Von Klemmkraft, Noppen und Alternativen

Lange war es ruhig hier. Zugegeben, so etwa fünf Jahre. Aber niemals geht man so ganz, und auch so ganz ohne irgend etwas versprechen zu wollen, vielleicht geht es hier zukünftig hin und wieder ein klein wenig weiter. So ab und an mal. Und das nicht nur zu den bekannte Themen, denn neu dazukommen werden die Klemmbausteine. Vielleicht geht es auch vorwiegend erst einmal darum. Wir werden sehen!

Und bis es soweit ist, besucht mich doch bei Instagram unter @osnabrix ! Würde mich freuen.

Bis dahin!

Games: LEGO HARRY POTTER – DIE JAHRE 1-4 (XBox 360)

Spiele zu Kinofilmen sind größtenteils ziemlicher Müll. Das war schon damals so (kennt noch jemand „Texas Chainsaw Massacre“ für Atari 2600?), das ist auch heute nicht anders, wenn die Grafik auch besser ist. Als vor „einigen“ Jahren „Harry Potter & der Stein der Weisen“ im Kino anlief, gab es selbstverständlich auch die passende Software dafür, seinerzeit für die PlayStation 1. Das waren noch Zeiten – und irgendwie gar keine so schlechten. Natürlich war „damals“ der Potter-Hype noch frisch, die bis dahin erschienenen Bücher frisch gelesen, der Film grad gesehen – da wird dann so ein Spiel sowieso mit ganz anderen Augen gesehen, oder anders gesagt: Das Spiel hat doch erstaunlich viel Spaß gemacht und selbst nervige Passagen wurden geduldig gemeistert. Aber insgesamt lässt sich festhalten: Ein erstaunlich gutes Spiel zum Film bzw. Buch, launige Fahrten mit der Lore durch Gringotts, die gute Umsetzung vom Quidditch-Spiel sowie die Detailverliebtheit lassen auch jetzt noch in mir den Wunsch aufkommen, das Spiel noch einmal zu spielen.

Zehn Jahre später: Obwohl es seitdem noch viele andere Potter-Spiele auf den Markt gebracht haben, habe ich keines davon gespielt. Erst jetzt, nachdem man ja viel Gutes über die Lego-Spiele hört und „Lego Harry Potter: Die Jahre 1-4“ im Angebot war, habe ich es mal wieder gewagt. Da dieses Spiel ja auch die Geschehnisse aus „der Stein der Weisen“ behandelt, hat man ja einen ganz guten Vergleich zum ersten Potter-Spiel – die gleiche Geschichte, anders erzählt. Dabei ist das Prinzip nach zehn Jahren das gleiche: Man hüpft und rennt durch Hogwarts, zaubert hier und da und sammelt fleißig Münzen – was ja eigentlich Quatsch ist, da Harry sowieso reich ist und keine Münzen braucht. Im ersten Spiel sammelte man Bertie Botts Bohnen, die überall herumlagen, machte zwar einersetis mehr Sinn, ist aber andererseits auch völlig egal, was man da nun sammelt. In jedem anderen Jump&Run sammelt man irgendwas, der Sinn ist der gleiche, es sieht nur anders aus. Während das Gameplay also an und für sich nichts Neues ist, sind es die zusätzlichen guten Ideen, die das Spiel bereichern. Die Ansiedlung in der Lego-Welt erlaubt es, fast alles, was auch aus Legosteinen in den Leveln gebaut ist, zu zerlegen und teilweise dann wieder neu aufzubauen, man kann sein eigenes Lego-Männchen erstellen und damit spielen (wenn auch die Design-Möglichkeiten arg begrenzt sind), desweiteren gibt es einen Leveleditor. Nach jedem Level steht dieses außerdem zum erneuten, freien Spiel zur Verfügung, denn es gibt genug zu entdecken, sammeln und Schüler zu befreien, was man vielleicht beim ersten Durchspielen nicht gleich findet. Und je mehr man findet, desto mehr weitere Möglichkeiten hat man. So schalten die goldenen Legosteine zusätzliche Bonuslevel frei. Eulen, die man während des Spiels mit gefundenen Paketen losschickt, bringen diese dann in die Winkelgasse, in der man diese Pakete kaufen kann, was einem noch das ein oder andere nette Gimmick beschert. Die gesamte Präsentation, insbesondere aber die witzigen Zwischensequenzen kann als gelungen bezeichnet werden.

Wo „Lego Harry Potter – Die Jahre 1-4“ aber seinen großen Trumpf ausspielt, das ist der Zweispielermodus. Spieler Nummer Zwei kann sich jederzeit ins laufende Spiel einklicken und übernimmt dann die Rolle des Dreierteams (Harry, Ron, Hermine), die grade frei ist. Fortan rennt man zu zweit durch Britannien, sammelt Münzen, löst kleine Rätsel und zaubert ein wenig rum. Der Clou dabei ist der dynamische Splitscreen, der sich jederzeit dem jeweiligen Aufenthaltsort der Spielfiguren anpasst und dementsprechend auch zu einem Screen „verschmilzt“, wenn beide Figuren nah beieinander stehen. Am meisten Spaß macht der Titel also zu zweit und ist damit gut geeignet, um auch mal mit der Freundin gemeinsam ein Spiel zu spielen, wenn diese sich sonst nicht so für die Konsole interessiert. Natürlich ist das Spiel aber auch was für die jüngere Generation, denn vor unlösbare Aufgaben wird man hier nicht gestellt, und die Lego-Zielgruppe werden sicherlich nicht die über 50-jährigen sein.

Der Troll auf dem Mädchenklo
„Harry Potter und der Stein der Weisen“, PS1
http://youtu.be/kUI1PDmfJhA?t=3m7s

„LEGO Harry Potter, Die Jahre 1-4“
http://youtu.be/7_Tn3NoCPEM?t=3m44s

Mein Lego ist Bond. James Bond.


Ok, dumme Überschrift für einen guten Linktipp für diejenigen, die gerne Filmszenen mit Lego nachstellen. Oder sonst irgendwelche Szenen mit Lego nachstellen. Oder einfach nur gerne mit Lego nachgestellte Filmszenen sehen.
Und, wer kennt den folgenden Film, ohne hinter dem Link zu spicken?

Lego-Me & South-Park-Me


Wer immer schon sein mal sein Bild von mir bestätigt gesehen haben wollte – beim Wortman habe ich einen Link zu einer lustigen Seite gefunden, wo man sich als Lego-Figur designen kann. Die Möglichkeiten sind zwar etwas begrenzt, aber naja… etwas mehr Möglichkeiten hat man beim South-Park-Studio, doch an die Realität kommen sie beide nicht ran – behaupte ich jetzt einfach mal so.

WALL-E: With the heart of a cube… and a brick!


Es gibt neues von Wall-E. Also jetzt nicht von dem Film, sondern von den Fans. Obwohl der Film noch nicht mal ansatzweise draußen ist, geht bei manchen die Liebe so weit, dass sie mal eben den kleinen Roboter nachbauen – mal mit einem praktischen Nutzen (Gamecube-Mod), mal einfach nur so, allerdings nicht ganz maßstabsgerecht (Lego). Lustige Ideen, wie ich finde.

Bilder gibts nach dem Klick!

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