Games: BORDERLANDS (XBox 360)


Auf einem geheimnisvollen Planeten am Rande der Galaxie im kleinen, scheinbar verlassenen Städtchen Pandora. Ein Fremder betritt die Stadt. Aufgrund von eigenartigen Visionen mit einer fremden Frau, die ihm bedeutet, ihren Anweisungen Folge zu leisten, begibt er sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Kammer, in der schier unglaubliche Schätze einer außerirdischen Rasse lagern sollen…


(YouTube)

Die Story an sich gibt natürlich nicht all zu viel her und dient nur als Alibi, damit der Spieler auch möglichst viele fremde Kreaturen oder auch menschliche Gegner umnieten darf. Doch das alleine macht Borderlands nicht aus, und das sagt ja auch der Trailer: „The RPG and FPS made a baby“ – soll heißen: Es handelt sich um einen Egoshooter mit Rollenspiel-Elementen.


Und so kann man sich zu Beginn für eine von vier Klassen entscheiden. Da fiel mir die Wahl nicht schwer, Scharfschützen spiele ich schon immer gerne. Und nicht nur, dass jede Klasse noch ihre eigene „Spezialfähigkeit“ hat (meiner hat zum Beispiel Bloodwing, ein Raubvogel, der die Gegner angreift), man kann außerdem im Laufe des Spiels Skill-Punkte sammeln und seine Fähigkeiten in verschiedenen Richtungen erweitern. Bei jedem Levelaufstieg erhöht sich außerdem die Gesundheit und die Treffer, die man einstecken kann. Folglich kommen einem auch weitere Spielelemente aus Rollenspielen bekannt vor, so dass man z.B. Items kaufen oder aus seinem Inventar verkaufen kann.

Dies macht Borderlands noch zu keinem Rollenspiel, aber eben auch nicht zu einem reinen Shooter. Und genau diese Mischung ist es, die mir bisher recht gut gefallen hat. Jetzt bin ich zwar mit meinem Level 8 Charakter noch nicht wirklich weit im Spiel fortgeschritten, aber es reicht um mitteilen zu können, dass das Spiel durchaus Spaß macht und Potenzial hat. Sicherlich, viel los ist nicht in Pandora. Aber wie viel ist auf einem größtenteils verlassenen Planeten schon los. Was zur Zeit etwas beginnt zu nerven sind die großen Wege, die man zurücklegen muss, etwa wenn man nach einem abgeschlossenen Auftrag zurück zum Auftraggeber latschen muss. Aber dies wird sich im weiteren Spielverlauf bessern: Dann hat man nicht nur Fahrzeuge zur Auswahl, die man benutzen kann, sondern man kann ebenfalls ein Teleportations-Gerät nutzen. Kein wirklicher Kritikpunkt also, es sei denn, es dauert noch Stunden, bis es bei mir soweit ist…


Positiv hingegen fällt die Grafik auf. Nicht ganz so comichaft wie bei XIII, aber auch nicht so ultrarealistisch wie beim neuesten Call Of Duty-Ableger. Es ist eine Mischung aus beidem, und dieser Comic-Look gefällt doch sehr gut. Was ebenfalls sehr postitiv auffällt: Die „87 Bazillions Guns“. Ich habe zwar wirklich erst 2-3 Stunden effektiv gespielt und doch sind schon einige Waffen durch meine Hände gegangen. Im sogenannten Internet kursiert schon des öfteren die Zahl 650.000 – auch wenn unter Umständen nur diverse Teile neu kombiniert werden, die Zahl spricht für sich.

Borderlands kann ich also, wenn auch erst nach kurzer Spielzeit, sehr empfehlen. Mal schauen, ob der Spielspaß auf Dauer bleibt und auch, wie der Multiplayer ist – denn im Co-Op-Modus via Splitscreen soll das Ganze ja noch mehr Spaß machen.
Bis jetzt also:

4 Kommentare

  1. Sel · November 25, 2009

    Sobald du Fahrzeuge benutzen kannst, sind die Wege innerhalb eines Kartenschnipsels wirklich sehr schnell und bequem zu erledigen. Außerdem kann man dann über lästige Monster einfach drüberfahren🙂.

    Teleportieren kommt erst viel später im Spiel, wird bis dahin aber auch kaum benötigt, weil man ohnehin nicht oft zwischen den verschiedenen Kartenschnipseln hin- und herwechselt und innerhalb ja gut mit dem Fahrzeug rumkommt.

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  2. Xander · November 25, 2009

    „Lästige Monster“ ist genau das richtige Stichwort. Das die Viecher immer und immer wieder respawnen und man sich oft benutzte Wege ständig freischießen muss, nur weil man eine Mission beenden will, das nervt tatsächlich. Aber jetzt habe ich ein Fahrzeug und drüberfahren macht ja auch ein bißchen Spaß…

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  3. Sel · November 30, 2009

    Na dann sollten die Viecher eh kein großes Problem mehr darstellen ^^.

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  4. Pingback: Twitik: BORDERLAND [2007] « at the movies 2

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