THE FOUNTAIN [2006]; DIE FIRMA [1993]; COMMUNITY – Season 2

The Fountain

thefountain_01Lange schon stand „The Fountain“ bei mir auf der berühmten Liste, endlich bot sich zum einen mal die Möglichkeit, zum anderen war ich vermeintlich auch in der richtigen Stimmung für den Film. Darren Aronofsky – dessen „Black Swan“ alleine thematisch wenig für mich war, dessen „The Wrestler“ mich dafür (trotz der Thematik) um so mehr begeisterte – schuf hier einen bildgewaltigen Film, in dem es um nicht weniger als das (ewige) Leben, den Tod, die Wiedergeburt und all sowas geht. Und bei dem sich wieder bestätigt hat, was ich schon bei „2001“ schrieb: Dieser ganze verschwurbelte esoterische Quatsch ist nichts für mich. „The Fountain“ ist immer dann am besten, wenn er auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Oder anders gesagt: Zwei Zeitebenen hätten durchaus gereicht. Da musste Hugh Jackman nicht noch zwingend in einer Blase durchs Weltall fliegen und seinen Baum streicheln. Damit Ihr’s nicht mehr schreiben müsst: Ich hab den Film in all seiner Genialität wohl nur nicht verstanden.
kritik

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Serienkritik: THE BIG BANG THEORY – Season 1

Das Model und die Freaks. Im Vorfeld größtenteils nur Gutes über diese Sitcom gehört, hatte ich bisher noch nicht viel davon gesehen, nur hin und wieder vereinzelte Folgen im Fernsehen. Zu wenig, um mir ein richtiges Urteil bilden zu können, aber genug, um der Serie eine Chance zu geben. Die Prämisse zumindest klang großartig: Vier Nerds, die plötzlich eine junge, attraktive, allerdings „normale“ Nachbarin bekommen – und sich – der eine mehr, der andere weniger oder gar nicht – in sie verlieben. Dies führt selbstverständlich zu Komplikationen, stoßen da doch Welten aneinander. Comics, Superhelden, Halo und die String-Theorie – nicht gerade Dinge, mit denen die einfache Kellnerin Penny ihre Freizeit verbringt, für Sheldon, Leonard, Howard und Raj jedoch die normalsten Dinge der Welt. Gesegnet mit einem hohem IQ, aber geringer Sozialkompetenz fällt es den vieren meistens schwer, sich auf das Niveau Normalsterblicher herabzulassen, anders herum verstehen diese allerdings nur Bahnhof, wenn sie über ihre Hobbies reden. Der Zuschauer im Übrigen auch, wenn man nicht zufällig mehr als nur ein paar physikalische Grundkenntnisse besitzt.

„The Big Bang Theory“ ist so eine Serie, bei der man erst ein paar Folgen gucken muss, um mit ihr warm zu werden. Zu durchgeknallt sind die vier Hauptcharaktere, um von einer Sekunde auf die andere mit ihnen mitzufiebern. Doch wenn diese Hürde erst einmal überwunden ist, wird man gut unterhalten. Wie kann das aber auch anders sein, hat Chuck Lorre doch nicht nur einige Folgen des Klassikers „MASK“ geschrieben (!), sondern war auch für recht lustige Serien wie „Dharma & Greg“ oder „Two and a half men“ verantwortlich. Und wo wir grade dabei sind: Die Musik zu den „Ninja Turtles“ hat er auch geschrieben. Was also kann da schiefgehen? Wie man im Laufe von TBBT merkt: Eigentlich nichts. Die Serie steigert sich im Verlauf deutlich. Ob es nun daran liegt, das man die Charaktere immer besser kennen lernt oder sich das Ensemble besser zusammengefunden hat, kann ich nicht mal sagen, aber es sind grade die letzten Folgen, welche die besten sind, beispielsweise „The Peanut Reaction“ oder „The Tangerine Factor“. Der Teil, in dem Sheldon arbeitslos ist, hat mir hingegen nicht so gut gefallen, da er mir dann doch ein wenig zu überzogen dargestellt wurde, beispielsweise in „The Luminous Fish Effect“ – auch wenn die leuchtenden Goldfische schon cool sind.

Zumindest lässt sich aber festhalten, dass diese erste Staffel viel zu schnell vorbei war und ich am liebsten sofort weiter geguckt hätte. Hier verhielt es sich ähnlich wie bei „Dead like me„: Gerade wenn man sich an die Leute gewöhnt hat und weiter an ihrem Leben teilhaben will, ist es vorbei. Also nicht ihr Leben (obwohl, im Falle von „Dead like me“ ja schon), sondern die Staffel. Um so mehr freue ich mich aber schon darauf, mit der zweiten Staffel wieder einzusteigen, um noch mehr Physiker-Witze eventuell nicht zu verstehen. Bazinga!

Kurzkritik: HOW I MET YOUR MOTHER – SEASON 4

Die ersten drei Staffeln von mir noch ohne Abstriche als „legendär“ bezeichnet, war ich gespannt, ob die vierte Staffel das gleiche Prädikat verdient. Mit Sicherheit gäbe es auch bei den ersten Staffeln die ein oder andere Sache auszusetzen, aber wie damals erwähnt, passten die behandelten Themen „damals“ nun mal wie die Faust auf Auge und überhaupt traf der Humor genau meinen Geschmack, so das ganz einfach viele Faktoren dazu führten, diese Serie überschwenglich zu loben – obwohl es in den Augen mancher „nur“ eine Sitcom ist, die sich wohl all zu leicht mit „Friends“ oder „Seinfeld“ vergleichen lässt. Und was soll ich sagen – auch Staffel 4 enttäuscht hier nicht, diesmal jedoch mit geringen Abzügen, was aber in den bisherigen Wertungsregionen Jammern auf hohem Niveau bedeutet.

Ted ist immer noch auf der Suche nach der Mutter seiner Kinder, Barney auf der Suche nach der nächsten Eroberung, Marshall und Lilly suchen irgendwie nicht so viel sondern sind hauptsächlich anwesend und Robin sucht einen neuen Job. Alles wie immer möchte man meinen, irgendwie dann aber doch nicht. Barney entdeckt nämlich seine Liebe zu Robin, Ted hat in seinem Architektenbüro gekündigt und versucht sich in seiner Selbstständigkeit und irgendwie ist das zwischen ihm und Robin zu 100% dann doch noch nicht vorbei, weshalb sie dann mal gleich eine Backup-Vereinbarung treffen, was irgendwie nach einer lustigen Idee klingt.

Irgendwie hatte ich bei der Sichtung das Gefühl, dass den Autoren so langsam die Ideen ausgehen, denn so ein wenig wurde das Niveau der Serie abgesenkt, denn noch mehr als sonst scheint es sich nur noch um Sex zu drehen. Ted scheint zu einem zweiten Barney zu mutieren und irgendwie, bis auf kleine Ausnahmen, wurde die Prämisse der Serie ein wenig aus den Augen verloren. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, wäre die Serie nicht sowieso fantastisch, gäbe es auch keinen Punktabzug, aber in diesem Fall kann ich das verschmerzen. Denn der Rest ist – wie gewohnt – super. Und so fällt es schwer, Highlight-Episoden zu nennen, Beispiele wären hier „Intervention“ oder auch „Murtaugh“. Ach, sind alle super. Also ich mein legen- wartet kurz – där.

TV-Tipp: Fröhliche Weihnachten!

Ich weiß, etwas kurzfristig, aber habe das grade erst selber erfahren (nein, habe keine Fernsehzeitung): Heute Abend wiederholt Sat.1 die Sendung „Fröhliche Weihnachten“ mit Anke Engelke und Bastian Pastewka. Auch wenn ich sie letztes Jahr nicht gesehen habe, reichen die mir bekannten Ausschnitte völlig, um Euch diese Sendung ans Herz zu legen: Fröhliche Weihnachten!


(YouTube)

„Fröhliche Weihnachten“, Freitag, den 12.12.2008; 20:15 Uhr, SAT.1