ALICE IM WUNDERLAND: HINTER DEN SPIEGELN [2016]

alice2_02Der erste Alice-Teil hatte mich seinerzeit nicht wirklich begeistern können (was mich vielleicht voreingenommen macht). Mein Fazit damals: „Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat“. Kein Film also bei dem ich in vorderster Front lautstark nach einer Fortsetzung verlangt habe, und doch gibt es sie, und doch habe ich sie mir angeschaut, weil, aus Gründen. „Hinter den Spiegeln“ also, denn statt durch ein Kaninchenloch betritt Alice das Unterland diesmal durch einen Spiegel – ganz einfach, weil sie’s kann. Und aus demselben Grund nehme ich hier ausnahmsweise mal keine Rücksicht auf Spoiler.
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STRANGER THINGS – Season 1

strathings_01Ich bin nicht mit allzu vielen Jugendfilmen aus den 80ern groß geworden. Vieles habe ich erst im Laufe der Zeit nachgeholt und liebgewonnen. „Stand by me“ ist so ein Beispiel, ein Film den ich immer noch sehr mag, der jetzt aber schon viel zu lange nicht mehr gesehen wurde. Die „Goonies“ habe ich das erste Mal vor einem halben Jahr oder so gesehen und fand ihn zwar gut, aber mehr so „ganz gut“ und weniger „sehr gut“. Trotz allem haben die Filme aus dieser Zeit ihr eigenes Flair, man denke da nur mal an „E.T.“. Und auch deswegen mag ich ja „Super 8“, der das Gefühl dieser Zeit gekonnt in einen neuen Film gepackt hatte. Wo ich auch ein großer Freund von bin – und das schon von früh an – sind die Bücher (und Filme) von Stephen King: „Carrie“, „In einer kleinen Stadt“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Shining“, „Der Feuerteufel“, um nur ein paar zu nennen. Und jetzt kommt Netflix, packt all das in eine Serie und nennt sie „Stranger Things“.
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George R. R. Martin: DAS LIED VON EIS UND FEUER – DIE HERREN VON WINTERFELL

dlveuf1Gute fünf Jahre ist es nun schon mittlerweile her, dass ich das erste Mal ganz großspurig verkündet habe, mir auch das literarische Vorbild zu „Game of Thrones“ vorzunehmen. Immer mal wieder gab es dann mal einen Zwischenstand („Muss noch“, „Bald“, „Bin schon angefangen“) aber letztendlich war es dann so, dass mir die englische Fassung zu zeitaufwendig war. Und da ich die Serienadaption eh auf Deutsch schaue, kommt mir die neue Übersetzung sowieso entgegen, den deutlichen Mehrpreis für die deutschen Ausgaben muss ich nun mal in Kauf nehmen. Die Qualität der englischen Ausgaben hat mir als alten Drucker eh sehr wehgetan, vielleicht kann man das hierfür verwendete „Papier“ jetzt seiner Bestimmung zuführen, Klopapier oder so.
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DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE (2D) [2014]

hobbit3_01Zwei Filme hatte Peter Jacksons tolle neue Kinowelt namens HFR Zeit, mich zu überzeugen. Und auch wenn ich es im zweiten Teil „Smaugs Einöde“ nicht mehr als ganz so schlimm wie noch bei „Eine unerwartete Reise“ empfand, es fiel trotz dessen negativ auf und an so etwas will ich mich dann auch nicht gewöhnen. Und da das Kino meiner Wahl einem da nicht mehr so die Wahl ließ – 3D alleine hätte ich akzeptiert, stand aber nicht zur Auswahl – dann nun mal gerne auch in 2D, was ja (wenn man ehrlich ist) auch die beste Variante ist. Und so war ich bereit für die Schlacht: Auf geht’s, Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Special Guests: zeigt mir, wie man mit den letzten paar Seiten des Buches gute 2,5 Stunden füllt. Oh ich vergaß: Der Nekromant.

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DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE (EXTENDED EDITION) [2012] + SMAUGS EINÖDE (ZS) [2013]

Das hier ist die zweite, erweiterte Fassung der Original-Kritik, welche Ihr hier nachlesen könnt.

Willkommen zurück in Mittelerde! Der Hobbit ist zurück im Heimkino, und dieses Mal durfte er sogar noch ein paar Minuten länger bleiben als mit der Kinofassung. Mittlerweile hat sich auch meine Einstellung zum Film geändert. Habe ich ihn vorher noch als direkte Umsetzung des Buches gesehen – als welche er (im Vergleich zu „Herr der Ringe„) gescheitert ist, sehe ich das ganze nun etwas lockerer – und sehe auch den Zusammenhang zu den Anhängen zu „Herr der Ringe“. Aber dennoch: Die Hauptkritikpunkte sind geblieben. Und keine Sorge: Spoiler sind gekennzeichnet.

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Suzanne Collins: DIE TRIBUTE VON PANEM – TÖDLICHE SPIELE

panembuch1_01Irgendwann musste ich ja mal wieder was lesen. Nachdem wir es in letzter Zeit mit dem Serienkomsum doch sehr übertrieben haben („LOST“, „Pastewka“, „Doctor Who“ „Silicon Valley“…) wollte ich einfach mal wieder in Ruhe lesen. Wie sich das so anfühlt testete ich im Vorfeld mit den Anhängen aus „Herr der Ringe“ die – wenn man nicht jeden Querverweis und nicht jede Fußnote ganz genau nachverfolgt und sich auch nicht zum Ziel setzt, jede einzelne verwandtschaftliche Beziehung jedes Bewohners von Mittelerde auswendig zu lernen – auch recht schnell konsumiert sind, da die Seitenzahl überschaubar ist. Unwahrscheinlich jedoch, dass es hierfür einen separaten Blogeintrag geben wird. Die „Panem“-Trilogie soll – im direkten Vergleich – dagegen recht leichte Kost sein und da es ja vordergründig Jugendbücher sind, habe ich mal flugs damit begonnen, bevor ich definitiv zu alt für sowas bin (auf dem Papier bin ich es ja schon). Und da wir vor kurzem alle drei bisher erschienenen Filme geschaut haben, war ich sowieso gedanklich noch in Panem.

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DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY PART 1 [2014]

tribute31_01Die Tribute gehen in eine weitere wenn auch noch nicht letzte Runde. Während mir „The Hunger Games“ gut gefallen hat – bei der letzten Sichtung noch ein wenig mehr als zu Beginn – hat „Catching Fire“ leider in dem Moment nachgelassen, als es wieder in den Wald ging. Natürlich war dies, auf das Ende bezogen, wichtig für den weiteren Verlauf der Rebellion, aber dieser Part hätte durchaus kürzer ausfallen können. Zu vieles wurde gezeigt, was für die übergeordnete Handlung einfach völlig ohne Bedeutung war. Und über den Sinn der Neuerungen der Spiele habe ich ja damals schon nachgedacht. Jetzt also „Mockingjay“, der erste seiner Art. Spoiler sind zu erwarten.

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