STAR WARS EPISODE VII: DAS ERWACHEN DER MACHT [2015]

starwarsVII_01Nach den Episoden I-III hatte ich keine Lust mehr auf weitere Filme aus dem Star Wars-Universum. Auch wenn „Die Rache der Sith“ in meinen Augen vieles richtiger gemacht hatte als seine Vorgänger, wäre der nächste Schritt für Lucas ja doch nur gewesen, sämtliche Schauspieler durch CGI zu ersetzen. Auch die Machwerke „Clone Wars“ oder „Rebels“ trugen jetzt wenig bis gar nichts dazu bei, sich einen neuen Film zu wünschen. Das die Ursprungstrilogie so gut ist, muss ein Versehen seitens Lucas gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Gestützt wird diese These ja auch durch seine nachträglichen Änderungen an der Ursprungssaga. Read More

Shortcuts: CRIMINAL MINDS – Season 6; XIII – DIE VERSCHWÖRUNG – Season 1; SPACEBALLS [1987]

Criminal Minds – Season 6

cm6_01Ob „Das Parfüm“, „Misery“ oder „Natural Born Killers“ – so der ein oder andere Film ist dabei, an den man sich bei dieser Staffel erinnert fühlt, ja sogar „Halloween“ haben die Autoren noch einbauen können. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ziel sollte ja schon sein, sich in die Serie versetzen zu lassen und keine Vergleiche zu Kinofilmen zu ziehen. Das ist mal ok, so als Reminiszenz, kommt dieses Mal aber gehäuft vor. „Criminal Minds“ wirkte eigentlich immer schon wie ein Kinothriller im Serienformat, die Serie hätte das also gar nicht nötig. Zusammen mit der Tatsache dass das Team oft nur weiterkommt, weil Garcia irgendwelche obskuren Datenbanken miteinander vergleicht, bleibt ein fader Beigeschmack. Die diesmalige episodenübergreifende Handlung dreht sich um Emily Prentiss und wurde, erst zurückhaltend, dann aber mit dem Holzhammer eingeführt: Erst weiß niemand, was Sache ist, dann trifft sie ein paar ehemalige Kollegen, die die Infos nur so raushauen als würden sie selber das erste Mal davon hören, was sehr aufgesetzt wirkt. Das macht es nicht zu einer schlechten Serie, führt aber zu einer leichten gedanklichen Abwertung im Vergleich zu den vorherigen Staffeln.
kritik

Read More

Shortcuts: GAMES

Um die Kategorie mal ein wenig zu füllen, anbei ein paar Worte zu ein paar Spielen. Zwar alles keine Neuerscheinungen, aber vielleicht ist ja für den ein oder anderen was Interessantes als günstige Alternative dabei. NexGen-Games altern ja nicht so schnell.

„Top Spin 4“ (Tennis)

Was habe ich den ersten Teil geliebt, vor allem den Karrieremodus, bei dem es für die einzelnen Turniere es rund um Welt ging. Atmosphärisch super, und als es nach langer Zeit (vor langer Zeit) um ein neues Tennisspiel ging, musste ich nicht lange überlegen, für welche Serie ich mich da entscheiden sollte. Doch die Stärke des Erstlings ist die Schwäche des aktuellsten Teils: Das Hauptmenü ist an Tristesse fast kaum zu überbieten. Statt zum Beispiel wirklich auf dem Globus unterwegs zu sein, klickt man sich durch langweilige Menüs. Und auch wenn versucht wurde, dieses Manko durch die Musikauswahl zu vertuschen: Während des Ladebildschirms (und es wird viel geladen) gibt es eine so dermaßen langweilige und austauschbare Fahrstuhlmusik zu hören, das geht gar nicht. Aber man spielt ja nicht das Menü, was zählt ist aufm Platz, und hier spielt „Top Spin 4“ seine Stärken aus. Realistische Animationen (ok, das Publikum nicht so, aber im Eifer des Gefechts achtet man da eh nicht drauf) und authentische Reaktionen eben dieses Publikums, welches bei langen Ballwechseln schon mal unruhig wird oder nach furiosen Punktgewinnen fast die Hütte abbrennt und vom Stadionsprecher schon mal mit einem gelassenen „Quiet please, thank you“ zur Besinnung gebracht werden muss und die Stadionsprecher varieren in Geschlecht und Sprache je nach Stadion – besser könnte man die Atmosphäre fast nicht einfangen. Viele lizenzierte Spieler und Turniere sowie die Möglichkeit, mit einem selber erstellten Spieler zur Legende zu werden sorgen für Langzeitmotivation, so dass man – Interesse an Tennis vorausgesetzt – „Top Spin 4“ auch jetzt noch ruhigen Gewissens in die XBox schieben kann. Zumal Teil 5 meines Wissens noch gar nicht in Planung ist.

Read More

Kritik: STAR WARS – THE CLONE WARS [2008]

George Lucas tut mir ja ganz ehrlich leid. Da hatte er mit Episode IV-VI Meilensteine des Unterhaltungskinos geschaffen, den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse in einem bis dahin unbeliebtem Genre mit seinerzeit bahnbrechenden Effekten, und dann reicht das nicht mal für den Lebensabend. Gut, je nach Lebensstil ist das ja verständlich, und somit sind Episode II-III auch entschuldbar (Episode I niemals), denn irgendwovon muss der gute Mann ja auch leben. Nun hat es sich aber zugetragen, dass im Zuge der Einführung des Euro auch in Amerika alles immer teurer wird (ganz bestimmt liegt es daran), und somit reichte das Geld dann trotzdem nicht sehr lange. Eine neue Merchandise-Quelle musste her, ein neuer Kinofilm, mit dessen Umsatz die ganzen Rechnungen bezahlt werden konnten. Die Idee zum Film „The Clone Wars“ war geboren. Ok, Spaß beiseite: Natürlich erzählt „The Clone Wars“ eine Geschichte, die George Lucas von Anfang an erzählen wollte und unerlässlich für das Verständnis der Saga ist. Oder so.

Read More