AGENTEN STERBEN EINSAM [1968]

agentensterbeneinsam1_01Wenn ich es schon nicht mehr so oft ins Kino schaffe dann will ich wenigstens ein wenig die Vergangenheit aufarbeiten. Wenn ich mal so drüber nachdenke fällt mir beim Stichwort „Agentenfilm“ ja sofort James Bond ein, dabei gibt es ja noch viel mehr (z.B. „OSS 117„), unter anderem auch den hier: Ein Agentenfilm der während des zweiten Weltkriegs auf einer Burg in den Bergen spielt. Klingt schon mal super – und ist mit Clint Eastwood. Das ist ja ganz objektiv betrachtet nicht das schlechteste Zeichen.
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2001: ODYSSEE IM WELTRAUM [1968]

2001_01Manche Filme mag ich hier ja gar nicht besprechen, die Fallhöhe ist einfach zu groß. „2001 – Odyssee im Weltraum“ ist so einer. Wühlt man sich ein wenig durch’s Internet, ist das ja der Film der Filme, absolute Kunst, der Science-Fiction Film überhaupt, Gott in Filmgestalt. Nun bin ich ja nicht wirklich religiös. Und in Philosophie nicht wirklich bewandert, geschweige denn interessiert. Schlechte Voraussetzungen also, um diesen Film adäquat zu besprechen geschweige denn zu verstehen? Gibt es da etwas zu verstehen? Oder, anders ausgedrückt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten? Vielleicht ist das manchmal besser, aber ich sag mal so: Ich sag da jetzt trotzdem meine Meinung zu. Widersprüche bitte in die Kommentare. Und, nun ja, wenn man das so nennen kann: Spoiler sind zu erwarten.

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Shortcuts: DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN [1968]; ANGER MANAGEMENT – Season 1; COUPLING – Season 1

Die Nacht der lebenden Toten

ndlt_01Ganz ehrlich: Welche der vielen Schnittfassungen ich da nun gesehen habe, weiß ich nicht. Es gibt so viele, und so unterschiedlich sind auch die Bewertungen des Films. Was ich weiß: Es war nicht die colorierte Fassung und manche Szenen waren in OT mit Untertitel. Vielleicht war es ja auch ne spezielle VOD Fassung, naja, jedenfalls wohl ab 16, sonst wärs nicht gegangen. Wie auch immer, das war meine Erstsichtung dieses Klassikers, und was soll ich sagen: Das waren noch richtige Zombies, nicht so wie bei „World War Z„. Spannender Film soweit, das einzige was mich richtig nervte war Barbara, dieses autistisch veranlagte Dummchen vom Dienst. Sonst – insbesondere aufgrund des Alters – zu recht ein (jedoch mehr schlecht als recht gealterter) Klassiker, vor allem das Ende ist super.
kritik

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Kurzkritik: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG [1968]

Ich denke, so langsam (aber noch nicht jetzt) neigt sich der von manchem Leser so genannte „Westerntrip“ dem Ende zu, mittlerweile hab ich auch mal wieder Lust, Filme aus anderen Genres zu sehen. Wobei das Western-Genre viel Spielraum lässt: Es gibt die alten, amerikanischen Hurra-Western mit ihren Cowboys und Indianern, die desillusionierenden Spätwestern mit ihren alternden Helden, die Komödien, die harten Italowestern, in denen kein Platz für romantische Verklärtheit ist. Und ein gutes Beispiel für eben diese Sorte ist „Leichen pflastern seinen Weg“: dreckig, brutal, pessimistisch. Und verschneit! Was einen schon ein wenig frösteln lässt beim gucken, haben wir doch momentan draußen das gleiche Wetter. Da bringt einem die beste Heizung nichts mehr, bei Winter vor der Haustür und Winter im TV.

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Complete: PLANET DER AFFEN (PLANET OF THE APES) 1-„8“ [1968-2014]

Planet der Affen (1968)

Das Problem heutzutage wird einfach sein, dass die meisten das Ende dieses Films schon kennen, zu berühmt ist es, und viel zitiert. Dadurch wird dem Schluss des Films ein wenig der Effekt genommen, ist aber nicht weiter tragisch. Schaffners Dystopie aus 1968 fällt in erster Linie durch die genialen Affenmasken auf, die Geschichte ist zwar alles andere als subtil, mag aber dennoch zum Nachdenken anregen. Besonders der Beginn ist etwas verstörend, wenn die Rollen klar verteilt sind: Der Mensch ist das Tier, zu dumm um gezähmt zu werden. Wir wissen: Das ist unfair, das stimmt so nicht, und unweigerlich denkt man in die Geschichte zurück und erkennt: Ähnlich wurde mit diversen Bevölkerungsgruppen auch verfahren. Und wenn man Ende der Wahnsinn des Krieges angeprangert wird, ist der Zuschauert wenn auch kein besserer Mensch, dann vielleicht aber ein wenig sensibilisiert. Und bei aller gesellschaftlicher Kritik – Rassenproblematik, Religion vs. Wissenschaft, Krieg – so ist „Planet der Affen“ auch noch ein unterhaltsamer Science-Fiction-Film.

Rückkehr zum Planet der Affen (1970)

Die ersten 40 min passiert fast das gleiche wie im Vorgänger, und was danach passiert, möchte man am liebsten gar nicht gesehen haben. Verstrahlte Mutanten, die eine heilige Atombombe anbeten – naja. So nett die Idee ja auch ist, Menschen zu zeigen, die sich nicht den Affen unterwerfen, noch sprechen können und sich sogar weiterentwickelt haben, so wie das hier gelöst wurde, ist das nicht ernst zu nehmen. Die Affenmasken können zwar immer noch überzeugen, aber das alleine hilft dem Film dann auch nicht mehr, der sich voll und ganz auf den Vorgänger verlässt. Affentechnisch gibt es somit auch nichts neues zu erzählen, so dass die Mutantenmenschen herhalten müssen. Zum Ende hin immer schlechter werdender Film.

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