Shortcuts: DER MANN, DER SEIN GEHIRN AUSTAUSCHTE [1936]; SHUTTER ISLAND (ZS) [2010]; NAVY CIS / NCIS SEASON 4

DER MANN, DER SEIN GEHIRN AUSTAUSCHTE [1936]

Also, der deutsche Titel ist vielleicht gewollt irreführend: Hier werden keine Gehirne ausgetauscht, literally, sondern nur die Gedanken, der Geist, oder wie es der von Boris Karloff dargestellte verrückte Wissenschaftler ausdrückt: Die Seele. Dass der englische Titel dann auch bedeuten kann „Der Mann, der seine Meinung ändert“, also nicht zwangsläufig im Sinne von austauschen beweist eine gewisse Mehrdeutigkeit und wenn man so will eine Tiefsinnigkeit, die dem Film aber nicht wirklich gerecht wird, handelt es sich hier doch um ein typisches B-Movie um einen scheinbar verrückten Wissenschaftler, der an seinen leuchtenden, blitzenden Gerätschaften herumfuchtelt, deren Sinn nur er versteht. Leider bekommt man jedoch das Gefühl, der Film nimmt sich zu ernst, denn wirklicher Trash zum Lachen ist das auch nicht, alles plätschert halt so vor sich hin. Kein Film, der einem spontan einfällt, wenn man an den Darsteller von Frankensteins Monster denkt.

SHUTTER ISLAND (ZS) [2010]

Ok, ich glaube ich habe mittlerweile verstanden, warum die Dachauszenen „relevant“ sind. Doch auch die Zweitsichtung ändert nichts daran, dass Shutter Island oft zu behäbig daher kommt und in manchen Szenen gruseliger und bedeutungsschwangerer sein will, als er es wirklich ist. Aber, und das hatte ich glaube ich in meiner ersten Review noch nicht erwähnt: Die Schlussszene finde ich dann doch wieder sehr genial. Es ist vor allem DiCaprios letzter Satz, der ein wenig zum Nachdenken anregt.

NCIS – SEASON 4

Der NCIS in love: Gibbs ist verliebt, Tony ist verliebt, Abby ist verliebt, und allem Anschein Ziwa auch – und zwar in Tony. Und so schließt sich der Kreis. Damit McGee aber nicht zu kurz kommt, darf er mit seinem Buch richtige Erfolge feiern – nur nicht bei seinen Kollegen. Die Soap hat die Navy erreicht – das ist zwar ganz nett, damit die Figuren zumindest etwas mehr Hintergrund haben, aber vielmehr als eben das ist es leider auch nicht. Einzig Tonys Liebschaft darf noch eine größere (wichtige) Rolle spielen, und mal abgesehen von Kates Tod in Staffel Zwei ist dies einer der wenigen Fälle, die man aufgrund von Spoilergefahr nicht verraten sollte. Ja, NCIS hat eine episodenübergreifende Handlung bekommen. Eine, die mehr als nur ein paar lose Folgen (Ari) umfasst. Es reicht nicht für den Punktgewinn, dafür werden die Besserungen wieder durch Schnulz ausgeglichen, aber es geht voran:

In Kürze: NAVY CIS Season 2+3, DOCTOR WHO Season 1+2, HOW I MET YOUR MOTHER Season 1,2 +3


Viel ist passiert in letzter Zeit, und so wenig davon habe ich hier erzählt, was aber nicht weiter tragisch ist, denn nicht viel davon hatte mit Kino, TV oder sowas zu tun. Dann kam auch noch das gute Wetter dazu und ähnlich wie die Besucherquote gingen auch meine Internetaktivitäten drastisch zurück. Doch auch wenn mein letzter Kinobesuch Ewigkeiten her ist, so lag doch hin und wieder die ein oder andere DVD im Player. Ähnlich kurzen Statusmeldungen, versuch ich das Ganze hier mal Revue passieren zu lassen.


Schon etwas länger her sind meine Sichtungen von NACY CIS Season 2+3. Im Vergleich zur ersten Staffel gibt es aber nicht sehr viel mehr zu berichten, ist dies doch eine Serie, bei der man, übertrieben formuliert, auch mal ne ganze Staffel weglassen kann, ohne all zu viel zu verpassen. Zumeist sind die Folgen in sich abgeschlossen und charakterliche Entwicklungen sind auch nicht unbedingt das Markenzeichen von NCIS. Erwähnenswert ist hierbei jedoch, das Kate bei dem Versuch, dem Boss das Leben zu retten, getötet wird und in Staffel 3 durch Ziwa David ersetzt wird, was durchaus zu begrüßen war. Kate empfand ich schon immer als sehr langweilig und so kam frischer Wind in die Serie. Kurz und bündig gesagt, bleibt bei beiden Staffeln die Bewertung wie bei der ersten – wobei man bei Season 3 gerne noch 0,5 Punkte hinzuaddieren darf.


Über Doctor Who habe ich ja schon des öfteren berichtet, zumindest am Serienstart auf Pro7 habe ich die Serie empfohlen. Und das zu Recht – ist die Serie doch eine sehr ansehnliche Mischung aus Spannung, Science-Fiction und Comedy, wobei der Humor selbstverständlich britischer Art ist, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Und dachte ich schon, die erste Staffel wäre sehr gut (nicht jede Folge, aber insgesamt schon), so setzt die zweite Staffel (bis jetzt) noch einen drauf. Der neue Doktor ist auf jeden Fall eine Bereicherung und sollte ich jemals eine ausführlichere Kritik dazu schreiben, so bekommt die zweite Staffel zumindest einen Punkt mehr. Rechnet mal so mit… 8 Punkten. Season 1 also:


How I Met Your Mother – seit den ersten Folgen meine neue Lieblings-Sitcom. Mittlerweile nähere ich mich dem Ende von Staffel 3 und habe schon jetzt etwas Angst davor, dass dann wieder Pause ist – so eine DVD-Box kostet ja auch etwas… und diese Serie hat definitiv mehr verdient, als das man sie sich irgendwo per Stream ansieht. Vielleicht lag es daran, dass wir die letzten Folgen von Staffel 2 (Lillys und Marshalls Hochzeit) parallel zu unseren eigenen Hochzeitsvorbereitungen geschaut haben, aber die Serie ist für mich schon jetzt legen – wartet kurz – där.
Für alles bisher Gesehene, um es auf den Punkt zu bringen:

Serienkritik: NAVY CIS / NCIS – SEASON 1


„NCIS? Ist das sowas wie CSI?“
– „Nur, wenn Sie Legastheniker sind!“

Es gab eine Zeit, es war wohl so um 2005, da gehörte NCIS von Anfang an zum wöchentlichen Pflichtprogramm im deutschen TV. Das ging auch so ca. drei Staffeln lang gut, bis Sat.1 den Zuschauer durch eine etwas fragwürdige Sendepolitik verwirrte. Vielleicht bin ich da ja auch nur nicht durchgestiegen, jedenfalls kam es dann eine Zeitlang zweimal die Woche, einmal davon Wiederholungen, dann kamen mal zwei neue Folgen direkt hintereinander, dann an beiden Tagen Wiederholungen – es hat, kurz gesagt, keinen Spaß mehr gemacht zu gucken (so geht es mir im Übrigen zur Zeit auch mit House und Monk). Und so wurde das ganze dann abgebrochen, so gerne ich das auch geschaut habe. Gott sei Dank gibt ja aber in der heutigen Zeit DVDs, und so habe ich noch einen Versuch gestartet, mal sehen wie weit ich dieses Mal komme.

Die Handlung, insbesondere der ersten Staffel, ist dabei schnell erzählt: Der NCIS, abgekürzt für „Naval Criminal Investigative Service“ ermittelt in Mordfällen innerhalb der Navy oder der Marine. Das Team, bestehend aus Special Agent Leroy Jethro Gibbs, Caitlin „Kate“ Todd und Tony DiNozzo geht dabei auch jeder noch so kleinen Spur nach. Unterstützt werden sie von der forensischen Wissenschaftlerin Abigail „Abby“ Sciuto und dem Gerichtsmediziner Dr. Donald „Ducky“ Mallard. Hin und wieder stößt auch der Computerexperte Timothy McGee aus dem Büro in Norfolk zum Team.

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