HDR: Der Himmel über uns

Auch für Android-Smartphones gibt es die Möglichkeit, ohne Vorkenntnisse mittels einer App HDR-Bilder zu erzeugen. Die einzige Bedingung ist, dass das Telefon über eine Kamera verfügt – sonst wäre es relativ sinnlos. Wichtig bei der Bildaufnahme ist weiterhin, dass Handy absolut ruhig gehalten wird – so das es bei der Aufnahme der Belichtungsreihe zu keiner Verwacklung kommt. Klappt natürlich nicht immer, aber manche Ergebnisse können sich trotz dessen sehen lassen, finde ich:

Bei diesem Bild habe ich die Original-Bilder der Belichtungsreihe als Ausgangsbasis genommen und am Rechner ein Graustufen-HDR-Bild erzeugt:

Alleine schon aufgrund der geringeren Auflösung und dem schlechterem Rauschverhalten als bei einer „richtigen“ Kamera ist so eine Smartphone-App natürlich nur eine nette Spielerei. Aber manchmal will man ja auch nicht mehr…

HDR: Bretterbude

Auf dem Weg zu einem der vielen Feste in diesem Monat entdeckt und für sehr fotogen gehalten. Als ich dann einige Tage später zum Fotografieren wiederkam und auf dem Gelände durch den „Garten“ strunzte, kam eine ältere Dame auf dem Fahrrad angefahren, stellte dieses in aller Seelenruhe am Straßenrand ab und fragte, was ich denn hier machen würde. Es stellte sich heraus, dass ihr die Hütte gehört. Und natürlich wäre das ja ein Schandfleck, aber jetzt ist ja auch grad Ernte. Kenn ich, da kommt man zu nichts.


Hier stört mich der Ast am oberen Bildrand, vielleicht fahr ich nochmal hin und fäll vorher den Baum.


Etwas unscharf, aber sonst mein Favorit.

HDR: Venner Mühle (2)

Natürlich kann man HDR-Bilder zum einen etwas verfremden und ihnen einen sureallen Look verpassen, wie in Ansätzen beim letzten Mal gezeigt, zum anderen kann man aber auch Bilder mit nicht ganz so großem Dynamik-Umfang etwas „verbessern“. Schaut Euch nur einmal das Originalbild (Thumbnail) an – vorne die Lichter bei dem Wagenrad, oder in der hinteren Ecke der Decke, wo es dunkler wird. Richtig viel zu erkennen ist da letztendlich nicht. Dem kann man mit HDR etwas entgegenwirken.

HDR: Venner Mühle (1)

Irgendwo habe ich mal so oder ähnlich gelesen (als Werbespruch): Wer einmal mit HDR gearbeitet hat, empfindet „normale“ Fotos als langweilig. Das glaube ich sogar. Aber was ist HDR? Hier zitiere ich der Einfachheit halber mal die Wikipedia:

„Ein High Dynamic Range Image (HDRI, HDR-Bild, „Bild mit hohem Dynamikumfang“) oder Hochkontrastbild ist ein digitales Bild, das die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailreich speichern kann. Herkömmliche digitale Bilder, die dazu nicht in der Lage sind, werden hingegen als Low Dynamic Range Images oder LDR-Bilder bezeichnet.“

Bei HDR-Bildern können

„Über- und Unterbelichtungen vermieden, Bilddetails besser erhalten und weiterreichende Bildbearbeitungen vorgenommen werden. Nicht nur die Fotografie und Computergrafik, sondern auch Anwendungen wie die Medizin oder virtuelle Realität profitieren von diesen Vorteilen.“

Wie bei folgendem Bild. Eigentlich schwer korrekt zu belichten – entweder die hellen Partien sind ok, dafür wäre es aber im Schuppen viel zu dunkel, oder aber der Part ist ok, dafür aber der Rest völlig überbelichtet. Was man also benötigt ist eine Belichtungsreihe, die zusammengefügt wird. Wenn man dann noch ein wenig weiter mit Farbsättigung, Kontrasten und Co. experimentiert, kommt so etwas dabei heraus:

(Anklicken für größere Ansicht)