George R. R. Martin: DAS LIED VON EIS UND FEUER – DIE HERREN VON WINTERFELL

dlveuf1Gute fünf Jahre ist es nun schon mittlerweile her, dass ich das erste Mal ganz großspurig verkündet habe, mir auch das literarische Vorbild zu „Game of Thrones“ vorzunehmen. Immer mal wieder gab es dann mal einen Zwischenstand („Muss noch“, „Bald“, „Bin schon angefangen“) aber letztendlich war es dann so, dass mir die englische Fassung zu zeitaufwendig war. Und da ich die Serienadaption eh auf Deutsch schaue, kommt mir die neue Übersetzung sowieso entgegen, den deutlichen Mehrpreis für die deutschen Ausgaben muss ich nun mal in Kauf nehmen. Die Qualität der englischen Ausgaben hat mir als alten Drucker eh sehr wehgetan, vielleicht kann man das hierfür verwendete „Papier“ jetzt seiner Bestimmung zuführen, Klopapier oder so.
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Jeff Lindsay: KOMM ZURÜCK MEIN DUNKLER BRUDER (Hörbuch)

dexter3_hbuchNach „Des Todes dunkler Bruder“ und „Dunkler Dämon“ wurde es langsam Zeit, sich wieder literarisch mit „Dexter“ zu beschäftigen – nachdem ja auch nicht davon auszugehen ist, dass es nach Staffel 8 mit der Serie weitergeht (wobei sich die Frage stellt, ob man das nach dem Serienfinale überhaupt möchte). Das Buch allerdings scheint vergriffen – aber ok, wenn es dies selbst gebraucht nicht mehr zu humanen Preisen gibt, dann lass ich mir halt vorlesen, das ist ja eh so ein Trend zur Zeit (wenn schon Christoph Maria Herbst die Straßenverkehrsordnung liest…). Ich merkte jedenfalls schnell, das mein Kurzzeitgedächtnis wieder zugeschlagen hat, denn irgendwie hatte ich die Geschehnisse aus „Dunkler Dämon“ schon komplett verdrängt. Anfangs dachte ich sogar, das hier wäre Band 2 und ich hätte „Dunkler Dämon“ nie gelesen… das mit dem Saufen, dass sollte ich echt sein lassen. Aber schnell waren alle Unklarheiten beseitigt und ich konnte mich wieder voll und ganz in Dexters Gedanken hineinversetzen. (Geringe Spoiler sind zu erwarten, größere Spoiler sind gekennzeichnet).
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Suzanne Collins: DIE TRIBUTE VON PANEM – TÖDLICHE SPIELE

panembuch1_01Irgendwann musste ich ja mal wieder was lesen. Nachdem wir es in letzter Zeit mit dem Serienkomsum doch sehr übertrieben haben („LOST“, „Pastewka“, „Doctor Who“ „Silicon Valley“…) wollte ich einfach mal wieder in Ruhe lesen. Wie sich das so anfühlt testete ich im Vorfeld mit den Anhängen aus „Herr der Ringe“ die – wenn man nicht jeden Querverweis und nicht jede Fußnote ganz genau nachverfolgt und sich auch nicht zum Ziel setzt, jede einzelne verwandtschaftliche Beziehung jedes Bewohners von Mittelerde auswendig zu lernen – auch recht schnell konsumiert sind, da die Seitenzahl überschaubar ist. Unwahrscheinlich jedoch, dass es hierfür einen separaten Blogeintrag geben wird. Die „Panem“-Trilogie soll – im direkten Vergleich – dagegen recht leichte Kost sein und da es ja vordergründig Jugendbücher sind, habe ich mal flugs damit begonnen, bevor ich definitiv zu alt für sowas bin (auf dem Papier bin ich es ja schon). Und da wir vor kurzem alle drei bisher erschienenen Filme geschaut haben, war ich sowieso gedanklich noch in Panem.

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Max Brooks: OPERATION ZOMBIE / WORLD WAR Z 3D [2013]

Direkt zur Filmkritik

operationzombie_01Mit manchen Büchern verhält es sich so wie mit Zombies: Man hört erst von ihnen, wenn es fast zu spät ist. Wobei, bei Büchern kann man ja kaum sagen, dass es zu spät ist sie zu lesen (oder man kommt in die Hölle weil man nie die Bibel gelesen hat), es sei denn man möchte sie noch vor dem Film lesen, durch den man überhaupt auf sie aufmerksam wurde. Eben jener Film ist „World War Z“ mit Brad Pitt in der Hauptrolle und er soll ja, glaubt man den wenigen Informationsfetzen, die ich mir vor der Sichtung erlaubt habe, relativ wenig mit dem Buch zu tun haben. Nichts desto trotz wollte ich mir im Vorfeld die Hintergrundgeschichte geben, das Ergebnis lest Ihr hier. Was ich im Vorfeld schon sagen kann: Die Geschichte von „Operation Zombie“ liest sich ganz anders, als man es von Zombiegeschichten oder Filmen kennt.

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Stephen Chbosky: DAS ALSO IST MEIN LEBEN

„…und ich will, dass du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann.“

meinleben_01Stephen Chboskys erstes Buch (o.T.: „The Perks Of Being A Wallflower“) war 1999 DAS Jugendbuch schlechthin in Großbritannien, bis 2007 wurden bereits 700.000 Exemplare verkauft, so dass eine Verfilmung ja eigentlich nur eine Frage der Zeit war, welche in Deutschland 2012 mit dem Titel „Vielleicht lieber morgen“ im Kino startete. Und darum wurde das Buch in Deutschland auch neu aufgelegt, vorher hieß es ebenfalls „Vielleicht lieber morgen“, was ja auch irgendwie Quatsch ist, die Neuauflage neu zu betiteln wenn der Film wie die alte Ausgabe heißt. Was jetzt aber gar nicht das Thema sein soll.

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Jeff Lindsay: DES TODES DUNKLER BRUDER

„An diesem Abend würde es geschehen.“

todesdunklerbruder_01Bei Büchern und ihren dazugehörigen Filmen ist es ja so: Nach Möglichkeit sollte man erst das Buch lesen, dann die Verfilmung. Zu viele Aspekte können im Film / in der Serie verloren gehen, die aber mit Kenntnis der Vorlage zu einem besseren Verständnis führen können. Außerdem gilt die Grundregel: Das Buch ist meist besser. Jetzt kommt es aber schon mal vor, dass man durch die Verfilmung erst auf das Buch neugierig gemacht wird, dann ist das halt so, so wie in diesem Beispiel: „Dexter“ hat mir in Serienform und auch von der Thematik an sich so gut gefallen, dass es keine Frage mehr war, ob ich das Buch im Anschluss noch lese. Höchstens eine Frage des Zeitpunktes, und der war nun kurz danach. Und, falls das noch erwähnt werden sollte: Ganz spoilerfrei wird das hier nicht ablaufen.

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Frank Flöthmann: GRIMMS MÄRCHEN OHNE WORTE

Die Märchen der Gebrüder Grimm sind zur Zeit modern wie nie zuvor. Ein Hollywood-Film zum Thema jagt den nächsten, und in Deutschland möchte man wieder überkorrekt sein und die alte Sprache der heutigen Zeit anpassen, um den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen. Mit den Kindern über strittige Passagen sprechen und ihnen diese erklären? Um Gottes Willen. Abhilfe kann da Frank Flöthmann schaffen, dessen Buch „Grimms Märchen ohne Worte“ am 11. März erscheint und den Text der Einfachheit halber weg lässt. Wo nichts steht, kann nichts falsch verstanden werden. Ob das Buch nun aus diesem Grund entstanden ist, wage ich jedoch zu bezweifeln, soll es doch in erster Linie Spaß machen – und die Auszüge, die bisher auf Flöthmanns Blog erschienen sind, machen das auf alle Fälle.

Anbei – mit freundlicher Genehmigung des Autors – „Der Froschkönig“. Ohne Worte.

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