Shortcuts: CRIMINAL MINDS – Season 6; XIII – DIE VERSCHWÖRUNG – Season 1; SPACEBALLS [1987]

Criminal Minds – Season 6

cm6_01Ob „Das Parfüm“, „Misery“ oder „Natural Born Killers“ – so der ein oder andere Film ist dabei, an den man sich bei dieser Staffel erinnert fühlt, ja sogar „Halloween“ haben die Autoren noch einbauen können. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ziel sollte ja schon sein, sich in die Serie versetzen zu lassen und keine Vergleiche zu Kinofilmen zu ziehen. Das ist mal ok, so als Reminiszenz, kommt dieses Mal aber gehäuft vor. „Criminal Minds“ wirkte eigentlich immer schon wie ein Kinothriller im Serienformat, die Serie hätte das also gar nicht nötig. Zusammen mit der Tatsache dass das Team oft nur weiterkommt, weil Garcia irgendwelche obskuren Datenbanken miteinander vergleicht, bleibt ein fader Beigeschmack. Die diesmalige episodenübergreifende Handlung dreht sich um Emily Prentiss und wurde, erst zurückhaltend, dann aber mit dem Holzhammer eingeführt: Erst weiß niemand, was Sache ist, dann trifft sie ein paar ehemalige Kollegen, die die Infos nur so raushauen als würden sie selber das erste Mal davon hören, was sehr aufgesetzt wirkt. Das macht es nicht zu einer schlechten Serie, führt aber zu einer leichten gedanklichen Abwertung im Vergleich zu den vorherigen Staffeln.
kritik

Read More

Shortcuts: OSS 117 – DER SPION, DER SICH LIEBTE [2006]; ER SELBST IST SICH GENUG [2009]; PULVERFASS BAHIA [1965]

Als 1953 der erste James Bond Roman „Casino Royal“ erschien, gab es sein französisches Pendant Hubert Bonisseur de la Bath alias OSS 117 schon vier Jahre. Insgesamt gibt es um die 255 Romane und Erzählungen um den Frauenschwarm des französischen Geheimdienstes und acht Filme, der letzte erschien 1971.

OSS 117 – DER SPION, DER SICH LIEBTE [2006]

2006 hat man sich wieder des Themas angenommen, wohl wissend, das ein ernstgemeinter Agentenfilm mit ähnlichen Elementen wie James Bond wohl unweigerlich Vergleiche nach sich ziehen würde – vielleicht hat man diesen Film deshalb als Parodie auf den Agentenfilm angelegt. Ich weiß zwar nicht, wie das andere Resultat ausgesehen hätte, als Parodie jedenfalls gefällt mir dieser OSS 118 sehr gut. Oliver Kalkofe, der für die Synchronisation zuständig war, hat jedenfalls ganze Arbeit geleistet und das Ganze nicht zu einer Ansammlung von Albernheiten verkommen lassen. OSS 117 ist zwar auf der einen Seite völlig bescheuert, leicht naiv und nicht grade feinfühlig, doch muss man sich andererseits nicht fragen, wie er an den Job gekommen ist, denn wenn es darauf ankommt, kriegt er immer noch die Kurve. Die Story würde in einem James Bond Universum ohne weiteres ernst genommen werden und so fühlt man sich irgendwie gleich heimisch. Es sind aber so manche Szenen, die einem in Erinnerung bleiben, wo man hinter her immer mal wieder sagen kann: „Oder das mit dem Licht im Hühnerstall, oder wo er das Lied gesungen hat, oder einmal, als er morgens vom Muezzin geweckt wurde…“ – das ginge ewig so weiter. Sehr lustiger Film, und sehr empfehlenswert. Wenn auch leicht bekloppt.


Read More

Kritik: ROBIN HOOD – HELDEN IN STRUMPFHOSEN [1993]


„Immer wenn die einen Robin Hood Film drehen, brennen die unser Dorf nieder!“

Mel Brooks‘ Filme haben ja alle so ihren speziellen Humor. Sei es Die verrückte Geschichte der Welt oder aber Spaceballs: Ein wenig albern sind sie ja schon, doch die Parodien sind meistens treffsicher. Während Spaceballs eine geniale Star Wars Parodie war, widmet sich Helden in Strumpfhosen einem ganz irdischen Abenteurer: Robin Hood, und zwar vorzugsweise den von Kevin Costner. Doch was soll man von dieser albernen Mel Brooks Variante halten?

Read More