MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS [2012]

merida_01Bei Pixar-Filmen weiß man in der Regel was einen erwartet – Übernahme von Disney hin oder her, groß geändert hat sich eher nichts. Top Animationen, witzige Charaktere und Geschichten, zumeist frei von Kitsch und Klischees, aber trotzdem nicht frei von Gefühlen. Selbst bei Fortsetzungen wie bei der „Toy Story„-Reihe gelingt es dem Studio, die Qualität hoch zu halten. Es gab also bisher keinerlei Ausreißer nach unten – wobei ich „Cars 2“ als einzigen Film neben „Merida“ noch nicht gesesehen hatte. Ihr seht also: Ich hatte hohe Erwartungen in „Merida“ – trotz der ersten weiblichen Hauptrolle eines Pixar-Films und trotz zu erwartender Prinzessinen-Story, die doch im Vorfeld sehr nach Disney-Märchen roch.

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Kurzkritik: LIFE OF PI – SCHIFFBRUCH MIT TIGER [2012]

Unverfilmbar sind Filme eigentlich nur, solange sie noch niemand ansprechend verfilmt hat. Wer hätte schließlich gedacht das es durchaus möglich ist Filme darüber zu drehen, wie mehrere Leute über diverse Berge wandern, um einen Ring ins Feuer zu schmeißen? Und doch hat Peter Jackson dieses Meisterwerk vollbracht. Von „Life Of Pi“ wurde das scheinbar stets das gleiche behauptet, auch wenn ich von diesem Buch vor dem Film nie etwas gehört und es dementsprechend auch noch nicht gelesen habe. Allerdings werde ich das nach Sichtung des Films auch nicht nachholen, das sei vorab schon gesagt. (Spoiler sind gekennzeichnet)

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Kritik: PANS LABYRINTH [2006]


„Das Blut eines Unschuldigen muss vergossen werden, um das Tor zu öffnen. Gib mir den Jungen!“

Spanien, 1944: Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu einem Stützpunkt der spanischen Armee, von dem aus einige Rebellen auch nach Ende des Bürgerkrieges bekämpft werden. Der dort stationierte Hauptmann ist der neue Ehemann ihrer Mutter und Vater ihres noch ungeborenen Bruders. Angekommen, trifft Ofelia scheinbar eine Elfe und ein sogenannter Pan, ein wie aus ihren Märchen entsprungenes Fabelwesen, erklärt ihr, das sie die wiedergeborene Prinzessin der Unterwelt sei. Währenddessen tobt der in den Wäldern der Widerstandskampf…

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Kritik: WU JI – DIE REITER DER WINDE


„Du darfst nicht sterben. Ich werde dich beschützen!“

Es war einmal…
Die ums Überleben kämpfende Waise Qingcheng geht einen Handel mit der Göttin der Unendlichkeit ein: Im Gegenzug zu einem Leben in Luxus und Überfluss wird sie nie die wahre Liebe kennen lernen – und wenn doch, so wird diese ein tragisches Ende finden. 20 Jahre später: Qingcheng lebt als Geliebte des Kaisers am Hof. Doch der Fürst des Nordens, Wuhuan, probt den Aufstand, und der verletzte General Guanming schickt seinen Sklaven Kunlun in seiner Rüstung los, um dem König zu helfen. Doch Kunlun tötet den Kaiser, da dieser Qingcheng bedrohte. Diese hält Kunlun von da an für den General und verliebt sich in ihn – in den echten. Kunlun seinerseits hat sich allerdings auch in Qingcheng verliebt und auch Wuhuan versucht alles, um sie und Guanming in seine Gewalt zu bekommen…

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