DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE (EXTENDED EDITION) [2012] + SMAUGS EINÖDE (ZS) [2013]

Das hier ist die zweite, erweiterte Fassung der Original-Kritik, welche Ihr hier nachlesen könnt.

Willkommen zurück in Mittelerde! Der Hobbit ist zurück im Heimkino, und dieses Mal durfte er sogar noch ein paar Minuten länger bleiben als mit der Kinofassung. Mittlerweile hat sich auch meine Einstellung zum Film geändert. Habe ich ihn vorher noch als direkte Umsetzung des Buches gesehen – als welche er (im Vergleich zu „Herr der Ringe„) gescheitert ist, sehe ich das ganze nun etwas lockerer – und sehe auch den Zusammenhang zu den Anhängen zu „Herr der Ringe“. Aber dennoch: Die Hauptkritikpunkte sind geblieben. Und keine Sorge: Spoiler sind gekennzeichnet.

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BOYHOOD [2014]

boyhood_01Coming-of-Age-Filme: Unter dem Begriff Coming-of-Age-Film (engl. Coming of Age ‚Heranwachsen‘) versteht man Filme, deren jugendliche Helden von grundlegend menschlichen Fragen bewegt werden. Einerseits ist der erstmalige Kontakt mit solchen Fragen für Jugendliche etwas durchaus Alterstypisches, andererseits sind solche Motive jedoch ebenso für Erwachsene interessant, die selbst in diesem Alter mit entsprechenden Fragen konfrontiert waren. Durch die erstmalige Verarbeitung werden die Gefühle der jungen Menschen besonders intensiviert. (Wikipedia)“. Nun läuft sie also im Kino, die scheinbare Mutter aller Filme des Genres: „Boyhood“ ist nicht nur ein Film übers Erwachsenwerden – sondern der Hauptdarsteller wird während des Films erwachsen. 12 Jahre dauerten die Dreharbeiten, herausgekommen ist – objektiv betrachtet – ein geglücktes Experiment. Zum einen, was die Wahl der Darsteller angeht, zum anderen wirkt der Film wie aus einem Guss und nicht wie zeitlich versetzt gedrehtes Flickwerk.

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DER HOBBIT 2 – SMAUGS EINÖDE (HFR-3D) [2013]

„Schon sind wir mittendrin im Seifenoper-Look, bei der privat gefilmten Aufnahme der Theateraufführung der Gruppe “Laienspielkreis Oer-Erckenschwick”. Nein, in diesen Momenten ist HFR nicht schön, es ist furchtbar, beraubt dem Zuschauer die Illusion. Schade, dass ausgerechnet “Der Hobbit” als Testballon für diese jungfräuliche Technik herhalten musste. Das das Bild schneller abläuft als gewöhnlich, mag dabei aber auch nur ein rein subjektiver Eindruck meinerseits sein.“ Das war letztes Jahr mein Fazit zur technischen Umsetzung des ersten Teils, „Eine unerwartete Reise„. Aber auch unabhängig von der technischen Seite gab es seinerzeit viel auszusetzen, seien es unnötige Erweiterungen des Inhalts oder der übermäßige und übertriebene CGI-Einsatz: Das war letztendlich doch nicht das geliebte Mittelerde, wie wir es aus der HdR-Trilogie lieben gelernt haben. Jetzt also der zweite Teil von dreien, wieder in HFR-3D (vielleicht hat man sich daran gewöhnt?) – wieder eine Enttäuschung?

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