WATERSHIP DOWN – UNTEN AM FLUSS [1978]

„All the world will be your enemy, Prince of a Thousand enemies. And when they catch you, they will kill you. But first they must catch you; digger, listener, runner, Prince with the swift warning. Be cunning, and full of tricks, and your people will never be destroyed.“

watershipdown_01Ich glaube ja, in Summe wurden mehr kleine Kinder durch den Film „Watership Down“ traumatisiert als durch alle Horrorfilme zusammen. Ein Film über ein Gruppe süßer Kaninchen, freigegeben ab 6 Jahre, und die können auch noch sprechen! So manch Elternteil hatte vielleicht auch die Hoffnung, dass das Oberkaninchen zu singen anfängt und mit Schmetterlingen tanzt oder so. Nun, um es kurz zu machen: Dies geschieht in dem Film nicht. Und meiner Meinung nach spricht „Unten am Fluss“ auch eine andere Klientel als die Sechsjährigen der Republik an. Aber was weiß ich denn schon. Ich bin ja nicht erziehungsberechtigt…

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Meine Sammlung, Part 2: Inventur beendet

Wie es Anfang April 2011 um meine kleine DVD-Sammlung bestellt war, hatte ich Euch ja damals gezeigt. Jetzt sind wir unseren Bestand noch einmal durchgegangen, haben in neue Regale investiert und neu sortiert – herausgekommen ist das:

sammlung2013

Jetzt ist nicht mehr alles aufgeteilt auf diverse Regale (in diversen Zimmern), sondern alles schön an einem Platz. Mal sehen, wie lange der Platz diesmal ausreicht.
Meine komplette, aus (momentan) 703 DVDs / Blu Rays / Boxen bestehende Sammlung ist im Übrigen, bei Interesse, hier ersichtlich.

Kritik: ERBARMUNGSLOS [1992]

„She was a comely young woman and not without prospects. Therefore it was heartbreaking to her mother that she would enter into marriage with William Munny, a known thief and murderer, a man of notoriously vicious and intemperate disposition. When she died, it was not at his hands as her mother might have suspected, but of smallpox. That was 1878.“

Denkt man an Clint Eastwood, denkt man unweigerlich auch an den Mann ohne Namen mit Zigarillo und Poncho, der für so viele Western stilprägend war und mit „Zwei glorreiche Halunken“ zudem auch noch einen der besten Western überhaupt hervorbrachte. Und auch wenn das Genre des Western nie wieder so beliebt wie in den 60er Jahren war, so war Eastwood scheinbar noch nicht durch mit dem Thema, so dass er sich 1992 erneut in den Sattel setzte, um durch die Prärie zu reiten. Aber nicht alleine: Mit Morgan Freeman und Gene Hackman (und ihm selber in der Hauptrolle) ist sein Streifen zudem auch noch hochkarätig besetzt. Ob das funktioniert? Kann so ein Rentnerwestern mit einem der Ikonen der damaligen Zeit auch jetzt noch begeistern? (Spoiler sind zu erwarten!)

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Shortcuts: TODESZUG NACH YUMA [2007]; TRUE GRIT (ZS) [2011]; ZWEI GLORREICHE HALUNKEN [1966]

Todeszug nach Yuma (3:10 To Yuma)

Russell Crowe und Christian Bale in einem Spätwestern, in dem ein Farmer einen Bandenchef zum Zug bringen muss, welcher ihn dem Galgen ein Stück näher bringt. Crowe entpuppt sich hier als Idealbesetzung für die Rolle des kaltblütigen Mörders, kann jedoch nicht gegen die unfassbaren Logiklöcher und das  schlechte Ende anspielen. Schicke Optik (Blu Ray Fassung), super Darsteller (auch hervorzuheben: Ben Foster!), gute Action aber ein Drehbuch zum Haareraufen: An sich ein guter, spannender Film, der aber so viel besser hätte sein können. Demnächst werde ich mir dann auf jeden Fall das Original anschauen.

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Kurzkritik: THE FALL [2009]

Wo wir grade beim Thema märchenhafte Erzählungen sind. „The Fall“ wartete schon so lange auf seine Sichtung, ich wollte ihn kürzlich bestellen, wurde aber freundlicherweise vom Shop darauf hingewiesen, dass ich das schon längst getan hatte. Ganz klar ein Zeichen, dass es jetzt aber mal Zeit wird, vor allem, da ich nach „Life Of Pi“ Nachschub brauchte an großartig inszenierten Bildern, für die das HD förmlich erfunden wurde, und bei „The Fall“ sollte eben dies der Fall sein, gepaart mit einer tollen Geschichte. Ob der Film die Erwartungen erfüllt hat oder nur ein seelenloser, visueller Overkill ist, lest Ihr hier.

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Kritik: DRIVE [2012]

Alleine vom Titel her assozierte ich Nicolas Winding Refns „Drive“ zuerst mit „Driver“, einem Videospiel für die PlayStation 1. Nach Sicht des Trailer stellte sich zwar relativ schnell heraus, dass es zumindest auf inhaltlicher Ebene keine Gemeinsamkeiten gibt, aber trotzdessen wirkte die Vorschau auf den nur „The Driver“ genannten Fluchtwagenfahrer rasant und actiongeladen, aber dennoch mit ruhigen Momenten versehen. Ryan Gosling spielt den wortkargen Fahrer, und das er spielen kann, weiß man ja spätestens seit „Lars und die Frauen„. Carey Mulligan, wenn schon nicht aus dem Kino, dann doch zumindest bekannt aus einer der Doctor Who-Highlights „Blink„, spielt seinen Love-Interest, so dass zumindest auf der Seite der Schauspieler mit keinen Ausfällen zu rechnen war. Aber wer zur Hölle ist Nicolas Winding Refn? Zumindest war er eins: Die Wahl von Hauptdarsteller Ryan Gosling, und eines ist er, um es vorwegzunehmen, auch: Eine gute Wahl. Wahren Cineasten (also nicht mir) am ehesten bekannt durch seine „Pusher“-Trilogie oder „Valhalla Rising“, werde ich mir den Namen wohl spätestens jetzt merken müssen, da er für das Remake von „Logans Run“ im Gespräch ist. Denn mit „Drive“ hat sich gezeigt: Der kann was.
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Shortcuts: RANGO [2011]; GEFAHR AUS DEM WELTALL [1953]; WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN [1973]; DARK CITY [1998]

Rango

Animationswestern mit Johnny Depp als Chamäleon Rango, welches auf der Suche nach sich selber Sherriff in der kleinen Stadt Dirt wird. Weniger kindgerechte Komödie, mehr humorvoller CGI-Western mit Anspielungen auf das Genre: „Rango“ unterhält sehr gut und verfällt nur selten in genretypische Verhaltensmuster. Die Animationen sind grandios und müssen Vergleiche mit Pixar keinesfalls scheuen, im Gegenteil: In manchen Szenen verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Animation nahezu und macht „Rango“ damit zur Blu Ray Referenz in Sachen Bildqualität. Womit der Film auch für Leute interessant wird, die ihn ansonsten vielleicht nicht beachtet hätten.
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