Shortcuts: IN TIME [2011]; LET ME IN [2011]; DIE TRIBUTE VON PANEM: THE HUNGER GAMES [2012]

IN TIME
intime_01Für „In Time“ muss zu allererst mal eine Hürde genommen werden: Die volle Akzeptanz beim Zuschauer für die an sich interessante Ausgangssituation: Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer keine Zeit mehr hat, stirbt. Klingt ein wenig nach „Logan’s Run“, wäre es vielleicht auch gerne, doch ist eben diese Hürde viel zu hoch: Ein paar Erklärungen, wie es zu dieser doch sehr revolutionären Gesellschaftsordnung gekommen ist wären schön gewesen, denn von heute auf morgen lässt sich sowas bestimmt nicht realisieren – und bestimmt auch nicht ohne Widerstand. Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein „Bonnie & Clyde“ in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
kritik

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Kritik: COWBOYS & ALIENS [2011]

Jon Favreau, Steven Spielberg, Daniel Craig, Olivia Wilde, Harrison Ford, Sam Rockwell – mit Namen wird beim Vorspann von „Cowboys & Aliens“ bei weitem nicht gegeizt. Dann noch dieser Filmtitel – was kann man da Schlimmes erwarten? Beziehungsweise – was erwartet man überhaupt, was habe ich erwartet? Einen selbstironischen Actionblockbuster, der mit einem Augenzwinkern zeigt was passiert, wenn Außerirdische in den wilden Westen einfallen, anstatt wie üblich in der Gegenwart in New York oder Los Angeles. Einen Daniel Craig, der ordentlich die Sau rauslässt. Aber auf keinen Fall: Einen sich selbst zu ernst nehmenden Actionfilm, der das alles wirklich so meint, wie er es uns zeigt. Und was ist es nun geworden?

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