Kritik: DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE (HFR-3D) [2012]

Willkommen zurück in Mittelerde! Die Entstehungsgeschichte der neuen Hobbit-Trilogie von Peter Jackson soll uns hier jetzt nicht weiter beschäftigen, das tut es andere schon, und letztendlich ist ja auch nur eines wichtig: „Der Hobbit“ ist im Kino, Peter Jackson ist dafür verantwortlich, also: Keine unnötigen Experimente mit Quereinsteigern, die den Filmen ihren eigenen Stempel aufdrücken wollen. So bekommen wir nämlich bestenfalls insgesamt sechs durchaus grandiose Filme, ohne das man sagen muss: Hm, der und der Teil ist aber nicht so gut, aber der ist ja auch von Zack Snyder. Oder so. Jetzt habe ich den Film nun endlich auch gesehen (nachdem die halbe Welt schon ihre Meinung kund getan hat), und man darf gespannt sein, ob diese unerwartete Reise meine Erwartungen erfüllt – oder ob sich Enttäuschung breit gemacht hat. Und keine Sorge: Spoiler sind gekennzeichnet.

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2D? 3D? HFR-3D? WTF?

Die Revolution im Kino schreitet voran. Die ersten bewegten Bilder, Tonfilm, Farbfilm, 3D, digitale Projektion, jetzt auch noch die doppelte Bildwiederholungsrate. Der Kauf einer Kinokarte gleicht mehr und mehr einer Bestellung im Fast-Food-Restaurant – dürfen’s noch ein paar Bilder pro Sekunde mehr sein? Mit Brille oder ohne? Zum Hiergucken oder abgefilmt? Ähnlich verhält es sich mit dem Heimkino: war man vor gar nicht allzu langer Zeit froh, einen „HD-ready“-Fernseher zu besitzen, bekommt man heutzutage kaum noch einen Fernseher ohne 3D-Funktion und Internetzugang. Ich behaupte mal (bzw. aus meiner Sicht): Ob man das will oder nicht. Zugegeben, ich habe zu Hause noch keinen 3D-Fernseher, kann da also nicht aus Erfahrung sprechen, aber: Große Motivation habe ich nicht, mit einer schweren Shutterbrille auf der Nase auf dem Sofa zu sitzen und „entspannt“ einen Film zu gucken. Um zurück zum Kino zu kommen: Es ist ja zusätzlich auch nicht grade so, als wenn neue Techniken die Filme günstiger machen.

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