Unkommentiert Gesehenes (2)

xb_logo01_kleinWieder einmal hat sich in den letzten Monaten das ein oder andere angehäuft, wo ich zumindest bei manchen Sachen in Kurzform drauf eingehen sollte. Und ja: So richtig „bloggen“ kann man das hier nicht mehr nennen, weswegen die Weiterführung des Blogs tatsächlich zur Diskussion steht. Das soll uns jetzt aber nicht weiter beschäftigen sondern ausnahmsweise wieder viel mehr, was das eigentliche Thema des Blogs ist: Filme, TV, sowas. Read More

Unkommentiert Gesehenes

xb_logo01_kleinDie Beitragszahl hier im Blog ist ja derzeit nicht wirklich steigend, die Zahl der Sichtungen jedoch unverändert. Vieles wurde gesehen, was nicht besprochen wurde (aber immerhin wurde nichts besprochen, was nicht gesehen wurde). Ich versuche jetzt einfach mal, hiermit ein wenig zurückzublicken, was war und wie es war. Manches werde ich vermutlich versäumen zu erwähnen, manche Sachen waren vermutlich so egal, dass ich schon wieder die Hälfte vergessen habe, aber was solls. Das ist gedanklich alles noch nicht aufgearbeitet, und das muss hiermit nachgeholt werden.
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Blogparade: Serien-Highlights [UPDATE]

Kurzer Zwischenbericht: Zur Zeit wird mein Festplattenreceiver wieder arg gefordert. Nicht nur, dass ich noch „Game Of Thrones“ Season 3 beenden muss, es warten auch noch „Breaking Bad“ Season 5 (bei der natürlich die letzten beiden Folgen nicht aufgenommen wurden…) sowie „The Walking Dead“ Season 4 darauf, geschaut zu werden. Aber das ist ja noch nicht alles. Neu begonnen hab ich clevererweise auch noch „The Blacklist“, „Die Firma“ sowie „Agents Of S.H.I.E.L.D.“ jeweils in der ersten Staffel. Und „Sleepy Hollow“ ist ja auch jetzt losgegangen. Das im Regal noch immer „Battlestar Galactica“ auf einen Abschluss wartet, sollte nicht unerwähnt bleiben, ebenso wenig wie „Deadwood“ Season 1 – wobei ich da am besten wieder von vorne anfange, so lange ist das schon her. Und „Downton Abbey“ Season 3 steht da auch noch ungesehen rum. Bei „Fringe“ bin ich auch noch nicht über die erste Staffel hinweg, obwohl der Nachschub schon längst da ist. Und wann ich dann noch „Homefront“ spielen soll, welches ich mir nun auch noch günstig für die Xbox 360 bestellt hab, kann mir vermutlich auch keiner sagen. Und jetzt möchte auch noch der Wortman, dass wir kommentarlos 15 Serien auflisten, welche man gesehen haben sollte – und das, wo ich wahrscheinlich das beste sowieso noch gar nicht kenne. Dann versuche ich mal mein Glück.

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Serienkritik: DEAD LIKE ME / SO GUT WIE TOT – Season 2

Vielleicht lag es daran, dass so lange Zeit zwischen den Sichtungen der beiden Staffeln vergangen ist, jedenfalls brauchte ich auch bei Season 2 so meine Zeit, um wieder mit der Serie warm zu werden. Es hatte sich zwar wenig geändert – George arbeitet auch imme noch bei „Happy Time“, doch vielleicht war dass das Problem. Georges ständige Monologe aus dem Off über Nichtigkeiten und zu wenig Fortschritt in der Geschichte.

Der Wendepunkt war dann „The Escape Artist“, die in meinen Augen wieder alles hatte, was die Serie auszeichnete: Jeder Seelensammler bekam genug Raum um seine Stärken (und Schwächen) auszuspielen was natürlich gleichbedeutend damit ist, dass der Humor nicht zu kurz kam. Auch Georges Familiengeschichte wirkte diesmal nicht aufgesetzt sondern dank ihrer Oma (die endlich mal etwas Leben in dieses depressive Haus brachte) wurde das etwas aufgelockert. Heimlicher Star der Serie ist ja sowieso Mason, und das hat er in dieser Episode wieder gezeigt.

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Serienkritik: NAVY CIS / NCIS – SEASON 1


„NCIS? Ist das sowas wie CSI?“
– „Nur, wenn Sie Legastheniker sind!“

Es gab eine Zeit, es war wohl so um 2005, da gehörte NCIS von Anfang an zum wöchentlichen Pflichtprogramm im deutschen TV. Das ging auch so ca. drei Staffeln lang gut, bis Sat.1 den Zuschauer durch eine etwas fragwürdige Sendepolitik verwirrte. Vielleicht bin ich da ja auch nur nicht durchgestiegen, jedenfalls kam es dann eine Zeitlang zweimal die Woche, einmal davon Wiederholungen, dann kamen mal zwei neue Folgen direkt hintereinander, dann an beiden Tagen Wiederholungen – es hat, kurz gesagt, keinen Spaß mehr gemacht zu gucken (so geht es mir im Übrigen zur Zeit auch mit House und Monk). Und so wurde das ganze dann abgebrochen, so gerne ich das auch geschaut habe. Gott sei Dank gibt ja aber in der heutigen Zeit DVDs, und so habe ich noch einen Versuch gestartet, mal sehen wie weit ich dieses Mal komme.

Die Handlung, insbesondere der ersten Staffel, ist dabei schnell erzählt: Der NCIS, abgekürzt für „Naval Criminal Investigative Service“ ermittelt in Mordfällen innerhalb der Navy oder der Marine. Das Team, bestehend aus Special Agent Leroy Jethro Gibbs, Caitlin „Kate“ Todd und Tony DiNozzo geht dabei auch jeder noch so kleinen Spur nach. Unterstützt werden sie von der forensischen Wissenschaftlerin Abigail „Abby“ Sciuto und dem Gerichtsmediziner Dr. Donald „Ducky“ Mallard. Hin und wieder stößt auch der Computerexperte Timothy McGee aus dem Büro in Norfolk zum Team.

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Serienkritik: DEAD LIKE ME / SO GUT WIE TOT – SEASON 1


„Vielleicht sind wir alle nur Zeitarbeiter…“

Georgia ist 18, als sie von dem herunterstürzenden, fast verglühten Toilettensitz der Raumstation MIR erschlagen wird, woran sie dann tatsächlich auch stirbt. Doch niemand geht so ganz, und so bleibt auch Georgia unter den Lebenden, um als untote Seelensammlerin den Menschen kurz vor ihrem Tod die Seele zu entziehen und zu befreien, damit diese durch das Trauma des Todes keinen Schaden nehmen. Unter der Führung von Rube, ihrem Vorgesetzten in der Abteilung „Äußere Einflüsse“ muss sie nun zusammen mit ihren Kollegen zu den merkwürdigsten Todesfällen reisen, um ihren Job zu erledigen. Aber noch kommt sie mit ihrem Dasein als Untote nicht so ganz klar…

Trotz dieser doch recht ungewöhnlichen Prämisse, was mir ja normalerweise schon sehr zusagt, dauerte es eine Weile, bis ich mit der Serie, die eigentlich nur zufällig den Weg zu mir fand, warm wurde. Nach einem recht gelungenen Einstieg in Georgias Welt steht die Serie doch ein wenig auf der Stelle und weiß scheinbar nicht so ganz, welche Richtung sie nun einschlagen soll. Das sich dies aber im weiteren Verlauf bessert, ist ihr hoch anzurechnen und der einzige Grund, warum ich letztendlich doch noch bis zum Schluss weitergeschaut habe. Und das war auch gut so, denn Dead Like Me entwickelt seine ganz eigene Art von Humor und wie man mit dem Tod umgehen kann.

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Serienkritik: LIFE ON MARS – SEASON 2


„How do you think I spend my time here, Tyler?“
– „Building a Death Star?“

Lange hats gedauert, aber jetzt hat es Sam Tyler zurück auf den Bildschirm im heimischen Wohnzimmer gebracht. Ewig stand die Box im Regal, jetzt wollte ich dann auch wissen wie es ausgeht. Und eines kann ich schon mal verraten: Die zweite Staffel hat in keinster Weise enttäuscht sondern schließt nahtlos an die erste an.

Bevor ich jedoch genauer darauf eingehe, hier noch einmal die Chronologie der Ereignisse:
Xander kauft die Box, schaut sie, stellt fest, dass die zweite Staffel nur auf englisch verfügbar ist, kauft diese, stellt fest, dass die zweite Staffel kurz darauf auf deutsch im TV kommt, schaut sie aus Protest nicht. Im neuen Jahr, Xander schaut die zweite Staffel (natürlich auf Englisch), guckt ins Netz, stellt fest, dass es die zweite Staffel demnächst auf Deutsch auf DVD gibt. Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Natürlich ist das alles halb so wild, man gewöhnt sich an den Manchester Akzent und mit Untertitel versteht man das ja auch alles. Aber ich guck halt gerne auf deutsch.

Sam Tyler ist, wie sollte es anders sein, noch immer im Jahr 1973 gefangen. Und noch immer weiß er nicht genau, was Sache ist: Ist er verrückt, im Koma oder wirklich in der Zeit zurück gereist? Auch in der zweiten Staffel bleibt es also mysteriös und fängt ebenso mit der ersten Episode (dt. Titel: „Katz und Maus„) an, mit einer der besten Folgen der ganzen Staffel. Hier findet sich alles, was diese Serie ausmacht: Veraltete Ermittlungsmethoden, Sams Kontakt mit der „Gegenwart“, welcher gleichzeitig auch eine Bedrohung darstellt, sowie eine Menge Humor. Die Verbindung des aktuellen Falls mit Tylers Lage im Krankenhaus (?) ist grandios dargestellt und ein perfekter Einstieg in die neue, wieder recht kurze Season.

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Serienkritik: LIFE ON MARS – SEASON 1


„Bin ich verrückt? Lieg ich im Koma? Bin ich in der Vergangenheit? Auf jeden Fall komm ich mir vor wie auf einem anderen Planeten.“

Es gibt sie noch, diese kleinen Überraschungen. Da schlendert man nichtsahnend über den Osnabrücker Nachtflohmarkt, entdeckt die Box der ersten Staffel einer unbekannten Serie und für ein paar Euros kauft man diese, nichtsahnend. „Life On Mars„, da war doch was? Das lief ja vor langer Zeit mal spät Abends auf Kabel Eins. Und nach kurzer Zeit dann nicht mehr. Hm, das war dann wohl nichts. Aber, und sowas finde ich dann doch immer wieder schön, da hab ich mich wohl geirrt. Das ist jawohl was, und die kurze Laufzeit resultiert ganz einfach daraus, dass diese Staffel ganz einfach nur acht Folgen hat. Diese acht Folgen, und dies muss dazu gesagt werden, haben mich doch sehr unterhalten.

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