DIE ZWÖLF GESCHWORENEN [1957]; DIE BLECHPIRATEN – GONE IN 60 SECONDS (EXTENDED) [1974]

Die zwölf Geschworenen

12angrymen1_01Nur weil ein Film ein „Klassiker“ ist, muss ich ihn noch lange nicht gut finden. Und mit Gerichtsfilmen hab ich es ja eh nicht so. Zwei Gründe, weshalb ich die Sichtung immer weiter verschoben habe, aber letztendlich hat die Neugier dann doch gesiegt. Zwölf Geschworene müssen das Urteil über einen angeklagten vermeintlichen Mörder fällen, die Lage scheint eindeutig, bis jemand Zweifel anmeldet. Im Vorfeld klang es nicht so aufregend: Man beobachtet ca. 90 Minuten 12 Männer, die sich über die Schuldfrage streiten, dabei spielt der Film auch zu 99% in dem Raum der Jury.
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ZÄHL BIS DREI UND BETE (3:10 TO YUMA) [1957] im Vergleich mit TODESZUG NACH YUMA [2007]

Man lernt doch nie aus. Filme wie „Jackie Brown“ oder „Out Of Sight“ haben eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf Geschichten des Autors Elmore Leonard, der abseits des Thrillers aber auch Westerngeschichten verfasste – unter anderem auch „Three-Ten To Yuma“, welche dann auch direkt verfilmt wurde. Und das nicht nur einmal: 2007 wurde der Stoff erneut verfilmt, wie der Film ist steht hier. Jetzt also das „Original“, bzw.: Die Erstverfilmung der Kurzgeschichte mit dem selten dämlichen deutschen Titel „Zähl bis drei und bete“ (wobei „Todeszug nach Yuma“ auch nicht besser ist). Während es bei meinem letzten Westernvergleich („Der Marshall“ vs. „True Grit“) punktemäßig ein Unentschieden gab, darf man gespannt sein, wie es hier ausgeht.

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