Shortcuts: BERLIN CALLING [2008]; MOONRISE KINGDOM [2012]

Berlin Calling

berlincalling_01Vereinfacht gesagt: Musikfilm über einen zugedröhnten DJ, der in eine Nervenklinik eingewiesen wird. Anders gesagt: Verkrampftes deutsches Drama, wie man es sich vorstellt, nur mit größtenteils guter (bzw.: passender) Musikuntermalung. Die doch sehr minimalistische Musik Kalkbrenners, mit der ich vorher relativ wenig Berührungspunkte hatte, prägt den Film, rettet ihn sogar, umgekehrt jedoch genauso, hat mich der Soundtrack, für sich genommen und im Auto gehört, auch nicht so begeistert (als benutzerdefinierte Hintergrundmusik für FIFA 13 jedoch klasse!). Hier also die perfekte Symbiose, ein cineastischer Clubbesuch, nur halt relativ dröge, soll heißen: Der Funke will nicht wirklich überspringen, was schade ist. Wer jedoch aus der „Szene“ kommt, wird ihn womöglich mehr mögen.
kritik

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Shortcuts: TOY STORY 3 [2010]; STIRB LANGSAM 5 – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN [2013]

Toy Story 3

toystory3_01Ich persönlich hatte ja so meine Zweifel, ob es für einen dritten Teil noch genug über Spielzeug zu erzählen gibt – und Negativbeispiele für ideenlose Fortsetzungen des Geldes wegen gibt es ja genug (siehe weiter unten) – aber da habe ich meine Rechnung ohne Pixar gemacht. Gut, ich kenne „Cars 2“ und „Merida“ noch nicht, aber können die überhaupt schlechte Filme produzieren? Denn auch „Toy Story 3“ sprüht nur so vor Ideen und Witz (und der A113) und einer durchdachten Story, die zwar am Ende etwas rührselig wird, aber das gehört ja auch dazu. Wieder einmal ganz großes Kino um ganz kleines Spielzeug, und wer die ersten beiden Teile mochte, der wird auch hier mehr als seinen Spaß haben. Und Teil 1 verdient dringend eine neue Sichtung, da ich nicht mehr glaube, dass die von mir vergebenen nur 7 Punkte gerechtfertigt sind…
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Shortcuts: THE EXPENDABLES 2 [2012]; ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER (ZS) [2006]; TIMELINE [2003]

The Expendables 2

TheExpendables2_01Im Grunde ist das ja die gleiche kranke Scheiße wie im ersten Teil, den ich ja mit sechs Punkten belohnt hatte. Mit dem Unterschied, dass mir diese kranke Scheiße beim zweiten Teil wesentlich besser gefallen hat. Alles wirkt irgendwie runder, stimmiger, eingespielter und die Gags und typischen Oneliner sitzen auch wesentlich besser. Die Selbstironie ist dem Streifen durchaus anzumerken. Ich bin überrascht, dass ich bei dem Film durchaus meinen Spaß hatte und ich gebe zu, dass lag zum Großteil auch an Chuck Norris. Sehr wunderlich, dass Ganze.
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kritik

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Shortcuts: EVERYBODY’S FINE, WOLKIG MIT… FLEISCHBÄLLCHEN, SURROGATES

EVERYBODY’S FINE [2010]

Unsere Außenstelle in Berlin meinte nach der PV: Robert DeNiro war sehr überzeugend als stolzer und leicht verblendeter Vater im Ruhestand. Sein Roadtrip, um alle seine Kinder zu besuchen, hat fast so etwas von Familientherapie da am Ende alle glücklich zusammen finden, trotz des Todes eines der Söhne. Der Film fängt sehr heiter an und verläuft dann mehr und mehr ins Tragische mit viel Rührseligkeit, da man anfangs mehr Mitleid mit Frank (Robert DeNiro) hat, was sich gegen Ende wieder etwas relativiert, wenn er seine Kinder mit ihren Lügen konfrontiert. War ein netter Film, sehr amerikanisch, sehr familienbezogen.“
Hört sich für mich an wie

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN [2010]

Was wäre, wenn es plötzlich Essen vom Himmel regnen würde? Für die kleine Insel Affenfels, deren Bewohner mehr oder weniger gezwungen sind, sich von Sardinen zu ernähren (seit dem die Welt plötzlich gemerkt hat, das diese ziemlich eklig sind und sie niemand mehr kauft) kommt dieses einer Offenbarung gleich. Zu verdanken haben Sie dieses Wunder dem Erfinder Flint, der eine derartige Maschine erfunden hat. Eine lustige Grundidee alleine reicht allerdings nicht immer für einen ganzen Film. Und so wurde die Handlung noch um zwei kitschige Stränge ergänzt: Die Beziehung Flints zu seinem Vater und die zu der Reporterin Sam. Das hier sämtliche bekannte Klischees Verwendung finden ist nicht nur sehr schade, sondern zieht den kurzen Film an manchen Stellen doch unnötig in die Länge. Andererseits passt dieser Kitsch zu den Storys der Emmerich-Filme, die der Film, besonders im großen Finale, durch den Kakao zieht. Durchaus witzige Ideen und Situationskomik sowie das abgefahrene Finale retten den Film dann aber über den Durchschnitt und machen ihn trotz allem sehenswert.

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Kritik: ALPHA DOG [2006]


„Was machen wir hier?“
– „Wir treffen hier jemanden, der dich nach Hause bringt.“

Johnny Truelove hat seine Gang im Griff: Als Anführer sagt er, wos lang geht. Als ihm einer seiner Drogenabnehmer Schwierigkeiten macht, weil er sein Schulden nicht bezahlen kann, entführen Johnny und seine Jungs in einer Kurzschlussreaktion dessen kleinen Bruder – und realisieren erst sehr spät, was sie sich damit eingehandelt haben…

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Kritik: PLANET TERROR [2007]


„Ich hab in meinem Leben schon ne Menge verückte Scheiße gesehn, aber noch nie ne Einbeinige Stripperin. Ich hab ne Stripperin mit einer Brust gesehn und ich hab ne Stripperin mit zwölf Zehen gesehn und ich hab schon ne Stripperin ganz ohne Gehirn gesehn, aber noch nie ne Einbeinige Stripperin. Und ich war schon in Marokko.“

In einer Kleinstadt wird ein Virus freigesetzt, der alle, die diesem ausgesetzt sind, in blutrünstige Zombies verwandelt. Ein Haufen Bewohner wehrt sich allerdings: Die Ärztin Dakota Block, die sich von ihrem Mann trennen will, die Go-Go-Tänzerin Cherry, der mysteriöse El Wray, Sheriff Hague und einige andere kommen der Ursache der Epidemie auf den Grund und sagen den Zombies den Kampf an…

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Kritik: LUCKY NUMBER SLEVIN


„Was willst du denn sagen“?
– „Das was jeder Mann mit zwei Penisen zu seinem Schneider sagt, wenn der ihn fragt, ob er Links- oder Rechtsträger ist. Ja!“

Kein guter Tag für Slevin: Erst verliert er seinen Job, dann verlässt ihn seine Freundin, und letztendlich wird er noch ausgeraubt. Als er ein paar Tage bei seinem Kumpel übernachten will, wird er von zwei verfeindeten Gangsterbossen für eben diesen gehalten. Für den „Boss“ soll er den Sohn des „Rabbis“ umbringen um seine Schulden zu begleichen, und auch dem „Rabbi“ schuldet er angeblich Geld. Slevin steckt also irgendwie etwas in der Klemme…

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