Shortcuts: IN TIME [2011]; LET ME IN [2011]; DIE TRIBUTE VON PANEM: THE HUNGER GAMES [2012]

IN TIME
intime_01Für „In Time“ muss zu allererst mal eine Hürde genommen werden: Die volle Akzeptanz beim Zuschauer für die an sich interessante Ausgangssituation: Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer keine Zeit mehr hat, stirbt. Klingt ein wenig nach „Logan’s Run“, wäre es vielleicht auch gerne, doch ist eben diese Hürde viel zu hoch: Ein paar Erklärungen, wie es zu dieser doch sehr revolutionären Gesellschaftsordnung gekommen ist wären schön gewesen, denn von heute auf morgen lässt sich sowas bestimmt nicht realisieren – und bestimmt auch nicht ohne Widerstand. Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein „Bonnie & Clyde“ in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
kritik

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Kritik: SO FINSTER DIE NACHT [2008]


„Bist du alt?“
– „Ich bin zwölf. Aber das bin ich schon sehr lange.“

Der zwölfjährige Einzelgänger Oscar trifft eines Abends auf einem Klettergerüst das Mädchen Eli, dass vor kurzem in das Haus eingezogen ist. Oscar, sehr introvertiert und bei seiner geschiedenen Mutter lebend, in der Schule von seinen Mitschülern drangsaliert, fühlt sich zu dem Mädchen angezogen, welches sich in einer ähnlichen Verfassung zu befinden scheint. Doch er merkt auch, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Schon bald nach dem Einzug der Familie verschwinden Menschen in dem Ort und Oscar findet schon bald heraus, wo der Zusammenhang liegt: Eli ist ein Vampir und braucht Blut, um zu überleben…

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