Kurzkritik: BATTLESHIP [2012]

Zugegeben: Wenn jemand Fan der „Transformers„-Filmreihe ist, kann ich das ja bis zu einem bestimmten Punkt nachvollziehen, spielt da doch mit Sicherheit auch ein bißchen der Nostalgie-Bonus mit hinein, weil man das von früher kennt. So etwas kann schon hilfreich sein. Doch ob so ein Nostalgie-Bonus bei der Verfilmung eines Brettspieles auch hilft darf bezweifelt werden, sprechen wir hier doch nicht von einem Spiel wie „Cluedo“, wo das Ganze vielleicht sogar noch ansatzweise möglich wäre, sondern von „Schiffe versenken“. Richtig. Dem Spiel, wo sich zwei Spieler gegenübersitzen und mit militärischen Kommandos („F7!“) gegenseitig die Plastikschiffe zerbomben. Klingt aufregend, ist es als Spiel vielleicht auch, aber als Film? Meine Erwartungen waren nicht die höchsten, aber dennoch: Ich dachte mir, dass der Film vielleicht das wäre, was „Transformers“ hätte sein können. Ein Action-Spektakel ohne den infantilen Witz der Bay-Filme, in dem es gradlinig zur Sache geht.

Read More

Kritik: KAMPF DER TITANEN / CLASH OF THE TITANS (2D) [2010]


„Eines Tages wird jemand sagen: Es ist genug!“

Und das sollte bald sein. Die Zeit ist langsam wieder reif, neue Geschichten zu präsentieren anstatt alte Geschichten neu aufzuwärmen – erst recht, wenn diese alten Geschichten an sich schon nicht so wirklich zu überzeugen wussten. Wenn dann noch nach dem Motto verfahren wird „Schneller, höhe, weiter und von allem noch mehr“ – dann ist das Ergebnis erst Recht noch schlimmer als das Original. Denn während ich in meiner Kritik zum Original von 1981 noch schrieb „Kampf der Titanen wäre damals, mit den technischen Möglichkeiten von heute, vermutlich genau so geworden wie es der aktuelle sein wird.“ so muss ich jetzt ergänzen: Gott sei Dank hatte Harryhausen noch nicht die technischen Möglichkeiten von heute, denn so ist, das sei vorweg genommen, sein Film letztendlich doch noch besser als es der aktuelle tatsächlich ist. Popcorn-Kino hin oder her: Einen gewissen Anspruch hat man als Kinogänger dann doch noch.

Read More

Kritik: 96 HOURS (TAKEN) [2009]


„Ich weiß nicht wer Sie sind. Ich weiß nicht, was Sie wollen. Falls Sie auf Lösegeld aus sind, kann ich Ihnen versichern, ich habe kein Geld. Aber was ich habe, sind ganz besondere Fähigkeiten.“

Kim, die Tochter von Ex-Agent Bryan Mills, wird während ihres Urlaubs in Paris von der albanischen Mafia gekidnapped. Das einzige, was ihm bleibt, sind 96 Stunden sie zu finden – erfahrungsgemäß die Zeit, nach der man Entführungsopfer für immer verloren hat…

Read More

Trailer: 96 HOURS (Taken)

Da wir hier ja lange keine Artikel mehr hatten, die einen vor lauter Vorfreude schon nicht mehr ruhig schlafen lassen, will ich da mal jetzt wieder mit anfangen.
Meine Vorliebe für Luc Besson Filme (unter anderem „Das 5. Element“) dürfte ja bekannt sein, und am 19.02.2009 startet in den deutschen Kinos „96 Hours“, ein harter Actionstreifen, geschrieben und produziert von Luc Besson. Der Trailer und eine erste von mir gelesene Kritik lassen hoffen, aber seht selber:


(YouTube)