Suzanne Collins: DIE TRIBUTE VON PANEM – TÖDLICHE SPIELE

panembuch1_01Irgendwann musste ich ja mal wieder was lesen. Nachdem wir es in letzter Zeit mit dem Serienkomsum doch sehr übertrieben haben („LOST“, „Pastewka“, „Doctor Who“ „Silicon Valley“…) wollte ich einfach mal wieder in Ruhe lesen. Wie sich das so anfühlt testete ich im Vorfeld mit den Anhängen aus „Herr der Ringe“ die – wenn man nicht jeden Querverweis und nicht jede Fußnote ganz genau nachverfolgt und sich auch nicht zum Ziel setzt, jede einzelne verwandtschaftliche Beziehung jedes Bewohners von Mittelerde auswendig zu lernen – auch recht schnell konsumiert sind, da die Seitenzahl überschaubar ist. Unwahrscheinlich jedoch, dass es hierfür einen separaten Blogeintrag geben wird. Die „Panem“-Trilogie soll – im direkten Vergleich – dagegen recht leichte Kost sein und da es ja vordergründig Jugendbücher sind, habe ich mal flugs damit begonnen, bevor ich definitiv zu alt für sowas bin (auf dem Papier bin ich es ja schon). Und da wir vor kurzem alle drei bisher erschienenen Filme geschaut haben, war ich sowieso gedanklich noch in Panem.

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Shortcuts: IN TIME [2011]; LET ME IN [2011]; DIE TRIBUTE VON PANEM: THE HUNGER GAMES [2012]

IN TIME
intime_01Für „In Time“ muss zu allererst mal eine Hürde genommen werden: Die volle Akzeptanz beim Zuschauer für die an sich interessante Ausgangssituation: Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer keine Zeit mehr hat, stirbt. Klingt ein wenig nach „Logan’s Run“, wäre es vielleicht auch gerne, doch ist eben diese Hürde viel zu hoch: Ein paar Erklärungen, wie es zu dieser doch sehr revolutionären Gesellschaftsordnung gekommen ist wären schön gewesen, denn von heute auf morgen lässt sich sowas bestimmt nicht realisieren – und bestimmt auch nicht ohne Widerstand. Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein „Bonnie & Clyde“ in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
kritik

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