SILVER LININGS [2012]

silverlinings_01Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen Liebeskomödien. Was mich nur auf Deutsch gesagt ankotzt ist die immer gleiche Vorgehensweise dieser typischen Katherine Heigl Filme, der übertriebene Zuckerguss, die Vorhersehbarkeit, weil Austauschbarkeit. Nun versprach der Trailer zu „Silver Linings“ wahrlich keine Innovation: Ein leicht trotteliger Protagonist verliebt sich in eine junge Frau, sie nehmen zusammen an einem Tanzwettbewerb teil und nur unterbrochen von einer kleinen für die Spannung nötigen Verwicklung wird dann am Ende alles gut. Dachte ich. Kam dann aber (fast) doch nicht so. Also, im Grunde ja schon, irgendwie aber anders als gewohnt. Was gut ist. Wie der Film.

Read More

Shortcuts: IN TIME [2011]; LET ME IN [2011]; DIE TRIBUTE VON PANEM: THE HUNGER GAMES [2012]

IN TIME
intime_01Für „In Time“ muss zu allererst mal eine Hürde genommen werden: Die volle Akzeptanz beim Zuschauer für die an sich interessante Ausgangssituation: Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer keine Zeit mehr hat, stirbt. Klingt ein wenig nach „Logan’s Run“, wäre es vielleicht auch gerne, doch ist eben diese Hürde viel zu hoch: Ein paar Erklärungen, wie es zu dieser doch sehr revolutionären Gesellschaftsordnung gekommen ist wären schön gewesen, denn von heute auf morgen lässt sich sowas bestimmt nicht realisieren – und bestimmt auch nicht ohne Widerstand. Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein „Bonnie & Clyde“ in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
kritik

Read More