MEIN „POKÉMON GO“-TAGEBUCH

pgo2Vielleicht sollte ich vorab sagen, dass ich nie zuvor etwas mit Pokémon zu tun hatte. Weder die Sammelkarten, die Spiele oder die Serie waren in irgendeiner Form von Interesse für mich, demzufolge habe ich keinerlei Ahnung davon. Das wäre auch so geblieben, gäbe es halt jetzt nicht diese kostenlose (F2P) App „Pokémon Go“, in welcher man die Pokémon in freier Wildbahn via Augmented Reality fangen kann. Für technische Spielereien bin ich ja zu haben, und wirklich nur aus Interesse daran habe ich mir die App dann geladen. Und um Euch davon zu berichten. Natürlich.
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Gute, alte Zeit (3): Sonderausgabe

Das dient jetzt hier so ein wenig dem Frustabbau. Heute lag mein „neues“ XBox-Spiel in der Packstation. Ach, werdet Ihr jetzt denken, was hat das denn dann in dieser Rubrik zu suchen, die sich mit alten Spielen beschäftigt? Und das fragt Ihr Euch zu Recht. Aber: Das Spiel ist fast zehn Jahre alt, es handelt sich nämlich um die XBox-Variante von „Battlestar Galactica“. Richtig, die XBox 1. Denn zur Zeit reicht es scheinbar nicht, von der „aktuellen“ Serie begeistert zu sein und von den alten Filmen gelangweilt zu werden, nein, ich möchte auch mal die Viper fliegen. Hört sich ja erstmal gar nicht verkehrt an, sieht auch, vor allem für das Alter und die vorangegangene Konsolengeneration, recht schick aus:

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Shortcuts: GAMES

Um die Kategorie mal ein wenig zu füllen, anbei ein paar Worte zu ein paar Spielen. Zwar alles keine Neuerscheinungen, aber vielleicht ist ja für den ein oder anderen was Interessantes als günstige Alternative dabei. NexGen-Games altern ja nicht so schnell.

„Top Spin 4“ (Tennis)

Was habe ich den ersten Teil geliebt, vor allem den Karrieremodus, bei dem es für die einzelnen Turniere es rund um Welt ging. Atmosphärisch super, und als es nach langer Zeit (vor langer Zeit) um ein neues Tennisspiel ging, musste ich nicht lange überlegen, für welche Serie ich mich da entscheiden sollte. Doch die Stärke des Erstlings ist die Schwäche des aktuellsten Teils: Das Hauptmenü ist an Tristesse fast kaum zu überbieten. Statt zum Beispiel wirklich auf dem Globus unterwegs zu sein, klickt man sich durch langweilige Menüs. Und auch wenn versucht wurde, dieses Manko durch die Musikauswahl zu vertuschen: Während des Ladebildschirms (und es wird viel geladen) gibt es eine so dermaßen langweilige und austauschbare Fahrstuhlmusik zu hören, das geht gar nicht. Aber man spielt ja nicht das Menü, was zählt ist aufm Platz, und hier spielt „Top Spin 4“ seine Stärken aus. Realistische Animationen (ok, das Publikum nicht so, aber im Eifer des Gefechts achtet man da eh nicht drauf) und authentische Reaktionen eben dieses Publikums, welches bei langen Ballwechseln schon mal unruhig wird oder nach furiosen Punktgewinnen fast die Hütte abbrennt und vom Stadionsprecher schon mal mit einem gelassenen „Quiet please, thank you“ zur Besinnung gebracht werden muss und die Stadionsprecher varieren in Geschlecht und Sprache je nach Stadion – besser könnte man die Atmosphäre fast nicht einfangen. Viele lizenzierte Spieler und Turniere sowie die Möglichkeit, mit einem selber erstellten Spieler zur Legende zu werden sorgen für Langzeitmotivation, so dass man – Interesse an Tennis vorausgesetzt – „Top Spin 4“ auch jetzt noch ruhigen Gewissens in die XBox schieben kann. Zumal Teil 5 meines Wissens noch gar nicht in Planung ist.

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Games: THE CURSED CRUSADE (XBox 360)

Was soll man von einem Spiel halten, bei dem man schon nach einer halben Stunden den Controller wutentbrannt in den Fernseher schmeißen will? Und diese halbe Stunde inklusive Intro (gefühlte 25 Minuten) gerechnet ist? Man sollte meinen, nicht so viel. Da wird man gefühlt stundenlang zugetextet, worum es überhaupt geht, darf dann mehr oder weniger zum ersten Mal aktiv das Gamepad benutzen – und stirbt tausend Tode. Man es darf dann zwar wieder versuchen – aber erst, nachdem man die gefühlt Tage dauernden Introsequenzen wegklickt hat (nachdem man ne halbe Minute auf den Ladebildschirm gestarrt hat). Wäre man vorher informiert worden, was das Spiel von einem erwartet, was man zu tun hat, wäre das alles halb so wild – aber so stirbt man schneller als es dauert, es nochmal zu versuchen. Aber irgendwann hat man es ja raus – und dann kann „The Cursed Crusade“ auch beginnen.


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