SHARKNADO [2013]

“Sharks. I never saw that coming.”

sharknado_01Ich verrate Euch jetzt das Ende des Films, damit Ihr wisst, auf welche Art Film Ihr Euch mit „Sharknado“ einlasst. Außerdem ist dieser Absatz das Lustigste, was ich seit langem bei Wikipedia lesen durfte, insbesondere aufgrund des letzten Satzes: [SPOILER] „Nova stürzt aus dem Hubschrauber und wird von einem besonders großen Hai verschluckt. Als zufällig derselbe Hai aus dem Tornado Richtung Boden fliegt, springt Fin mit einer Motorsäge in dessen Bauch. Er schafft es sich selbst und die blutüberströmte aber lebende Nova mit der Motorsäge von innen heraus zu befreien. Der Hai überlebt diesen Eingriff nicht.“ Das passiert in dem Film wirklich: Fin springt mit der Motorsäge in den Bauch des Haies und rettet sich und seine Bekannte.[/SPOILER] ’nuff said. Eigentlich.

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KILLER KLOWNS FROM OUTER SPACE [1988]

spaceinvaders1_01Bei manchen Filmen weiß man einfach nicht, wie man sie einordnen soll. Mein EPG führte den Film unter „Space Invaders“, was mich erst einmal neugierig machte, die kurz überflogene Inhaltsangabe tat ihr übriges, der Film wurde aufgenommen. Ok, hätte da der Original-Titel gestanden – „Killer Klowns from Outer Space“ hätte ich mir die Inhaltsangabe komplett gespart und direkt die Aufnahme programmiert. Nichtsdestotrotz rechnete ich (auch da ich das Produktionsjahr nicht beachtet habe) mit einer halbwegs aktuellen Komödie, eine Parodie auf Horrorfilme im Allgemeinen, die nur hierzulande untergegangen ist. Nun, so ganz bin ich damit nicht hingekommen – die „Killer Klowns“ sind Trash, und das wollen sie auch sein.

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Shortcuts: SUPERSHARK [2011]; SHARK NIGHT [2011]; OPEN WATER [2003]

Supershark

supershark_01Gesehen in der Reihe „Die schlechtesten Filme aller Zeiten„, wo ich also wusste, was mich erwartet und was den Unterhaltungswert durch die Kommentare von Kalkofe und Rütten durchaus steigerte. Objektiv betrachtet ist der Film dabei natürlich Schrott: Eine dämliche Geschichte, erzählt mit schlechten Schauspielern, billiger Ausstattung und bescheidenen Effekten, die an eine Grafikdemo der Playstation 1 erinnern. Wer mit so etwas trotzdem Spaß haben kann (und das kann ich), der wird auf seine Kosten kommen, ist das hier doch tatsächlich ein „Super-Hai“, der seinen Endkampf gegen einen kickboxenden, laufenden Panzer bestreitet, welcher extra für die Bergregionen in Afghanistan entwickelt wurde. Und wir lernen, dass das folgende, durch einen „Schauspieler“ aufgesagte Gesetz nicht mehr gilt: Man ist nämlich NICHT außer Gefahr, wenn man bei einer Bedrohung durch Haie einfach an Land bleibt. Denn der Supershark kann auch an Land auf seinen Flossen laufen…
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TV-Tipp: DIE SCHLECHTESTEN FILME ALLER ZEITEN (Tele 5)

schlefazSchlechte Filme können auch gut sein. Mal angenommen, man sieht mit seinen Freunden einen Film – sei es im Kino oder im TV – der sich, wenn auch vielleicht erst hinterher – als richtig schlecht entpuppt, was kann es da Schöneres geben, als im Anschluss oder auch schon währenddessen so richtig schön darüber herzuziehen und sich darüber lustig zu machen? Das hat auch Tele 5 erkannt, das aus der Not eine Tugend macht: Wenn man schon keine Blockbuster zu senden hat, dann schon richtig Trash, aber mit Ansage. Anmoderiert und nach jeder Werbepause kommentiert von Oliver Kalkofe und Peter Rütten (die sich nebenher die Filme schönsaufen), machen die Filme dabei gleich viel mehr Spaß, übernehmen hier doch zwei das Lästern, denen das scheinbar in die Wiege gelegt worden ist. Besser könnte ich selber nicht über Filme herziehen. Und auch wenn der Tipp erst spät kommt, liefen doch mit „Supershark“ und „Knochenbrecher im Wilden Westen“ schon zwei Perlen der Filmgeschichte in dieser Reihe, will ich es nicht unerwähnt lassen, frei nach dem Motto:

„Scheiße sagt man nicht, Scheiße sieht man!“

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Shortcuts: HOP [2011]; LARS UND DIE FRAUEN [2007]; MEGA-SHARK VS. GIANT-OCTOPUS [2009]; ZEITEN ÄNDERN DICH [2010]

Hop – Osterhase oder Superstar?

Es ist unglaublich, wie beliebig und langweilig man einen Film gestalten kann, so dass höchstwahrscheinlich sogar die Zielgruppe der unter 9-Jährigen angeödet sein wird. Storytechnisch dachte man sich wohl, dass die Weihnachtsfilme bereits abgegrast sind und man jetzt auch mal mit Ostern Kasse machen will, und so ist es halt der Osterhase Junior (kreative Namensgebung: „E.B.“, für Easter-Bunny…), der das Leben von James Marsden schwer macht, und zwar leider genau so, wie man sich das vorstellt. Das die beste Szene die ist, in der Marsden den Hasen mit einem Stein erschlagen will, sagt erschreckend viel über den Film aus. Belangloser „Santa Clause“-Abklatsch vom Reißbrett, der außer ganz netten Animationen und Penny aus „The Big Bang Theory“ nicht viel zu bieten hat.

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Shortcuts: SO SPIELT DAS LEBEN [2010]; SHERLOCK HOLMES [2010]; BLAIR WITCH PROJECT [1999]; REINE FELLSACHE [2010]

So spielt das Leben

Junge trifft Mädchen, sie mögen sich erst nicht, müssen miteinander auskommen, mögen sich dann doch, sie aber auch einen anderen, aber den erstgenannten dann doch viel lieber und am Ende haben sich alle lieb. Das ist in etwa die Formel für jede zweite RomCom, und so auch für diesen Film. Was aber Katherine Heigl entgegen kommen dürfte, denn da sie gefühlt gar keine anderen Rollen spielt, muss sie sich hier nicht umgewöhnen. Zusätzlich haben wir in diesem Film noch die typischen Zutaten die man gerne nimmt, wenn man grad nichts anderes im Haus hat: Lustige Nebenrollen wie die dicke Frau und ihr unterdrückter Mann, zwei Schwule, die fröhlich in der Klischeeschublade wühlen, der lustige schwarze Taxifahrer und natürlich das süße Baby. Mir persönlich hat eigentlich nur der Golden Retriever gefehlt. Im Großen und Ganzen ist das alles durchaus wegguckbar und das ein oder andere Mal ist es auch recht witzig, aber es reicht bei weitem nicht für eine Ansiedlung im oberen Bereich, dafür ist der Film dann doch zu belanglos und vorhersehbar.

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TITANIC 2 – DIE RÜCKKEHR [2010]

Ich könnte mir vorstellen, Kritiken über Asylum-Filme zu schreiben, ist genau überflüssig wie über Uwe Boll -Filme zu schreiben. Irgendwie erinnern mich diese Filme an kleine Kinder, die mit ihren bescheidenen Mitteln Szenen nachspielen, beispielsweise als Cowboy und Indianer und davon total begeistert sind. In ihren Augen SIND sie dann ja auch Cowboy und Indianer, selbst wenn das Gewehr aus Holz geschnitzt ist. Die Erwachsenen belächeln sowas dann gerne mal – oder haben nie damit aufgehört und spielen vor der Kamera weiter. Dabei kommen dann Filme wie „Titanic 2 – Die Rückkehr“ heraus. Für die Produzenten vielleicht der beste Film aller Zeiten, und das auch noch selbst gemacht (!), für alle anderen schlimmer als so mancher Fan-Film.

Es gehört schon was dazu, von einer realen Katastrophe eine Fortsetzung zu machen, diese dann tatsächlich mit „Die Rückkehr“ zu untertiteln und die Story auch noch ähnlich ablaufen zu lassen. Natürlich ein Eisberg, natürlich gibt die „Titanic 2“ Vollgas, und wenn dann noch der Satz fällt „Es scheint, als wenn sich die Geschichte wiederholen würde!“ denkt man sich: Ja, das Gefühl habe ich auch. Der einzig nennenswerte Unterschied ist wohl noch der Versuch, ein wenig Umweltbotschaft von wegen Erderwärmung und schmelzende Pole mit einzubringen, aber das Thema ist dann nach 20 Minuten auch vom Tisch.

So wie ich das sehe, hat man zwei Möglichkeiten. Entweder, man ist schon besoffen, wenn man den Film anschaut.
Oder man verbindet die Sichtung mit einem Trinkspiel. Beispielsweise muss man immer einen trinken, wenn die gleiche Szene kommt, wie die Titanic vorbei schippert. Jedesmal einen trinken, wenn es zu dunkel ist, um überhaupt etwas (die schlechten Effekte nämlich) zu erkennen. Oder jedesmal einen trinken, wenn der Held der Geschichte (zumindest in der deutschen Synchro) „Ok!“ sagt oder fragt „Bist du ok?“. Obwohl das dann schon für Fortgeschrittene ist, ansonsten würde eine Alkoholvergiftung anstehen.

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Die Blu-Ray Horror-Box (2): STINGER [2005], MONSTER CLUB [1980], YETI DER SCHNEEMENSCH [2008]

Weiter geht das Grauen. Langsam habe ich das Gefühl, dass die Box den „Horror“ im Titel hat, weil die Filme so grauenhaft sind, nicht weil man sich so gruselt. Ok, man gruselt sich, aber aus anderen Gründen. Um so schöner, wenn man auch mal auf eine Ausnahme trifft, die den Schnitt wieder etwas anhebt. Über die erste Sichtung gibt es hier was zu lesen.

Stinger [2005]

Nach Aufstand der Insekten dachte ich ja schon, der Tiefpunkt der Box wäre erreicht. Vielleicht ist das auch so, ich weiß es nicht. Doch Stinger rüttelt ernsthaft am Thron und bedient sich dabei fast der gleichen Ausgangssituation: Mutierte Insekten greifen Menschen an, die jedoch nicht fliehen können, da eingesperrrt. Bei dem einen sind es diverse Viecher in einem Haus, in diesem Fall: Genmanipulierte Riesenskorpione in einem U-Boot. Genmanipulierte Riesenskorpione in einem U-Boot. Ich hab das mal extra wiederholt, weil das ein Satz ist, den muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Genmanipulierte Riesenskorpione in einem U-Boot. Warum, wieso, weshalb – wen interessierts, irgendeine Biotech-Firma experimentiert im Auftrag der Regierung, kennt man ja. Von Film zu Film schwindet mein Vertrauen in die USA mehr, es ist unglaublich was die sich erlauben. Im Gegensatz zu Aufstand der Insekten gibt es hier allerdings auffällig weniger Titten zu sehen, was so einen Film ansonsten ja gerne mal aufwertet, wenn nicht sogar rettet. Zugutehalten muss man ihm aber, dass die beiden Wissenschaftlerinnen (!) beide heiß sind und zumindest eine von den beiden kurz blank ziehen und rumvögeln darf / muss / soll, denn die ist ja auch korrupt, und dann macht man sowas, und überhaupt muss das Publikum bei der Stange (gnihihi) gehalten werden. Technisch tun sich beide Filme nicht viel, wobei in dem vorliegenden Fall macht das die Sache noch schlimmer, denn nicht nur die Skorpione mussten unbedingt computeranimiert werden, sondern auch die zahlreichen Außenaufnahmen des U-Boots inkl. wabernder Wellensimulation.

(Trash-Faktor: 8/10)

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