FRAKTUS [2012]

fraktus_01Es gibt sie noch, diese Filme, von denen man im Vorfeld nie etwas gehört hat und die einem dann wärmstens empfohlen werden. Oft sind es dann ja deutsche Filme, wo man dann reflexartig sagt, ok, das hat Gründe warum man da nichts von hört, aber die Erfahrung zeigt ja: Der deutsche Film an sich ist oftmals besser als sein Ruf und so viel mehr als nur die Filme des Joshua Zenker. Und wenn nun dieser ominöse „deutsche Film“ auf das Genre der Mockumentary trifft? Nun, dann heißt das Ergebnis nicht zwangsläufig „Stromberg“, sondern dann kommt auch mal sowas wie „Fraktus“ dabei heraus. Und man ärgert sich, dass der Film bisher an einem vorbeigegangen ist.

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Kurzkritik: CHRONICLE [2012]

„Andrew, don’t fart! We’ll never find you again!“

„Chronicle – Wozu bist du fähig“ Vs. „Push – Deine Macht kann alles ändern“ – leichte Ähnlichkeiten im Namen und frappierende Ähnlichkeiten im Poster-Artwork machen natürlich noch keine Ähnlichkeit im tatsächlichen Film. Während „Push“ ein ganz okayer Action-Streifen über Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten im Kampf gegen eine Geheimorganisation ist, setzt „Chronicle“ anders an. Im Stile eine Found-Footage Mockumentary entwickeln hier drei ganz normale Jungs ihre Fähigkeiten und filmen sich dabei. Und wie ein Kinobesucher eine Reihe vor uns bemerkte: „Ich dachte das wäre Action, das ist ja so ne Psycho-Kacke!“ Eigentlich: Nuff said. Eigentlich.

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Kritik: PARANORMAL ACTIVITY [2009]


Bereits 2007 gedreht, hat Paranormal Activity in den USA einen Hype verursacht, wie es wohl zuletzt der Low-Budget Film Blair Witch Project geschafft hat. Mit Produktionskosten von 15.000 US-Dollar im wahrsten Sinne des Wortes ein Billig-Film, spielte der Horrorfilm aber bereits am Startwochenende 19,6 Mio. US-Dollar ein. Es muss also was dran sein an dieser Mockumentary, dass die Leute wie die Lemminge ins Kino gerannt sind. Das Steven Spielberg sagt, nach Sichtung des Films haben sich bei ihm zu Hause alle Türen geschlossen und er wäre nur mit Hilfe eine Schlüsseldienstes herausgekommen ist ja eine nette Geschichte (via), diese soll aber wohl nur weiter zur Legendenbildung um den Film beitragen. Fakt ist – im Kino wollten uns doch glatt zwei Leute von unseren Plätzen vertreiben, da sie diese angeblich reserviert hätten. Es stellte sich heraus, dass die gleichen Sitzplätze zweimal verkauft wurden. Es fing also schon paranormal an – ich wertete dies als gutes Zeichen.

Vergleiche mit Blair Witch Project sind zwar sicherlich ausgelutscht, lassen sich aber bei so einer offensichtlich ähnlichen Prämisse nicht vermeiden. Ist es bei „Blair Witch“ das Kamerateam, welches für seinen Film in die Wälder zieht um die Hexe von Blair filmisch festzuhalten, dabei aber ein schlimmes Ende findet, so ist es hier das Pärchen Micah und Katie, welches scheinbar von einem Geist heimgesucht wird und die diesen dann auf Kamera aufnehmen wollen. Das mit dem schlimmen Ende lässt sich ebenfalls vermuten, beginnt der Film doch mit einer Dankssagung an die Eltern der beiden, weil sie das Filmmaterial zur Verfügung gestellt haben.

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Kritik: KÖNIGE DER WELLEN


„Hast du noch andere Talente als Surfen?“
– „Sie meinen so etwas wie singen und tanzen? Hahaha… nein, das ist nicht mein Ding. Ich surfe nur.“

Cody ist der beste Surfer der Antarktis und wird von einem Kamerateam auf eine tropische Insel begleitet. Auf dieser findet ein alljährlicher Surf-Wettkampf statt und Cody macht sich erntsthaft Hoffnungen, diesen zu gewinnen. Doch die Konkurrenz ist stark, allen voran Tank Evans, der das Turnier bereits neun mal gewann. Doch Cody gibt nicht auf und erhält völlig unerwartet Hilfe von jemanden, den er lange Zeit für Tod gehalten hat…

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