X-MEN – ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT [2014]

xmendogp(Spoiler sind zu erwarten)
So richtig bin ich mit den „X-Men“ ja nie warm geworden. Also, die Filme an sich sind ja gar nicht schlecht. Und die Reihe hat ja auch was zu erzählen, so mit Botschaft und so (wenn es auch gefühlt immer die gleiche Geschichte ist). Die mich dann aber doch wieder irgendwie kalt lässt, weil sich die Filme so anfühlen. Soll heißen: Ich bin da irgendwie nur dabei, nicht mittendrin. Alles fühlt sich steril an, so richtig mag ich mit den Leutchen da auch nicht mitfühlen. Und was die alles können, nur aufgrund einer genetischen Mutation! Jeder was anderes, klar, aber das haut einen schon um. Blink zum Beispiel kann Portale von einem Ort zum anderen öffnen. Weil ihre Gene das so wollen. Mystique kann sich äußerlich in jede andere Person verwandeln, inklusive Kleidung, scheißegal ob es da vielleicht einen gewissen Größenunterschied gibt. Selbst die Stimme wird perfekt imitiert! Der eine schießt Laser aus seinen Augen, der andere verwandelt sich in Metall, wieder einer kann sich schneller bewegen als – naja, alles andere, und trotzdem sitzt die Frisur am Ende noch. Durch Wände gehen, Feuerbälle schießen, Gedanken lesen – für alles gibt es einen Mutanten.

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THE FOUNTAIN [2006]; DIE FIRMA [1993]; COMMUNITY – Season 2

The Fountain

thefountain_01Lange schon stand „The Fountain“ bei mir auf der berühmten Liste, endlich bot sich zum einen mal die Möglichkeit, zum anderen war ich vermeintlich auch in der richtigen Stimmung für den Film. Darren Aronofsky – dessen „Black Swan“ alleine thematisch wenig für mich war, dessen „The Wrestler“ mich dafür (trotz der Thematik) um so mehr begeisterte – schuf hier einen bildgewaltigen Film, in dem es um nicht weniger als das (ewige) Leben, den Tod, die Wiedergeburt und all sowas geht. Und bei dem sich wieder bestätigt hat, was ich schon bei „2001“ schrieb: Dieser ganze verschwurbelte esoterische Quatsch ist nichts für mich. „The Fountain“ ist immer dann am besten, wenn er auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Oder anders gesagt: Zwei Zeitebenen hätten durchaus gereicht. Da musste Hugh Jackman nicht noch zwingend in einer Blase durchs Weltall fliegen und seinen Baum streicheln. Damit Ihr’s nicht mehr schreiben müsst: Ich hab den Film in all seiner Genialität wohl nur nicht verstanden.
kritik

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2001: ODYSSEE IM WELTRAUM [1968]

2001_01Manche Filme mag ich hier ja gar nicht besprechen, die Fallhöhe ist einfach zu groß. „2001 – Odyssee im Weltraum“ ist so einer. Wühlt man sich ein wenig durch’s Internet, ist das ja der Film der Filme, absolute Kunst, der Science-Fiction Film überhaupt, Gott in Filmgestalt. Nun bin ich ja nicht wirklich religiös. Und in Philosophie nicht wirklich bewandert, geschweige denn interessiert. Schlechte Voraussetzungen also, um diesen Film adäquat zu besprechen geschweige denn zu verstehen? Gibt es da etwas zu verstehen? Oder, anders ausgedrückt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten? Vielleicht ist das manchmal besser, aber ich sag mal so: Ich sag da jetzt trotzdem meine Meinung zu. Widersprüche bitte in die Kommentare. Und, nun ja, wenn man das so nennen kann: Spoiler sind zu erwarten.

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FUTUREWORLD – DIE WELT VON ÜBERMORGEN [1976]

futureworld_01Schon lange haben mich die beiden Filme „Westworld“ und „Futureworld“ thematisch sehr interessiert, eine Anschaffung war mir jedoch auch immer etwas zu heikel. Jetzt habe ich die TV-Ausstrahlung von „Futureworld“ zum Anlass genommen, einen Blick in den Freizeitpark Delos zu werfen – auf die Gefahr hin, aufgrund der Unkenntnis des Vorgängers nichts zu verstehen. Doch das ging gut: Was man wissen muss, das wird zu Beginn kurz wiederholt, die restliche Geschichte funktioniert auch, ohne dass man „Westworld“ zwingend kennen muss.

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DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE [2013]

tributepanem2_01Man macht schnell den Fehler, die „Tribute“-Filme als weiteren Teenie-Quatsch und Cash-Cow à la „Twilight“ abzustempeln. Mit diesen Erwartungen bin ich seinerzeit auch an den ersten Teil herangegangen und wurde daraufhin positiv überrascht – weswegen die Sichtung des zweiten Teils natürlich Formsache war. Die Bücher habe ich, dass sollte ich vielleicht dazu sagen, immer noch nicht gelesen. Ob oder wie sich der zweite Teil an die Buchvorlage „Gefährliche Liebe“ (ganz, ganz schlimmer Titel) hält, kann ich also nicht beurteilen. Also mal ehrlich: Ich würde vermutlich nie von alleine auf die Idee kommen ein Buch zu lesen, das „Gefährliche Liebe“ heißt – siehe erster Satz oben. Jetzt vielleicht, aber wenn man nicht weiß um was es geht, da lass ich den Groschenroman doch lieber im Regal.

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DOCTOR WHO – Season 7

doctorwho7_01Staffel 6 war ja so eine Sache. Teils großartige Episoden, teilweise aber auch unterdurchschnittlich. Jetzt also, als kurzfristige Vorbereitung auf das große EventThe Day Of The Doctor„, war vorher noch die siebte Staffel an der Reihe – ich wollte ja auch wissen, worum es im Special geht bzw. mögliche Anspielungen im Special verstehen – auch wenn mir die Classic-Staffeln 2-26 noch fehlen, das saß zeitlich nicht mehr drin, die vorher noch zu sichten. Keine episodenübergreifende Handlung – „Blockbuster“-Folgen wurden uns im Vorfeld versprochen, was ja mit den Teaser-Bildern im Filmplakat-Look noch deutlicher wurde.

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LOOPER [2012]

looper_01Danke, „Elysium„, „Oblivion„, „Timeline„, „Pandorum“ und wie ihr alle heißt: Dank eurer Durchschnittlichkeit weiß man das Gute besser zu schätzen. Oder wird vielleicht weniger anspruchsvoll und ist eher zur Begeisterung bereit, man weiß es nicht. Was uns aber die Science-Fiction der letzten Jahre gelehrt hat: Es geht mehr und mehr um Action und Effekte und weniger um eine schlüssige Geschichte. Und von sowas geht man ja auch erst einmal aus, wenn man sich den Trailer zu „Looper“ anschaut. in welchem es ja auch an allen Ecken kracht und explodiert. Gefühlt mehr als in dem ganzen Film.

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GRAVITY (3D) [2013]

gravity3d_01Manche Filme hat man einfach nicht auf dem Zettel – weil man von anderen Genre-Vertretern enttäuscht wurde und der Trailer einen nicht wirklich überzeugt hat, zum Beispiel. Da müssen erst andere kommen und ihre Meinung kundtun, und wenn dann alle Welt jubiliert und frohlockt, wie toll der Film ist, dann guckt man ihn sich dann doch mal an. Erst recht, wenn man die Thematik (hier: Weltraum) sowieso mag. Und was soll ich sagen: Die anderen haben (wie so oft, aber nicht immer) Recht. Größtenteils zumindest, denn nicht alles an „Gravity“ rechtfertigt die Bezeichnung Meilenstein. Aber dazu später mehr.

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ELYSIUM [2013]

elysium_01Ach, als Science-Fiction-Freund hat man es in letzter Zeit echt nicht leicht. Wie gern würde man doch wirklich mal wieder einen ernstzunehmenden Genre-Beitrag im Kino sehen! „Star Trek Into Darkness“ hat zwar Spaß gemacht – aber ernst nehmen kann man den wohl kaum, astreines Popcorm-Kino halt. Was war sonst noch? „Oblivion“ – naja. „After Earth“ habe ich mir nach Ansicht diverser Kritiken ganz gespart. „Total Recall“? Nett, nicht mehr. „In Time“? Dito. „District 9“ gefiel mir gut, weswegen ich dann letztendlich doch noch Hoffnung bezüglich „Elysium“ hatte, war dieser doch ebenfalls von Neill Blomkamp. Und: Leichte Spoiler sind zu erwarten, was bei dem Film aber nicht schlimm ist.

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