Shortcuts: CABIN FEVER [2002]; JOY RIDE 3: ROAD KILL [2014]; CHOSEN – SEASON 1

Cabin Fever

cabinfever1_01Es gibt ja so Filme, deren Ruf eilt ihnen voraus. Das sollen neue Genre-Highlights sein, voller Zitate an die Klassiker und trotzdem etwas eigenes beitragen können. Auf „Cabin Fever“ trifft das jedenfalls nicht zu. Das einzig Innovative des Films ist die Krankheit, die im Wald lauert sowie der teilweise doch eher merkwürdige Humor („Pfannkuchen“??). Fünf unsympathische stereotype Hackfressen machen Urlaub in einer Hütte im Wald und verrecken einer nach dem anderen, aber nicht mal so, dass die Bedrohung von außen kommt sondern aufgrund einer Krankheit, die sie eh nicht bekämpfen können. Spannung kommt da also eher weniger auf und so werden einfach hier und da noch ein paar Gore-Szenen eingestreut, für die Fans. Hier und da blitzt auf, was es hätte werden können (bei Dr. Mambo oder dem Gewehr im Drugstore), davon abgesehen ist es jedoch eigentlich nur ein eher unterdurchschnittlicher Genre-Vertreter. Aber vielleicht wird ja mit dem Reboot (hurra!) alles besser.
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2014 – Eine Bestandsaufnahme

xb_logo01_kleinDas Jahr ist noch jung, die Zeit für Rückblicke noch nicht vorbei – und so schauen wir einmal zurück auf das Jahr 2014, die gesehenen Filme, die Aktivitäten im Blog, was halt so war. Und aber auch: Was noch so kommt, ob noch was kommt. Im letzten Jahr habt Ihr zumindest eines bemerkt: Es kommt weniger, und das ist ja irgendwie nicht Sinn der Übung.
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DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE (2D) [2014]

hobbit3_01Zwei Filme hatte Peter Jacksons tolle neue Kinowelt namens HFR Zeit, mich zu überzeugen. Und auch wenn ich es im zweiten Teil „Smaugs Einöde“ nicht mehr als ganz so schlimm wie noch bei „Eine unerwartete Reise“ empfand, es fiel trotz dessen negativ auf und an so etwas will ich mich dann auch nicht gewöhnen. Und da das Kino meiner Wahl einem da nicht mehr so die Wahl ließ – 3D alleine hätte ich akzeptiert, stand aber nicht zur Auswahl – dann nun mal gerne auch in 2D, was ja (wenn man ehrlich ist) auch die beste Variante ist. Und so war ich bereit für die Schlacht: Auf geht’s, Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Special Guests: zeigt mir, wie man mit den letzten paar Seiten des Buches gute 2,5 Stunden füllt. Oh ich vergaß: Der Nekromant.

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DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY PART 1 [2014]

tribute31_01Die Tribute gehen in eine weitere wenn auch noch nicht letzte Runde. Während mir „The Hunger Games“ gut gefallen hat – bei der letzten Sichtung noch ein wenig mehr als zu Beginn – hat „Catching Fire“ leider in dem Moment nachgelassen, als es wieder in den Wald ging. Natürlich war dies, auf das Ende bezogen, wichtig für den weiteren Verlauf der Rebellion, aber dieser Part hätte durchaus kürzer ausfallen können. Zu vieles wurde gezeigt, was für die übergeordnete Handlung einfach völlig ohne Bedeutung war. Und über den Sinn der Neuerungen der Spiele habe ich ja damals schon nachgedacht. Jetzt also „Mockingjay“, der erste seiner Art. Spoiler sind zu erwarten.

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GUARDIANS OF THE GALAXY [2014]

„Star Lord?“
– „Na endlich!“

gotg1_01Besser spät als nie: Jetzt komme ich auch mal dazu, meinen Senf zu diesem Film abzugeben. Selten wurde einer Comic-Verfilmung skeptischer entgegengeblickt, selten wurde sie euphorischer aufgenommen. Glaubt man dem sogenannten Internet – und selbst wenn man bewusst keine Kritiken vorab liest – ist „Guardians of the Galaxy“ the Godfather of Marvel-Film. Zugegeben, ein klein wenig habe ich mich von dem Hype schon anstecken lassen (obwohl ich den Trailer jetzt gar nicht mal sooo toll fand) und mich im Vorfeld schon einmal mit der Comic-Vorlage befasst, deren Kenntnis für den Film jedoch nicht notwendig ist, dass sei hier schon mal verraten. Ob GotG den Lobeshymnen gerecht wird, will ich Euch dann mal auch jetzt verraten, zu einem Zeitpunkt, an dem Ihr ihn sowieso schon alle gesehen habt.

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PLANET DER AFFEN – REVOLUTION [2014]

planetderaffenrevolution_01Ja, super Wortspiele: „Prevolution“, „Revolution“ – da konnte sich mal wieder jemand selbst auf die Schulter klopfen. Sinn muss es freilich nicht zwangsläufig ergeben. „Prevolution“ war 2011 jedenfalls die Kinoüberraschung für mich, hätte ich nach Burtons Variante des Affenfilms nicht mehr damit gerechnet, noch einen guten Film über diese Thematik zu sehen. Doch das Reboot überzeugte in allen Bereichen und machte somit neugierig auf die Fortsetzung, welche nach meinen Erwartungen zwar nicht ganz so emotional werden würde, aber zumindest storytechnisch nicht enttäuschen würde. Wie gesagt, meine Erwartungen. Und wie ist es nun gekommen? (Leichte Spoiler sind zu erwarten)

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Shortcuts: TRUE DETECTIVE – Season 1

truedetective1_01Danke, HBO, dass wenigstens Ihr Euren Serien noch einen richtigen Vorspann gönnt und nicht nur kurz der Titel eingeblendet wird. Denn völlig egal, wie gut die nächste Folge „True Detective“ werden würde: Alleine für die Titelsequenz lohnt sich das Einschalten, immer wieder, sorgt sie doch sowohl visuell als auch akustisch für die perfekte Einstimmung in diese düstere und trostlose Thriller-Serie die weniger den Fall, als viel mehr die beiden ermittelnden Cops in den Mittelpunkt rückt, die beide auf unterschiedliche Weisen kaputt sind. Der eine, der scheinbar gefühlskalt nichts mehr vom Leben erwartet und der andere, auf dem ersten Blick glückliche Familienvater, der aber auch abseits des heimischen Bettes bei dem Anblick von zwei Brüsten schwach wird (It’s not porn – it’s HBO!). Das ist atmosphärisch dicht, Aufmerksamkeit fordernd und in stimmigen Bildern gefilmt und kurz gesagt besser als so mancher Thriller aus dem Kino.
kritik

BOYHOOD [2014]

boyhood_01Coming-of-Age-Filme: Unter dem Begriff Coming-of-Age-Film (engl. Coming of Age ‚Heranwachsen‘) versteht man Filme, deren jugendliche Helden von grundlegend menschlichen Fragen bewegt werden. Einerseits ist der erstmalige Kontakt mit solchen Fragen für Jugendliche etwas durchaus Alterstypisches, andererseits sind solche Motive jedoch ebenso für Erwachsene interessant, die selbst in diesem Alter mit entsprechenden Fragen konfrontiert waren. Durch die erstmalige Verarbeitung werden die Gefühle der jungen Menschen besonders intensiviert. (Wikipedia)“. Nun läuft sie also im Kino, die scheinbare Mutter aller Filme des Genres: „Boyhood“ ist nicht nur ein Film übers Erwachsenwerden – sondern der Hauptdarsteller wird während des Films erwachsen. 12 Jahre dauerten die Dreharbeiten, herausgekommen ist – objektiv betrachtet – ein geglücktes Experiment. Zum einen, was die Wahl der Darsteller angeht, zum anderen wirkt der Film wie aus einem Guss und nicht wie zeitlich versetzt gedrehtes Flickwerk.

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X-MEN – ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT [2014]

xmendogp(Spoiler sind zu erwarten)
So richtig bin ich mit den „X-Men“ ja nie warm geworden. Also, die Filme an sich sind ja gar nicht schlecht. Und die Reihe hat ja auch was zu erzählen, so mit Botschaft und so (wenn es auch gefühlt immer die gleiche Geschichte ist). Die mich dann aber doch wieder irgendwie kalt lässt, weil sich die Filme so anfühlen. Soll heißen: Ich bin da irgendwie nur dabei, nicht mittendrin. Alles fühlt sich steril an, so richtig mag ich mit den Leutchen da auch nicht mitfühlen. Und was die alles können, nur aufgrund einer genetischen Mutation! Jeder was anderes, klar, aber das haut einen schon um. Blink zum Beispiel kann Portale von einem Ort zum anderen öffnen. Weil ihre Gene das so wollen. Mystique kann sich äußerlich in jede andere Person verwandeln, inklusive Kleidung, scheißegal ob es da vielleicht einen gewissen Größenunterschied gibt. Selbst die Stimme wird perfekt imitiert! Der eine schießt Laser aus seinen Augen, der andere verwandelt sich in Metall, wieder einer kann sich schneller bewegen als – naja, alles andere, und trotzdem sitzt die Frisur am Ende noch. Durch Wände gehen, Feuerbälle schießen, Gedanken lesen – für alles gibt es einen Mutanten.

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