Kurzkritik: SO GUT WIE TOT – DER FILM (Dead Like Me – Life After Death) [2009]

Bryan Fullers Serie „Dead Like Me“, die er frühzeitig verließ und der er nur noch als Berater zur Verfügung stand, war kein langes Leben vergönnt: Schon nach zwei Staffeln war sie tot wie ihre Hauptpersonen. Aber, wie wir es ja in der Serie gelernt haben, nicht immer stirbt man so ganz, und so gab es 2009 ein kleines Lebenszeichen von Geogia Lass, in der Direct-to-DVD-Produktion „Dead Like Me – Life After Death“. Drei Jahre lagen zwischen Serienende und dem Film, aber da die Show ja recht abrupt endete, hatte ich dennoch die Hoffnung auf einen würdigen Abschluss der Geschichte. Mandy Patinkin (Rube) hatte keine Lust mehr und Laura Harris (Daisy) war nicht verfügbar – aber ok, mit einem guten Drehbuch sollte sich alles erklären lassen…

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Serienkritik: DEAD LIKE ME / SO GUT WIE TOT – Season 2

Vielleicht lag es daran, dass so lange Zeit zwischen den Sichtungen der beiden Staffeln vergangen ist, jedenfalls brauchte ich auch bei Season 2 so meine Zeit, um wieder mit der Serie warm zu werden. Es hatte sich zwar wenig geändert – George arbeitet auch imme noch bei „Happy Time“, doch vielleicht war dass das Problem. Georges ständige Monologe aus dem Off über Nichtigkeiten und zu wenig Fortschritt in der Geschichte.

Der Wendepunkt war dann „The Escape Artist“, die in meinen Augen wieder alles hatte, was die Serie auszeichnete: Jeder Seelensammler bekam genug Raum um seine Stärken (und Schwächen) auszuspielen was natürlich gleichbedeutend damit ist, dass der Humor nicht zu kurz kam. Auch Georges Familiengeschichte wirkte diesmal nicht aufgesetzt sondern dank ihrer Oma (die endlich mal etwas Leben in dieses depressive Haus brachte) wurde das etwas aufgelockert. Heimlicher Star der Serie ist ja sowieso Mason, und das hat er in dieser Episode wieder gezeigt.

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Serienkritik: DEAD LIKE ME / SO GUT WIE TOT – SEASON 1


„Vielleicht sind wir alle nur Zeitarbeiter…“

Georgia ist 18, als sie von dem herunterstürzenden, fast verglühten Toilettensitz der Raumstation MIR erschlagen wird, woran sie dann tatsächlich auch stirbt. Doch niemand geht so ganz, und so bleibt auch Georgia unter den Lebenden, um als untote Seelensammlerin den Menschen kurz vor ihrem Tod die Seele zu entziehen und zu befreien, damit diese durch das Trauma des Todes keinen Schaden nehmen. Unter der Führung von Rube, ihrem Vorgesetzten in der Abteilung „Äußere Einflüsse“ muss sie nun zusammen mit ihren Kollegen zu den merkwürdigsten Todesfällen reisen, um ihren Job zu erledigen. Aber noch kommt sie mit ihrem Dasein als Untote nicht so ganz klar…

Trotz dieser doch recht ungewöhnlichen Prämisse, was mir ja normalerweise schon sehr zusagt, dauerte es eine Weile, bis ich mit der Serie, die eigentlich nur zufällig den Weg zu mir fand, warm wurde. Nach einem recht gelungenen Einstieg in Georgias Welt steht die Serie doch ein wenig auf der Stelle und weiß scheinbar nicht so ganz, welche Richtung sie nun einschlagen soll. Das sich dies aber im weiteren Verlauf bessert, ist ihr hoch anzurechnen und der einzige Grund, warum ich letztendlich doch noch bis zum Schluss weitergeschaut habe. Und das war auch gut so, denn Dead Like Me entwickelt seine ganz eigene Art von Humor und wie man mit dem Tod umgehen kann.

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