Kritik: KAMPF DER TITANEN / CLASH OF THE TITANS (2D) [2010]


„Eines Tages wird jemand sagen: Es ist genug!“

Und das sollte bald sein. Die Zeit ist langsam wieder reif, neue Geschichten zu präsentieren anstatt alte Geschichten neu aufzuwärmen – erst recht, wenn diese alten Geschichten an sich schon nicht so wirklich zu überzeugen wussten. Wenn dann noch nach dem Motto verfahren wird „Schneller, höhe, weiter und von allem noch mehr“ – dann ist das Ergebnis erst Recht noch schlimmer als das Original. Denn während ich in meiner Kritik zum Original von 1981 noch schrieb „Kampf der Titanen wäre damals, mit den technischen Möglichkeiten von heute, vermutlich genau so geworden wie es der aktuelle sein wird.“ so muss ich jetzt ergänzen: Gott sei Dank hatte Harryhausen noch nicht die technischen Möglichkeiten von heute, denn so ist, das sei vorweg genommen, sein Film letztendlich doch noch besser als es der aktuelle tatsächlich ist. Popcorn-Kino hin oder her: Einen gewissen Anspruch hat man als Kinogänger dann doch noch.

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Kurzkritik: KAMPF DER TITANEN / CLASH OF THE TITANS [1981] + Trailer


Im April erwartet uns mal wieder ein Remake in den Kinos. In diesem Falle ist es jedoch tatsächlich schon ein wenig her, dass das Original im Kino lief (das ist ja nicht selbstverständlich, siehe Quarantine). Clash Of The Titans ist der letzte Film von Ray Harryhausen, der die Stop-Motion-Technik wie kein Zweiter beherrschte und zuvor mit den Sindbad-Filmen schon Klassiker erschuf.

In der Antike: Zeus‘ Sohn Perseus wird von seinem Großvater Akrisios mitsamt seiner Mutter im Meer ausgesetzt. Zeus selber, der daraufhin aus Rache Akrisios Stadt Argos vernichten lässt, sorgt dafür, dass Perseus nichts geschieht.
Einige Jahre später: Der Sohn der Göttin Thetis, Calibos, wird von Zeus furchtbar entstellt, da dieser seine Taten nicht gutheißen kann. Thetis ist daraufhin so entzürnt, dass sie Perseus, der auf einer abgeschiedenen Insel aufgewachsen ist, in die ihm fremde Stadt Joppe bringt – über die Calibos einen Fluch verhängt hat. Als sich Perseus in die Tochter der Stadt, Andromeda, verliebt, nimmt er den Kampf gegen Calibos auf. Nach einigem Hin- und Her soll letztendlich Andromeda dem Meeresungeheuer geopfert werden – und nur Perseus kann dies verhindern, indem er die schreckliche Medusa tötet und ihr Blut als Waffe gegen das Ungeheuer verwendet.

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