ALICE IM WUNDERLAND: HINTER DEN SPIEGELN [2016]

alice2_02Der erste Alice-Teil hatte mich seinerzeit nicht wirklich begeistern können (was mich vielleicht voreingenommen macht). Mein Fazit damals: „Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat“. Kein Film also bei dem ich in vorderster Front lautstark nach einer Fortsetzung verlangt habe, und doch gibt es sie, und doch habe ich sie mir angeschaut, weil, aus Gründen. „Hinter den Spiegeln“ also, denn statt durch ein Kaninchenloch betritt Alice das Unterland diesmal durch einen Spiegel – ganz einfach, weil sie’s kann. Und aus demselben Grund nehme ich hier ausnahmsweise mal keine Rücksicht auf Spoiler.
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STAR TREK II: DER ZORN DES KHAN [1982]

startrek2_01Und „schon“ geht es mit dem zweiten Teil der Kinofilme weiter, der die Fortsetzung einer Serienfolge darstellt und deren beider Widersacher Kahn auch im zweiten Teil des „Reboots“ eine Rolle spielt. „Der Zorn des Khan“ gilt unter vielen Fans als einer der besten Teile der Serie, bei manchen auch als der beste Star Trek-Film. Wie bei so vielen Filmen deren letzte Sichtung so lange her ist konnte ich da im Vorfeld gar nichts mehr zu sagen, so ist das im Alter. Aber der Vorteil davon liegt auf der Hand: So erlebt man den Film jedes Mal neu. Und auch sonst lern ich jeden Tag immer wieder neue Leute kennen (kleiner Scherz am Rande).
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MAD MAX – FURY ROAD [2015]

madmax4_01Späte Fortsetzungen oder Remakes haben ja – trotz aller vorzuwerfender Einfallslosigkeit – einen Vorteil: Oftmals nehme ich sie gerne zum Anlass, mir noch einmal die „Originale“ vorher anzusehen, um einen Vergleich zu haben oder zumindest Hintergrundwissen. Und so kommen hin und wieder dann doch mal diverse Klassiker in den Player, wie auch hier vor der Kinosichtung des jüngsten Teils seine drei Vorgänger dran glauben mussten. Der erste war dabei ganz ok (muss man damals wohl dabei gewesen sein: 6,5/10), der zweite ein Schritt in die Richtung, in welcher ich mir die Filme vorgestellt habe (8/10) und der dritte war – nun ja, ich sag mal so: Steven Spielberg hätte es nicht anders gemacht, hätte er einen Abenteuerfilm mit einem Haufen Kids gedreht (5/10). Was sagt uns das nun im Vorfeld für Teil 4, 30 Jahre später? Nun, genau das, was der Trailer verpricht.
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Shortcuts: AUFTRAG RACHE [2010]; ASPHALTRENNEN – TWO LANE BLACKTOP [1971]

Auftrag Rache

Auftragrache1_01„Auftrag Rache“ – Wow, das klingt ja mal knallhart. Gut, auch saudämlich, aber schon nach knallharter Action im Stile eines „96 Hours„. Dabei ist Mel Gibsons Rachefilm eher als Verschwörungs-Thriller einzuordnen, so sehr er auch auf Rache aus ist, so sehr ist er eigentlich hauptsächlich damit beschäftigt genau so eine aufzudecken. Natürlich passiert hin und wieder auch was, hin und wieder stirbt auch mal jemand keines natürlichen Todes, aber das ist weit von einem temporeichen Actionfilm entfernt, im Gegenteil. Stellenweise zieht sich das Ganze doch sehr, wird bewusst entschleunigt und die Story manövriert an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit. Mel Gibson selber braucht dabei nicht viel mehr zu machen als erschöpft zu gucken und das Finale ist doch sehr unspektakulär. Die finale Szene fand ich jedoch durchaus gelungen, wenn diese auch vielerorts kritisiert wird.
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CINEMA PARADISO (Kinofassung) [1988]

cinemapa1_02Jeder von uns hat so eine Liste. Eine Liste mit Filmen, die man noch sehen möchte / muss / will. In der Regel – und so ist es bei mir – wird diese ja fast täglich länger und selten wird mal ein Film abgehakt. Ich glaube, vor über 20 Jahren hatte ich so eine Liste noch nicht, zumindest nicht bewusst. Aber es kam irgendwann der Tag, da legte ich sie mir an. Das war, als ich als Kind einen Film im Fernsehen sah – ob komplett oder nur einen Ausschnitt, ich weiß es nicht mehr – und mir dachte: Den musst du noch einmal sehen. Das einzige, was ich mir seitdem gemerkt habe: Es ging um einen kleinen Jungen und die Liebe zum Kino, ich fand das was ich gesehen hatte ganz toll und der Film hieß „Cinema Paradiso“. Noch nie dauerte es von der Erst- bis zur Zeitsichtung so lange.
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DO THE RIGHT THING [1989]

Ein-Film-Viele-Blogger
Erst war folgender Text schon Wochen vor seinem Termin fertig und dann bringe ich es doch glatt fertig, den geplanten Termin (28.09.14) zu verpennen. Hier jetzt also, quasi als Nachzügler, mein Beitrag zu „Do the right thing“. Viel Spaß damit…

dtrt_01Die Reihe „Ein Film – Viele Blogger“ habe ich leider nach meinem Beitrag zu „Der Elefantenmensch“ sträflichst vernachlässigt. Daher wurde es mal wieder Zeit, vor allem da ich mit Spike Lees Filmen noch nicht wirklich in Berührung gekommen bin und „Do the right Thing“ wie ein Film wirkte, mit dem man dieses Defizit aufarbeiten kann. Dabei hätte ich gewarnt sein müssen: So schlimm die Diskreminierung von Schwarzen in den USA auch war/ist – so wirkliches Interesse, cineastisch betrachtet, habe ich dafür noch nicht aufbringen können. Und mit diesem Ghetto-Getue kann ich auch nichts anfangen, wenn jemand keinen graden Satz ohne „Motherfucker“ oder „Brother“ rausbringen kann, nervt mich das schon ziemlich schnell. Das gleiche gilt übrigens auch für das deutsche „Alter!“. Ideale Bedingungen also für einen Film der in einem Schwarzenviertel spielt? Wir werden sehen…

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THOR 2 – THE DARK KINGDOM [2013]

thor2_01(Leichte Spoiler enthalten)
Wir gucken Filme zu Hause ja größtenteils synchronisiert, was viele nicht verstehen, ich aber nicht schlimm finde. So jetzt auch „Thor 2“. Und wenn man dann deutsche Fassungen guckt, werden oftmals auch englische Begriffe, die im Bild zu sehen sind, deutsch untertitelt. Und so begab es sich, dass Gott sei Dank auch dieser unsäglich englische Filmtitel „The Dark World“ untertitelt wurde – mit dem wesentlich besser zu verstehenden, rein deutschen „The Dark Kingdom“. Manchmal fragt man sich, was die Leute geraucht haben und ob man davon auch was haben kann. Andererseits kann es aber natürlich auch sein dass man sonst glauben könnte, man säße in der Asylum-Variante, weil der Film heißt ja „Kingdom“ und nicht „World“, und da ist es ja gut, dass dann auch der Titel mit eingeblendet wird, den Hein Blöd auch auf dem Poster gelesen hat. Gott sei Dank – dafür braucht man schon mal keinen höheren Abschluss.

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