Shortcuts: CRIMINAL MINDS – Season 6; XIII – DIE VERSCHWÖRUNG – Season 1; SPACEBALLS [1987]

Criminal Minds – Season 6

cm6_01Ob „Das Parfüm“, „Misery“ oder „Natural Born Killers“ – so der ein oder andere Film ist dabei, an den man sich bei dieser Staffel erinnert fühlt, ja sogar „Halloween“ haben die Autoren noch einbauen können. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ziel sollte ja schon sein, sich in die Serie versetzen zu lassen und keine Vergleiche zu Kinofilmen zu ziehen. Das ist mal ok, so als Reminiszenz, kommt dieses Mal aber gehäuft vor. „Criminal Minds“ wirkte eigentlich immer schon wie ein Kinothriller im Serienformat, die Serie hätte das also gar nicht nötig. Zusammen mit der Tatsache dass das Team oft nur weiterkommt, weil Garcia irgendwelche obskuren Datenbanken miteinander vergleicht, bleibt ein fader Beigeschmack. Die diesmalige episodenübergreifende Handlung dreht sich um Emily Prentiss und wurde, erst zurückhaltend, dann aber mit dem Holzhammer eingeführt: Erst weiß niemand, was Sache ist, dann trifft sie ein paar ehemalige Kollegen, die die Infos nur so raushauen als würden sie selber das erste Mal davon hören, was sehr aufgesetzt wirkt. Das macht es nicht zu einer schlechten Serie, führt aber zu einer leichten gedanklichen Abwertung im Vergleich zu den vorherigen Staffeln.
kritik

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Shortcuts: XIII, 27 DRESSES, FAR CRY, THE DAY AFTER TOMORROW

XIII – Die Verschwörung (2008)

Die Geschichte kennen wir in ähnlicher Form schon: Ein Mann ohne Gedächtnis wird gefunden. Obwohl er sich an nichts erinnern kann, scheint er extrem gute Kampfkunst-Kenntnisse zu besitzen und nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass er von der Regierung gejagd wird. Kein Wunder, dass man hier an die Bourne-Trilogie erinnert wird: Die Bourne-Romane, die als Grundlage für die Filme dienten, ähneln schon in Elementen dem Comic XIII von William Vance, welches auch schon als Basis für ein Videospiel verwendet wurde. Bei XIII erwartet den Zuschauer nun eine amerikanische TV-Verfilmung des Stoffes, die aber dafür sehr gut gemacht ist. Ein hektischer Schnitt versucht zwar, das geringere Budget etwas zu vertuschen, so ganz gelingen vermag es ihm allerdings nicht. Trotz dessen ist XIII spannend, mit Val Kilmer und Stephen Dorff zudem gut besetzt und hat mit seiner Aufteilung in zwei Teile auch die richtige Länge für den Stoff. Durchaus guckbar:

27 Dresses (2008)

Eine junge Frau war zwar schon auf 27 Hochzeiten, den richtigen für ihre eigene Hochzeit hat sie allerdings noch nicht gefunden. Romantisch wie sie ist, liest sie aber immer gerne die Hochzeitskolumne in der Zeitung. Eines Tages trifft sie nun den Verfasser dieser Kolumne, der sich aber nicht als solcher zu erkennen gibt. Dieser vermutet hinter der „ewigen Brautjungfer“ eine neue Story. Dumm nur, das sich beide ineinander verlieben, sie aber hinter seine Story kommt. Es kommt, wie es kommen muss: Verwicklungen, Streit, Trennung, Versöhnung, Hochzeit, das übliche Schema einer solchen RomCom. Und genau so lässt sich die Handlung auch vorhersagen. Zu Beginn des Films sehen wir Jane als Brautjungfer auf einer Hochzeit, wie sie von dem Mann beobachtet wird und zack – wir wissen, die beiden heiraten. Und spätestens, wenn wir dann 1-2 Szenen weiter erfahren, das er die Hochzeitskolumne schreibt, ist der weitere Verlauf des Films klar. Es gibt keine Überraschungen, keinen Witz, nur Zucker. Für kleine romantische Mädchen vielleicht ok, aber ansonsten ganz übel.

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