Archiv der Kategorie: Blu Ray

DARK SHADOWS [2012]

darkshadows_01Tim Burton, Johnny Depp, Helena Bonham-Carter, Danny Elfman: Eine Kombination, die man so oder ähnlich schon kennt. Und zumindest wenn die zwei bis drei erstgenannten zusammen arbeiten, kommt da häufig was Gutes bei rum. Nicht immer – man denke da nur mal an „Alice im Wunderland“. Aber es kommt vor – siehe zuletzt „Sweeney Todd“. Doch kann man allen Optimisten die darauf hoffen, mit „Dark Shadows“ einen sehr guten Burton zu sehen gleich den Wind aus den Segeln nehmen: Dem ist nicht wirklich so. Immerhin ist er jedoch besser als „Alice“, was ja auch schon mal viel wert ist. Woran das liegt? Vielleicht weil ich vor der Sichtung schon völlig genervt war, weil sich bei der Blu Ray beim Filmstart das Bild-im-Bild Bonusmaterial nicht abstellen ließ, obwohl es laut Menü „aus“ war. Wem das ähnlich geht: Auch wenn es „aus“ ist, muss man’s erst „an“ stellen, um es dann wieder „aus“ zu stellen. Danke, Warner. Ging ja bestimmt nicht anders. Zurück zur Ausgangsfrage: Vielleicht lag’s aber auch am Film.

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Shortcuts: ICE AGE 4 [2012]; CHERNOBYL DIARIES [2012]; DÜSTERE LEGENDEN [1998]

Ice Age 4

IceAge4_01Scrat verursacht die kontinentale Plattenverschiebung und darum wird Manni von seiner Familie getrennt. Das bedeutet mal wieder noch mehr neue Nebenfiguren, eine belangloser als die andere, selbst Sids Oma hätte man eigentlich noch “böser” oder besser gesagt verbitterter darstellen müssen. Qualitativ von Teil 1 meilenweit entfernt, schippert “Ice Age 4″ im wahrsten Sinne des Wortes in die Belanglosigkeit. Alles wirkt wie schon mal dagewesen, die ganze Moral-von-der-Geschicht ist auch nicht gerade innovativ, die Piraten sind nervig (gabs die eigentlich schon vor der Verschiebung der Erdplatten, oder hat sich die Gang innerhalb einer halben Stunde gebildet??). Dem ganzen die Krone setzt der Abspann auf, wo wieder einmal alle Beteiligten singen und tanzen dürfen. Ja, auch die Bösen. Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.
kritik5_xb

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VIELLEICHT LIEBER MORGEN [2012]

“There are people who forget what it’s like to be 16 when they turn 17.”

VielleichtLieberMorgen_01“Vielleicht lieber morgen”, “The Perks of beeing a Wallflower”, “Das also ist mein Leben” – wie man den Film bzw. die Geschichte dahinter auch nennen mag – ist, ich nehme es vorweg, einer DER zu Unrecht untergegangenen Filme des Jahres 2012. Ob das nun, wie von einigen vermutet, einzig am unglücklichen deutschen Titel liegt, sei mal dahingestellt. Aber, um Stephen Chboskys Hauptfigur Charlie in abgewandelter Form zu zitieren: Der Film macht glücklich und traurig zugleich und ich versuche jetzt mal herauszufinden, wie das eigentlich sein kann.

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MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS [2012]

merida_01Bei Pixar-Filmen weiß man in der Regel was einen erwartet – Übernahme von Disney hin oder her, groß geändert hat sich eher nichts. Top Animationen, witzige Charaktere und Geschichten, zumeist frei von Kitsch und Klischees, aber trotzdem nicht frei von Gefühlen. Selbst bei Fortsetzungen wie bei der “Toy Story“-Reihe gelingt es dem Studio, die Qualität hoch zu halten. Es gab also bisher keinerlei Ausreißer nach unten – wobei ich “Cars 2″ als einzigen Film neben “Merida” noch nicht gesesehen hatte. Ihr seht also: Ich hatte hohe Erwartungen in “Merida” – trotz der ersten weiblichen Hauptrolle eines Pixar-Films und trotz zu erwartender Prinzessinen-Story, die doch im Vorfeld sehr nach Disney-Märchen roch.

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FRAKTUS [2012]

fraktus_01Es gibt sie noch, diese Filme, von denen man im Vorfeld nie etwas gehört hat und die einem dann wärmstens empfohlen werden. Oft sind es dann ja deutsche Filme, wo man dann reflexartig sagt, ok, das hat Gründe warum man da nichts von hört, aber die Erfahrung zeigt ja: Der deutsche Film an sich ist oftmals besser als sein Ruf und so viel mehr als nur die Filme des Joshua Zenker. Und wenn nun dieser ominöse “deutsche Film” auf das Genre der Mockumentary trifft? Nun, dann heißt das Ergebnis nicht zwangsläufig “Stromberg”, sondern dann kommt auch mal sowas wie “Fraktus” dabei heraus. Und man ärgert sich, dass der Film bisher an einem vorbeigegangen ist.

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Shortcuts: TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (2012); FAST FIVE (2011); FAST & FURIOUS 6 (2013)

Türkisch für Anfänger

türkisch1_01Ich kannte die Serie nicht, ich hatte keine Ahnung worum es überhaupt geht, und ich wurde positiv überrascht. Eine erfrischende, deutsche Liebeskomödie abseits vom Schweiger-Kitsch, deren Ausgang zwar vorhersehbar ist, aber in welcher Liebeskomödie ist das nicht so. Die Charaktere sind zwar stereotyp, der türkische Macho muss sich nicht mal großartig ändern, um das Mädchen zu kriegen und überhaupt besteht der Film fast nur aus Comicfiguren, aber das ist für diese 100 Minuten egal, denn trotz ein paar Längen im Mittelteil mit seinen unvermeidlichen sentimentalen Szenen sprüht der Rest des Films vor Charme und pointierten Onelinern, welche man einer öffentlich-rechtlichen Produktion so gar nicht zugetraut hätte. Und wenn man dann noch liest, dass die Serie in fast allen Punkten besser sein soll, dann ist das ja das nächste, was man angehen sollte.
kritik

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Shortcuts: THE DESCENT – PART 2 [2009]; BATMAN: THE DARK KNIGHT RETURNS, PART 2 [2013]

The Descent 2 – Die Jagd geht weiter

Eigentlich gab es nach dem ersten Teil nichts mehr zu erzählen, das Ende konnte man deuten, wie man wollte und überhaupt war das für sich alleine ein ganz toller Film, gegen den eine Fortsetzung nur abstinken kann. Und trotz dieses Vorwissens habe ich mir diese angetan. Alleine schon die erste Viertelstunde: Sarah hat überlebt, was die Deutung des Endes von Teil 1 eindeutig macht. Der Suchtrupp ist unfassbar gut gelaunt, obwohl es um Leben und Tot geht (aber das sind ja auch Sympathieträger), die Suche mit dem Hund erinnert mehr an einen Spaziergang mit Hund, die Qualität von Schäferhund Klaus [sic!] lässt eh zu wünschen übrig. Dann ist der Weg in die Höhlen natürlich mit Brettern vernagelt, was die Frage aufwirft, wie Sarah auf diesem Weg rausgekommen sein soll. Und das die einzige, unter Schock stehende Überlebende wieder mit in die Höhlen soll (und die Polizei natürlich auch) steigert den Realismus nicht grade. Warum man den Rettungstrupp nicht einfach machen lässt (die haben das schließlich gelernt, Höhlenexpeditionen und so) ist mir ein Rätsel. Was folgt ist ein Splatterfilm nach dem “Zehn kleine Negerlein”-Prinzip ohne große Überraschungen aber mit viel Geschrei und vielen Déja-Vus in Richtung Teil 1. Unnötige Fortsetzung, hätte insgesamt aber schlimmer kommen können.
kritik5_xb

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