Shortcuts: ICE AGE 4 [2012]; CHERNOBYL DIARIES [2012]; DÜSTERE LEGENDEN [1998]

Ice Age 4

IceAge4_01Scrat verursacht die kontinentale Plattenverschiebung und darum wird Manni von seiner Familie getrennt. Das bedeutet mal wieder noch mehr neue Nebenfiguren, eine belangloser als die andere, selbst Sids Oma hätte man eigentlich noch „böser“ oder besser gesagt verbitterter darstellen müssen. Qualitativ von Teil 1 meilenweit entfernt, schippert „Ice Age 4“ im wahrsten Sinne des Wortes in die Belanglosigkeit. Alles wirkt wie schon mal dagewesen, die ganze Moral-von-der-Geschicht ist auch nicht gerade innovativ, die Piraten sind nervig (gabs die eigentlich schon vor der Verschiebung der Erdplatten, oder hat sich die Gang innerhalb einer halben Stunde gebildet??). Dem ganzen die Krone setzt der Abspann auf, wo wieder einmal alle Beteiligten singen und tanzen dürfen. Ja, auch die Bösen. Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.
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Kurzkritik: DAS FEST [1998]

Wer kennt sie nicht, die Familienfeste, zu denen sie alle kommen, von nah und fern, Freunde, Verwandte, Bekannte. Gute Laune ist angesagt, egal was passiert, niemand mag negative Gedanken hegen, bei Geburtstagen steht das Geburtstagskind im Vordergrund, persönliche Differenzen müssen da schon mal hinten an stehen. Egal, wie man zu dem Jubilar steht: Er hat Geburtstag, und da wird gefälligst gefeiert. Und auch die Abläufe sind jedem geläufig: Die Begrüßung – wie gehts, gute Anreise gehabt, Mensch, was seid Ihr groß geworden, ja, ist viel zu lange her, wir sollten uns öfter sehen, für mich keinen Sekt, danke. Dann gehts zu Tisch, ein Hoch auf das Geburtstagskind, die Suppe ist aber lecker, schön ist es hier, da hat er sich aber Mühe gegeben. Same procedure as every time, Familienfeiern sind doch größtenteils austauschbar, die selben Gesichter, die immer das gleiche erzählen, zu unterschiedlichen Anlässen. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt.
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Shortcuts: RANGO [2011]; GEFAHR AUS DEM WELTALL [1953]; WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN [1973]; DARK CITY [1998]

Rango

Animationswestern mit Johnny Depp als Chamäleon Rango, welches auf der Suche nach sich selber Sherriff in der kleinen Stadt Dirt wird. Weniger kindgerechte Komödie, mehr humorvoller CGI-Western mit Anspielungen auf das Genre: „Rango“ unterhält sehr gut und verfällt nur selten in genretypische Verhaltensmuster. Die Animationen sind grandios und müssen Vergleiche mit Pixar keinesfalls scheuen, im Gegenteil: In manchen Szenen verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Animation nahezu und macht „Rango“ damit zur Blu Ray Referenz in Sachen Bildqualität. Womit der Film auch für Leute interessant wird, die ihn ansonsten vielleicht nicht beachtet hätten.
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Shortcuts: PLEASANTVILLE [1998]; SUPER 8 [2011]; THE BROTHERS GRIMM [2005]; THE TOURNAMENT [2009]

Eine kleine Auswahl an Filmen, deren Sichtung kürzlich und aber auch schon vor längerer Zeit stattfand.

PLEASANTVILLE

Tobey Maguire und Reese Witherspoon als Geschwisterpaar, welches durch eine magische Fernbedienung in die schwarz-weiße Welt der 50er-Jahre TV-Serie „Pleasantville“ gerät. Während er sich sofort wohl fühlt in seiner Lieblingssendung, stellt sie die heile Welt sofort gehörig auf den Kopf und verdreht den Männern selbigen. Schließlich ist in dieser heilen Welt soetwas wie Sex zum Beispiel gänzlich unbekannt… Sehr launiges Märchen, welches durch den Kontrast der 50er mit der Neuzeit sehr zu unterhalten weiß. Das ist genau die Sorte Film, die man auch als Mann ruhigen Gewissens als „schön“ bezeichnen kann, und damit wären wir auch schon wieder bei Reese Witherspoon.

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