My Top Ten: Comedies

Ging es zuerst um die dunkle Seite meines Filmgeschmacks, soll es jetzt etwas vorzeigbarer werden. Und lustiger. Es geht um meine Top Ten der Komödien. Eine Auswahl aus allen guten Komödien zu treffen (Einschränkung: Gesehen haben muss ich sie…), und diese dann noch in eine Rangliste einzuordnen, ist selbstverständlich ein Selbstmordkommando. Jeder hat andere Vorstellungen von einer Komödie – der eine bevorzugt „Scary Movie“, der andere Loriot. Der eine fällt bei den primitivsten Schenkelklopfern gröhlend vom Stuhl, der andere lächelt zufrieden, wenn er eine versteckte Andeutung verstanden hat. Und das alles runtergebrochen auf zehn Filme mit der ewigen Angst, doch noch den ein oder anderen Film vergessen zu haben. Ein Himmelfahrtskommando.
Los, legt die Steine bereit. Irgendwelches Weibsvolk anwesend? Ich werde Jehova sagen.

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Shortcuts: DER SCHUH DES MANITU [2001]; MEN IN BLACK [1997]; MUPPETS AUS DEM ALL [1999]

Der Schuh des Manitu

„Leck mich doch am Arsch!“ – „Ja, wie denn??“. Absolut alberne Komödie von Bully Herbig, die die kurzen Winnetou-Sketche aus der Bullyparade auf Spielfilmlänge ausweitet. Der Film ist eine liebevolle Hommage an die alten Karl May Filme sowie andere Kult-Western und macht sich dabei nicht (zu sehr) über diese lustig, sondern parodiert höchstens ein wenig. Ein paar nervige Kleinigkeiten weniger (die komplette Rolle von Hilmi Sözer sowie dieses dämliche „Jeffrey hat einen fahren lassen!“) und es wäre ein absolut sehens- und empfehlenswerter Film, so ist es „nur“ eine sehr gute Komödie geworden. Aber man kann ja nicht alles haben. Das beste an dem Film ist aber, dass die, die ihn nicht mögen, sogleich Angst vor dem Untergang des Abendlandes haben und „Armes Deutschland“ rufen und Bully war ja wenn überhaupt nur früher gut. Herrlich.

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