FRINGE – Season 2

fringe2_01Viel Zeit ist seit der Sichtung der ersten Staffel ins Land gezogen, was aber natürlich nicht heißen soll, dass die Serie vergessen wurde. Wohl aber, dass ich die Staffel zwar gut fand, aber nicht so überragend, dass ich direkt weitergucken musste. Jetzt dann aber aber, endlich. Zur Einstimmung gab es – wie üblich nach längeren Pausen – noch einmal die letzten Folgen der Vorgängerstaffel um wieder reinzukommen, und dann konnte es auch endlich losgehen. Wie haben sich also die Grenzwissenschaften in ihrem zweiten Jahr geschlagen?
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Shortcuts: AUFTRAG RACHE [2010]; ASPHALTRENNEN – TWO LANE BLACKTOP [1971]

Auftrag Rache

Auftragrache1_01“Auftrag Rache” – Wow, das klingt ja mal knallhart. Gut, auch saudämlich, aber schon nach knallharter Action im Stile eines “96 Hours“. Dabei ist Mel Gibsons Rachefilm eher als Verschwörungs-Thriller einzuordnen, so sehr er auch auf Rache aus ist, so sehr ist er eigentlich hauptsächlich damit beschäftigt genau so eine aufzudecken. Natürlich passiert hin und wieder auch was, hin und wieder stirbt auch mal jemand keines natürlichen Todes, aber das ist weit von einem temporeichen Actionfilm entfernt, im Gegenteil. Stellenweise zieht sich das Ganze doch sehr, wird bewusst entschleunigt und die Story manövriert an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit. Mel Gibson selber braucht dabei nicht viel mehr zu machen als erschöpft zu gucken und das Finale ist doch sehr unspektakulär. Die finale Szene fand ich jedoch durchaus gelungen, wenn diese auch vielerorts kritisiert wird.
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CINEMA PARADISO (Kinofassung) [1988]

cinemapa1_02Jeder von uns hat so eine Liste. Eine Liste mit Filmen, die man noch sehen möchte / muss / will. In der Regel – und so ist es bei mir – wird diese ja fast täglich länger und selten wird mal ein Film abgehakt. Ich glaube, vor über 20 Jahren hatte ich so eine Liste noch nicht, zumindest nicht bewusst. Aber es kam irgendwann der Tag, da legte ich sie mir an. Das war, als ich als Kind einen Film im Fernsehen sah – ob komplett oder nur einen Ausschnitt, ich weiß es nicht mehr – und mir dachte: Den musst du noch einmal sehen. Das einzige, was ich mir seitdem gemerkt habe: Es ging um einen kleinen Jungen und die Liebe zum Kino, ich fand das was ich gesehen hatte ganz toll und der Film hieß “Cinema Paradiso”. Noch nie dauerte es von der Erst- bis zur Zeitsichtung so lange.
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Shortcuts: CABIN FEVER [2002]; JOY RIDE 3: ROAD KILL [2014]; CHOSEN – SEASON 1

Cabin Fever

cabinfever1_01Es gibt ja so Filme, deren Ruf eilt ihnen voraus. Das sollen neue Genre-Highlights sein, voller Zitate an die Klassiker und trotzdem etwas eigenes beitragen können. Auf “Cabin Fever” trifft das jedenfalls nicht zu. Das einzig Innovative des Films ist die Krankheit, die im Wald lauert sowie der teilweise doch eher merkwürdige Humor (“Pfannkuchen”??). Fünf unsympathische stereotype Hackfressen machen Urlaub in einer Hütte im Wald und verrecken einer nach dem anderen, aber nicht mal so, dass die Bedrohung von außen kommt sondern aufgrund einer Krankheit, die sie eh nicht bekämpfen können. Spannung kommt da also eher weniger auf und so werden einfach hier und da noch ein paar Gore-Szenen eingestreut, für die Fans. Hier und da blitzt auf, was es hätte werden können (bei Dr. Mambo oder dem Gewehr im Drugstore), davon abgesehen ist es jedoch eigentlich nur ein eher unterdurchschnittlicher Genre-Vertreter. Aber vielleicht wird ja mit dem Reboot (hurra!) alles besser.
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VERONICA MARS – Season 1

Liebe Veronica,

veronicamars1_01.jpg ich schreibe dir obwohl ich mir nicht einmal sicher bin, ob du das hier liest. Vermutlich weißt du nicht einmal, dass wir uns schon einmal begegnet sind: Es muss vor neun Jahren gewesen sein, am frühen Nachmittag im ZDF. Du wirst nichts in mir gesehen haben, aber zu meiner Schande muss ich gestehen dass es mir mit dir damals ähnlich ging. Zu dieser Zeit, an diesem Ort: Ich habe auch nichts erwartet, ehrlich gesagt. Es blieb also bei dieser einen, flüchtigen Begegnung, und das vor neun Jahren. Doch dann wurden sie lauter, die Stimmen der Leute die dich näher kannten: Ich sollte es doch noch einmal mit dir versuchen, und auch wenn du mich nie wahrnehmen wirst: Ich würde etwas verpassen, sollte ich dich nicht näher kennenlernen wollen.
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WIR SIND DIE MILLERS [2013]

„Fick dich, realer Flanders!“

millers1_01Die durchschnittliche amerikanische Komödie scheint nicht so mein Fall zu sein. Entweder traut man sich nicht richtig das jeweilige Thema voll auszukosten, oder die amerikanischen Werte stehen zu sehr im Vordergrund, das ganze ist zu kindisch oder setzt nur auf vulgäre „Witze“. Vielleicht habe ich da auch zu sehr Adam Sandler im Hinterkopf, über den ich auch nur in den seltensten Fällen lachen kann. Selbst „Ted“ blieb weit hinter seinen Möglichkeiten, „Das ist das Ende“ diente nur als Aufhänger für Peniswitze. Trotz dessen versuche ich es ja schon hin und wieder mal mit solchen Filmen, denn während eines Filmes zu lachen ist ja auch mal ganz nett.
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DEXTER – Season 8

dexter8_01Ich will nicht so weit gehen und behaupten, eine Serie wäre nur so gut wie ihr Finale. Denn natürlich kann eine Serie trotz eines schlechten Endes gut sein – aber das Ende ist es, welches man vorrangig in Erinnerung behält. An das Ende wird man bei bei einer eventuellen erneuten Sichtung immer denken. Und vom Ende wird man es vielleicht abhängig machen, ob man eine Serie überhaupt noch einmal schaut. Eine Serie ist nicht so gut wir ihr Finale – aber das Finale ist mit das Wichtigste einer Serie (vergleiche hierzu: „LOST“). Und dieses wird hier unter Verwendung von Spoilern besprochen. Also, ab hier nicht weiterlesen, wenn Ihr es noch nicht kennt.
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Zu Besuch bei… “Xanders Blog”

xb_logo01_kleinAus Anlass des heutigen siebten Geburtstags besuchten wir für diese Ausgabe „Zu Besuch bei…“ einmal „Xanders Blog“, haben einen Blick hinter die Kulissen geworfen und waren fast „live“ dabei, als ein Artikel entstand. Seit der Entstehung des Blogs am 25. Januar 2008 haben sich die Rahmenbedingungen natürlich stets geändert, wurde in neue Technik investiert und bereits zwei Mal wurden neue Büroräume bezogen, um sich den Anforderungen des Marktes anzupassen.
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TRANCE – GEFÄHRLICHE ERINNERUNG [2013]

trance_01Bei Danny Boyle konnte ich mich bisher immer darauf verlassen, dass seine Filme meinen Erwartungen gerecht würden. Ob „Trainspotting“, „28 Days Later“, „Sunshine“, „Slumdog Millionär“ oder „127 Hours“: Find ich alle gut bis sehr gut. Konnte also – in der Theorie – bei „Trance“ wenig schiefgehen, dämlicher deutscher Tagline zum Trotz. Das ich über den Inhalt im Vorfeld wenig wusste hat sich im Nachhinein als Vorteil erwiesen, ist dies doch einer dieser Filme die einen überraschen (wollen). Ob sich meine hohen Erwartungen erfüllt haben oder ob sich „Trance“ als die erste Enttäuschung in der mir bekannten Filmographie Boyles erweist, lest Ihr im Folgenden.

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