Shortcuts: DRIVE ANGRY [2011]; ENTOURAGE – SEASON 1-3 [2004-2007]; MR. POPPERS PINGUINE [2011]; PROMETHEUS 3D [2012]

Drive Angry

Oha. Ich befürchte, wir bewegen uns hier auf „Ghost Rider“-Terrain. Nicht nur, weil der Film völlig sinnfrei ist und einen Nicolas Cage zeigt, der völlig von der Rolle ist (diesmal in blond, für die Frisur-Chronisten), sondern auch, weil ich den Film trotzdem irgendwie mochte, trotz all seiner Defizite. Und das liegt jetzt nicht zwingend nur an der Szene, in der Cage gleichzeitig (!): die Bedienung der Bar vögelt, Zigarre raucht, Whiskey trinkt und gefühlte 20 Leute abknallt. Multitasking quasi, und wenn das „Drive Angry“ nicht zu DEM Männerfilm schlechthin macht, weiß ich auch nicht.


(bester YouTube-Kommentar übrigens: „Daumen Hoch für Amber Heard die geile Sau!!!“)

Read More

Kritik: GHOST RIDER 2 – SPIRIT OF VENGEANCE [2012]

Der Rider ist wieder unterwegs. Fünf Jahre nach der Erstverfilmung läuft nun der „zweite Teil“ im Kino, und wieder gibt Nicolas Cage den Kopfgeldjäger des Teufels. In Anführungszeichen deshalb, weil dieser Teil schon fast als Reboot zu sehen ist – der erste Teil spielt in keinster Weise eine Rolle, die Entstehung des Riders wird in Comic-Sequenzen rückblickend erklärt und weicht zudem auch leicht ab. Was aber kann jetzt ein weiterer Film bieten, wurde der erste doch von fast allen verrissen und zähle ich doch zu dem nur kleinen elitären Kreis von Menschen, die im ersten Teil wirklich ganz großes Kino sehen? Rückblick: Ein brennender Typ auf seinem brennenden Motorrad sollte zusammen mit einem brennenden Cowboy auf einem brennenden Pferd verhindern, dass der Teufel eine Liste von Seelen bekommt. Coole Sache dass, ein großer Spaß und sich selbst nicht zu ernst nehmend. Und dass der Film rockt, merkt man spätestens an dieser Stelle: Klick. Und daran, dass er hier 11/10 Punkten bekommen hat.
Jetzt also: „Spirit Of Vengeance“.

Read More

Shortcuts: PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 [2003]; GHOST RIDER [2007]

PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2

Gruseliger ist es, lustiger ist es, gigantischer ist es – und doch leider nicht besser, dafür aber nur geringfügig weniger gut. Der Film hat seine genialen Stellen – stellvertretend seien einfach mal alle Geschehnisse auf der Insel der Kannibalen genannt, und so richtig schlecht ist da gar nichts, aber irgendwie funktioniert die Story mit der Flying Dutchman bei mir nicht, ich kann nicht mal sagen warum, wobei dies technisch natürlich alles sauber gelöst wurde. Was aber ausschlaggebend ist: Auch dieser Teil merkt leider erst ziemlich spät, wann er zu Ende sein sollte. Wie ja auch schon nebenan bei bullion geschrieben wurde: Kannibaleninsel, Mühlenrad – alles grandios und perfekte Unterhaltung, aber dazwischen möchte man fast sagen: Ein großes, aufgeblasenes Nichts. Wenn auch immer noch ein sehr gutes Nichts, welches lediglich einen Teil der Leichtigkeit vom Vorgänger eingebüßt hat.

GHOST RIDER [2007]

Natürlich, dass ist alles ganz großer Quatsch, was man hier geboten bekommt. Nicolas Cage als Kopfgeldjäger des Teufels auf seinem brennenden Motorad, unterwegs um die Seelen für seinen Auftraggeber einzufordern, die diesem einst vertraglich zugesichert wurden. Ob das alles so Sinn macht, wie’s gezeigt und erzählt wird, sollte man nicht hinterfragen, ebensowenig sollte man jedem Dialog so genau zuhören, denn es wird hier gerne mal Blödsinn erzählt. Doch das spielt in diesem Fall überhaupt keine Rolle, denn verdammt noch mal: Der Film macht einfach Spaß. Man könnte sagen: Keine Angst, der tut nichts, der will nur spielen, und das kann er gut. „Ghost Rider“ ist so ein Film, der die Zuschauer spaltet: Entweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Ein CGI-Spielplatz, ein High-Budget-B–Movie mit Ansage. Zieht die Jalousinen runter, dreht die Anlage auf, und wenn Cages‘ digital verfremdete Stimme dröhnt „Gnade ist ausverkauft“, dann guckt Ihr den richtigen Film. Und viel mehr sag ich da jetzt nicht zu, da ich mir überlege diesen Film für die moviepilot-Aktion „Lieblingsfilm“ zu besprechen.

11/10

Shortcuts: GHOSTBUSTERS, FACE/OFF, DIE VERURTEILTEN


Wenn ich meine Filmauswahl in letzter Zeit irgendwie kommentieren müsste, das Fazit wäre ein positives. Sicherlich war das bei den meisten Filmen im Vorfeld schon klar, aber zumindest einen aus dieser Runde hatte ich vorher noch nie gesehen.

GHOSTBUSTERS [1984]

Ein Klassiker, immer wieder gerne gesehen. So manch einem Effekt ist natürlich das Alter klar anzusehen, aber im Großen und Ganzen ist das schon in Ordnung. Die Story an sich behandelt zwar mehr den Werdegang des Teams und der im wahrsten Sinne des Wortes große Endgegner liegt grad so auf dem Weg, das schadet dem Film aber in keinster Weise. Eine großartige Komödie mit kleinen Gruseleinlagen, die im Alter in keinster Weise verliert!

FACE/OFF – IM KÖRPER DES FEINDES [1997]

Ich mag da gar nichts Schlechtes zu sagen, ist dies doch einer meiner Lieblingsfilme, dessen x-te Sichtung einfach mal wieder anstand. Sicherlich, die Story ist an den Haaren herbeigezogen und der Filme ließe sich ohne Probleme mit „Style over Substance“ abstempeln, aber das wird dem Film, besonders beim Vergleich mit anderen Trägern dieses Prädikats (bspw. Transformers 2) bei weitem nicht gerecht. Denn in meinen Augen geht der „Style“ konform mit der „Substance“ und in Kombination mit den Leistungen des Hauptdarsteller-Duos Nicolas Cage und John Travolta ist ein Meilenstein des Action-Kinos entstanden. Besonders die Szene, in der beide nur durch einen Spiegel getrennt stehen, bleibt im Gedächtnis, sagt sie doch alles aus. Zurecht in meiner Liste (die ich mal wieder aktualisieren sollte):

DIE VERURTEILTEN [1994]

Noch ein Klassiker, doch für mich eine Premiere. Soeben noch einmal geschaut, zur Zeit die Nummer Eins auf der Liste der IMDb der besten Filme aller Zeiten. Ob er diese Platzierung verdient hat, darüber lässt sich wohl streiten, dass dieser Film einer der besseren ist, darüber wohl eher nicht. Geniale Hauptdarsteller und eine Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt langweilt. Die Entwicklung der Charaktere und einhergehend der Story unter Einbeziehung der Nebencharaktere lassen einen Film entstehen, der in dieser Form seinesgleichen sucht. Musste mich zwar irgendwie dazu durchringen, aber ich glaube, das entspricht dem Film am meisten:

Kurzkritik: KNOWING [2009]


„Es ist eine Liste mit Daten – jede Katastrophe, weltweit, in genauer Reihenfolge!“

Das Lustige an Nicolas Cage Filmen ist ja, dass die meisten die schon scheiße finden, bevor sie die überhaupt gesehen haben. Bei Wicker Man war das ja sicherlich berechtigt, bei den Vermächtnis-Filmen konnte ich das schon nicht nachvollziehen, weil diese doch sehr ok waren und bei Ghost Rider erst Recht nicht, weil ich da der einzige Blogger bin wo gibt, der den super findet. Dementsprechend entspannt konnte ich also die DVD von Knowing in den Player schieben – mit Cage habe ich kein Problem. Auch nicht mit seinen oftmals bemängelten Frisuren. Gibt Schlimmeres.

Nach welchen Kriterien sich Nicolas Cage jedoch die Rollen aussucht, das habe ich noch nicht ganz verstanden. Wahrscheinlich nimmt er die, zu denen er Bock hat und nicht die, die ihn in Reichweite einer Auszeichnung bringen könnten, die er wahrscheinlich eh nicht gewinnt. Bei Knowing gewinnt man zumindest den Eindruck.

Read More

Shorts: Ghost Rider 2, Watchmen Ultimate Cut

Diverse Dinge, die ich noch loswerden muss:

Auf die Gefahr hin, meine Leser zu verschrecken: Ich gehöre ja tatsächlich zu den Leuten, denen Ghost Rider mit Nicolas Cage gefallen hat. Ein sehr spaßiges, trashiges Filmchen, welches ich mir immer wieder gerne anschaue. Dementsprechend groß war meine Freude, als ich erfahren habe, dass Ghost Rider 2 tatsächlich bestätigt wurde, und Cage ist wieder mit an Bord (alle so: Yeah!). Ihr dürft mich dafür gerne auch etwas weniger mögen.
(via)

In den USA kommt am 03. November diesen Jahres die Fassung von Watchmen heraus, die ich mir schon im Kino gewünscht hätte: Der Directors Cut inklusive des Comics Tales of the Black Freighter. Wer mag, kann sich das bei Amazon.com vorbestellen, ich hätts halt nur mal gerne in Deutschland…

Kritik: CON AIR [1997]


„Alles eine Frage der Definition. Wenn ich dir nun sage, krank ist, 50 Jahre lang 50 Stunden in einem Büro zu hocken und zum Schluss den Arschtritt zu kriegen, um dann in irgendeinem Rentnerdorf zu landen, in der Hoffnung, dass du stirbst, bevor du nicht mehr rechtzeitig auf’s Klo kommst?“

Cameron Poe landet wegen Totschlags im Gefängnis, als er sich gegen drei pöbelnde Betrunkene wehrt und einen von ihnen umbringt. Acht Jahre später soll er auf Bewährung entlassen werden – doch das Flugzeug, welches für den Gefangenentransport verwendet wird, wird von eben diesen Gefangenen unter der Führung von Cyrus, dem „Virus“, gekapert…

Read More