STAR TREK – DER FILM [1979]

startrek01_01Bisher war es oft so dass vor einer erneuten Sichtung sämtlicher „Star Trek“-Filme der Gedanke aufkam: „Ach nee… dann muss ich den ersten ja auch noch mal gucken“. Vorfreude sieht wahrlich anders aus. Jetzt ist es aber tatsächlich schon wieder so lange her dass ich meine Erinnerung an diesen Film noch einmal auf den Prüfstand stellen wollte. Diese sah überspitzt dargestellt wie folgt aus: Minutenlange Kamerafahrten, der Versuch einer tiefsinnigen Story und gefühlt nach fünf Stunden ist der Film dann zu Ende. Aber das konnte ja gar nicht sein. Ach, und falls man das nach 37 Jahren noch sagen muss: Spoiler sind zu erwarten.
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STAR WARS EPISODE VII: DAS ERWACHEN DER MACHT [2015]

starwarsVII_01Nach den Episoden I-III hatte ich keine Lust mehr auf weitere Filme aus dem Star Wars-Universum. Auch wenn „Die Rache der Sith“ in meinen Augen vieles richtiger gemacht hatte als seine Vorgänger, wäre der nächste Schritt für Lucas ja doch nur gewesen, sämtliche Schauspieler durch CGI zu ersetzen. Auch die Machwerke „Clone Wars“ oder „Rebels“ trugen jetzt wenig bis gar nichts dazu bei, sich einen neuen Film zu wünschen. Das die Ursprungstrilogie so gut ist, muss ein Versehen seitens Lucas gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Gestützt wird diese These ja auch durch seine nachträglichen Änderungen an der Ursprungssaga. Read More

DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY PART 2 [2015]

Panem3_2Die Panem-Filme hatten mich bisher – der dritte Teil mit Abstrichen – positiv überrascht. Dacht ich anfangs noch, es handele sich um eine weitere lieblose Jugendbuch-Adaption mit vorwiegend weiblicher Zielgruppe à la „Twilight“, wurde ich doch eines Besseren belehrt. Eine angenehm zurückhaltende Lovestory und eine nachvollziehbar wachsende Rebellion: Ich war durchaus gespannt auf das große Finale, wenn auch die Zweiteilung schon in Part 1 ihre Spuren hinterlassen hatte. Und zur Not kann man dann aber immer noch sagen: Gut, dass es vorbei ist.
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FAST & FURIOUS 7 [2015]

„This time it ain’t just about being fast.“

furious7_01Mein Anspruch an einen Actionfilm ist wahrlich nicht hoch, an eine Fortsetzung von „The Fast & The Furious“ nach dem sechsten Teil sogar noch niedriger. Was sich bei Teil 5 andeutete und in Teil 6 strikt weitergeführt wurde findet im aktuellen siebten Film seinen krönenden Abschluss: Weg von Straßenrennen, die für sich alleinstehend doch unterhaltsame Filme boten hin zu Actionreißern, die mehr und mehr fern jeglicher Realität nur auf Krawall aus sind und als gemeinsamen Nenner einfach nur in jeder Szene andere Automodelle bieten müssen. Das allein muss ja noch gar nicht schlimm sein. Was „Furious 7“ jedoch tatsächlich auf den Zuschauer loslässt ist im Grunde genommen jedoch eine einzige Frechheit und hinterlässt beim Zuschauer das Gefühl, soeben grundlos aufs Tiefste persönlich beleidigt worden zu sein. Dabei hatte man James Wan doch gar nichts getan, „Saw“ fanden wir doch alle gut, kein Grund ausfallend zu werden.
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AMERICAN SNIPER [2015]

americansniper1_01Neulich noch die Tatsache akzeptiert, dass ich ja doch nie ins Kino komme, schon ist es soweit. Wenn auch „American Sniper“ jetzt nicht unbedingt Priorität hatte, muss man in der Gruppe manchmal Kompromisse eingehen – und so wurde für den ersten Kinobesuch seit dem dritten „Hobbit„-Teil ein Kompromiss gefunden, der die Meinungen spaltet wie kaum ein anderer Film in der letzten Zeit. Gleichzeit mein erster Film von Clint Eastwood als Regisseur. Eine richtige Erwartungshaltung hatte ich ehrlich gesagt nicht: Seit „Duell – Enemy the Gates“ finde ich die Sniper-Thematik schon interessant, dem im Vorfeld oft bemängelten Patriotismus sah ich jedoch skeptisch gegenüber.
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STAR WARS – EPISODE 1–3 [1999-2005]

starwars_intro
Eigentlich – zumindest war es bei mir so – war der „Krieg der Sterne“ mit der ursprünglichen Trilogie ganz gut bedient, zwingend erforderlich waren in meinen Augen irgendwelche Prequels oder Sequels nicht. Trotz dessen war die Freude natürlich groß, als George Lucas damals bekannt gab eine Vorgeschichte zu erzählen, eine Geschichte die – angeblich – schon seit damals in seiner Schublade lag, ihm aber zu der Zeit mit den damaligen Mitteln unverfilmbar erschien. Und das klang doch super, denn was verband man vor 1999 hauptsächlich mit George Lucas – abgesehen von „Howard the Duck“? Richtig, „Star Wars“ und „Indiana Jones“, beide Reihen bis dahin insgesamt super. Das die neue Trilogie – der Anfang des Kriegs der Sterne – somit in irgendeiner Weise schlecht werden würde, da hat doch keiner dran gedacht. Also ich zumindest nicht. Rückblickend muss man sagen: Die Nominierungen für die „Goldene Himbeere“ sagen in diesem Fall schon vieles aus. Aber der Reihe nach. Mit – ich sage es der Form halber – Spoilern.

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PACIFIC RIM [2013]

pacificrim1_01Zugegeben: Der Trailer hatte mich seinerzeit nicht überzeugt, diesen Film im Kino zu sehen. Enttäuscht von der infantilen „Transformers“-Reihe und zudem ein wenig an „Power Rangers“ erinnert, hakte ich diesen Film hier schnell ab. „Battleship“ – in eine ähnliche Richtung gehend – war ja schließlich auch nicht die hellste Leuchte im Lampengeschäft. Sogar der Name Guillermo del Toro war kein Grund, mir dieses Effektgedöns auf der Leinwand anzusehen. Schade eigentlich – denn wie schon mein katastrophales Ergebnis beim Bundesliga-Tippspiel 2013/2014 im Freundeskreis gezeigt hat: Auf meine Tipps und Vorahnungen sollte man nicht viel geben, auch wenn ich das gerne so hätte. Wir leben in schwierigen Zeiten.

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Shortcuts: ONLY GOD FORGIVES [2013]; THE PLACE BEYOND THE PINES [2012]; DAS IST DAS ENDE [2013]

ONLY GOD FORGIVES [2013]
ogf_01Nicolas Winding Refn war mir vor „Drive“ – wie könnte es anders sein – kein Begriff. Ich hatte keine Ahnung, welche Art von Film mich bei ihm in der Regel erwartet, ich wusste im Anschluss nur: „Drive“ war super, keine Frage also, dass ich auch „Only God Forgives“ früher oder später gucken muss. Und dann auch wieder mit Ryan Gosling, kann ja so viel auch nicht schiefgehen, denkt man sich dann ja. Ja, denkste: „Only God Forgives“ will mit jeder Szene Kunst sein, jede Einstellung ein Postermotiv, die Bilder sollen mehr aussagen als die Dialoge – von denen es auch nicht so viele gibt. Bedeutungsschwangere Blicke, Karaoke singende Thailänder und wieder stoische Blicke. Geredet wird nicht viel, bewegt wird sich auch nicht viel, alles spielt sich exakt in der Bildmitte ab. Das soll viel aussagen, tut es aber nicht, da es zu gewollt ist. Man kann da viel reininterpretieren, muss man aber nicht. „Only God Forgives“ ist der ambitionierteste und gleichzeitig bedeutungsloseste Film den ich in der letzten Zeit gesehen habe. Schicke Bilder, gute Schauspieler, die aber über die gesamte Laufzeit nur gelangweilt in der Gegend rumgucken: Ne.
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Shortcuts: CAPTAIN AMERICA 2 – THE RETURN OF THE FIRST AVENGER [2013]; MARVELS AGENTS OF S.H.I.E.L.D. – Season 1

Captain America 2- The Return Of The First Avenger

Cap2_01Die Rückkehr des ersten Rächers – hm, er war ja nicht weg, eigentlich. Insbesondere der Beginn des Film suggeriert ja, dass er ganz gut im Geschäft ist. Zu gut, denn eben dieser Einsatz zu Beginn bringt Ereignisse von ungeahntem Ausmaß ins Rollen und ein lange besiegt geglaubter Feind kehrt zurück. Bei der Zweitsichtung des ersten Teils festgestellt, dass dieser so schlecht doch gar nicht ist wie zuerst von mir gemacht, sondern als Oldschool-Abenteuerfilm durchaus unterhält, beschreitet der zweite Teil nun andere Wege: Bisher in meinen Augen Marvels düsterster Film, zu gleich aber – und das hätte ich nicht erwartet – einer der besten aus dem Cinematic Universe. Die Ernsthaftigkeit steht ihm gut, obwohl es sich um eine Comicverfilmung um DEN amerikanischen Helden schlechthin handelt. Das Ende ist zwar doch ziemlich over the top – aber es handelt sich ja schließlich um einen verfilmten Comic. Da darf das so.
kritik85_xb

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