Shortcuts: CRIMINAL MINDS – Season 6; XIII – DIE VERSCHWÖRUNG – Season 1; SPACEBALLS [1987]

Criminal Minds – Season 6

cm6_01Ob „Das Parfüm“, „Misery“ oder „Natural Born Killers“ – so der ein oder andere Film ist dabei, an den man sich bei dieser Staffel erinnert fühlt, ja sogar „Halloween“ haben die Autoren noch einbauen können. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ziel sollte ja schon sein, sich in die Serie versetzen zu lassen und keine Vergleiche zu Kinofilmen zu ziehen. Das ist mal ok, so als Reminiszenz, kommt dieses Mal aber gehäuft vor. „Criminal Minds“ wirkte eigentlich immer schon wie ein Kinothriller im Serienformat, die Serie hätte das also gar nicht nötig. Zusammen mit der Tatsache dass das Team oft nur weiterkommt, weil Garcia irgendwelche obskuren Datenbanken miteinander vergleicht, bleibt ein fader Beigeschmack. Die diesmalige episodenübergreifende Handlung dreht sich um Emily Prentiss und wurde, erst zurückhaltend, dann aber mit dem Holzhammer eingeführt: Erst weiß niemand, was Sache ist, dann trifft sie ein paar ehemalige Kollegen, die die Infos nur so raushauen als würden sie selber das erste Mal davon hören, was sehr aufgesetzt wirkt. Das macht es nicht zu einer schlechten Serie, führt aber zu einer leichten gedanklichen Abwertung im Vergleich zu den vorherigen Staffeln.
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Kurzkritik: DRACULA – TOT ABER GLÜCKLICH [1995]


Nur weil Halloween ansteht, bedeutet das ja nicht, dass man den ganzen Tag Angst haben und zitternd durch die Gegend laufen muss. Horrorfilme können ja auch Spaß machen bzw. den Horror auf die Schippe nehmen, zumindest bei Scary Movie hat dies ja im ersten Teil noch bedingt funktioniert. Bei Leslie Nielsen Filmen funktioniert die Sache mit dem Spaß machen relativ häufig, so habe ich vor ein paar Tagen Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug gesehen und sehr gelacht – und obwohl Nielsens „neuere“ Filme ja alle nicht so dolle sind, habe ich es denn jetzt auch wieder mit dem auch noch nicht ganz so alten Dracula – Tot aber glücklich versucht.

Die Story hält sich recht genau an die Vorlage von Bram Stoker, wenn auch die ein oder andere Sache geändert wurde. Dracula reist nach London, da er vom Anwalt Thomas Renfield ein Haus gekauft hat. Renfield hat er nach den Formalitäten zu seinem Diener gemacht, damit dieser tagsüber seine „Interessen“ vertreten kann. In London angekommen, stellt sich Dracula seinem neuen Nachbarn und seiner Tochter vor, die er sogleich begehrt und des Nachts beißt. Als der Professor Van Helsing die Male entdeckt, beginnt die Jagd auf den Vampir…

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Kritik: ROBIN HOOD – HELDEN IN STRUMPFHOSEN [1993]


„Immer wenn die einen Robin Hood Film drehen, brennen die unser Dorf nieder!“

Mel Brooks‘ Filme haben ja alle so ihren speziellen Humor. Sei es Die verrückte Geschichte der Welt oder aber Spaceballs: Ein wenig albern sind sie ja schon, doch die Parodien sind meistens treffsicher. Während Spaceballs eine geniale Star Wars Parodie war, widmet sich Helden in Strumpfhosen einem ganz irdischen Abenteurer: Robin Hood, und zwar vorzugsweise den von Kevin Costner. Doch was soll man von dieser albernen Mel Brooks Variante halten?

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