ZÄHL BIS DREI UND BETE (3:10 TO YUMA) [1957] im Vergleich mit TODESZUG NACH YUMA [2007]

Man lernt doch nie aus. Filme wie „Jackie Brown“ oder „Out Of Sight“ haben eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf Geschichten des Autors Elmore Leonard, der abseits des Thrillers aber auch Westerngeschichten verfasste – unter anderem auch „Three-Ten To Yuma“, welche dann auch direkt verfilmt wurde. Und das nicht nur einmal: 2007 wurde der Stoff erneut verfilmt, wie der Film ist steht hier. Jetzt also das „Original“, bzw.: Die Erstverfilmung der Kurzgeschichte mit dem selten dämlichen deutschen Titel „Zähl bis drei und bete“ (wobei „Todeszug nach Yuma“ auch nicht besser ist). Während es bei meinem letzten Westernvergleich („Der Marshall“ vs. „True Grit“) punktemäßig ein Unentschieden gab, darf man gespannt sein, wie es hier ausgeht.

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Shortcuts: TODESZUG NACH YUMA [2007]; TRUE GRIT (ZS) [2011]; ZWEI GLORREICHE HALUNKEN [1966]

Todeszug nach Yuma (3:10 To Yuma)

Russell Crowe und Christian Bale in einem Spätwestern, in dem ein Farmer einen Bandenchef zum Zug bringen muss, welcher ihn dem Galgen ein Stück näher bringt. Crowe entpuppt sich hier als Idealbesetzung für die Rolle des kaltblütigen Mörders, kann jedoch nicht gegen die unfassbaren Logiklöcher und das  schlechte Ende anspielen. Schicke Optik (Blu Ray Fassung), super Darsteller (auch hervorzuheben: Ben Foster!), gute Action aber ein Drehbuch zum Haareraufen: An sich ein guter, spannender Film, der aber so viel besser hätte sein können. Demnächst werde ich mir dann auf jeden Fall das Original anschauen.

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