Twitik: DER BLOB [1988]

horrorctober14
twitik_logoTraditionen dürfen nicht aussterben. Darum habe ich meinen zweiten Film im Rahmen des Horrorctobers dazu genutzt, mal wieder Twitter für meine Zwecke zu mißbrauchen. Wie Ihr natürlich alle wisst: “Twitik” ist nichts anderes als meine gesammelten Tweets, die ich während der Sichtung eines Films auf meine Follower loslasse. Das mag den einen oder anderen Follower zu dem Zeitpunkt etwas nerven, der ein oder andere mag das gut finden, und alle anderen bekommen die gesammelten Werke jetzt hier präsentiert.
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WARM BODIES [2013]

horrorctober14
wb1_01„Warm Bodies“ – das klingt ja eher so nach einem bestimmten Genre-Film aus einem bestimmten Milieu. Macht man sich dann über den Inhalt schlau, hat man Angst, es handelt sich um einen weichgespülten „Twilight“-Abklatsch. Wie man’s dreht und wendet: Beides keine guten Voraussetzungen, um bei mir verstärktes Interesse hervorzurufen. Aber es gibt ja noch die Neugierde, welche letztendlich siegte und dazu führte, dass ich mir den Film im Rahmen des „Horrorctobers“ einmal angesehen habe – schließlich spielen Zombies mit. Also Horror. Was sollte ein Film mit Zombies denn sonst schon sein, etwa ein Liebesfilm?? Soweit kommt’s noch…

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DO THE RIGHT THING [1989]

Ein-Film-Viele-Blogger
Erst war folgender Text schon Wochen vor seinem Termin fertig und dann bringe ich es doch glatt fertig, den geplanten Termin (28.09.14) zu verpennen. Hier jetzt also, quasi als Nachzügler, mein Beitrag zu „Do the right thing“. Viel Spaß damit…

dtrt_01Die Reihe „Ein Film – Viele Blogger“ habe ich leider nach meinem Beitrag zu „Der Elefantenmensch“ sträflichst vernachlässigt. Daher wurde es mal wieder Zeit, vor allem da ich mit Spike Lees Filmen noch nicht wirklich in Berührung gekommen bin und „Do the right Thing“ wie ein Film wirkte, mit dem man dieses Defizit aufarbeiten kann. Dabei hätte ich gewarnt sein müssen: So schlimm die Diskreminierung von Schwarzen in den USA auch war/ist – so wirkliches Interesse, cineastisch betrachtet, habe ich dafür noch nicht aufbringen können. Und mit diesem Ghetto-Getue kann ich auch nichts anfangen, wenn jemand keinen graden Satz ohne „Motherfucker“ oder „Brother“ rausbringen kann, nervt mich das schon ziemlich schnell. Das gleiche gilt übrigens auch für das deutsche „Alter!“. Ideale Bedingungen also für einen Film der in einem Schwarzenviertel spielt? Wir werden sehen…

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PACIFIC RIM [2013]

pacificrim1_01Zugegeben: Der Trailer hatte mich seinerzeit nicht überzeugt, diesen Film im Kino zu sehen. Enttäuscht von der infantilen „Transformers“-Reihe und zudem ein wenig an „Power Rangers“ erinnert, hakte ich diesen Film hier schnell ab. „Battleship“ – in eine ähnliche Richtung gehend – war ja schließlich auch nicht die hellste Leuchte im Lampengeschäft. Sogar der Name Guillermo del Toro war kein Grund, mir dieses Effektgedöns auf der Leinwand anzusehen. Schade eigentlich – denn wie schon mein katastrophales Ergebnis beim Bundesliga-Tippspiel 2013/2014 im Freundeskreis gezeigt hat: Auf meine Tipps und Vorahnungen sollte man nicht viel geben, auch wenn ich das gerne so hätte. Wir leben in schwierigen Zeiten.

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GUARDIANS OF THE GALAXY [2014]

„Star Lord?“
– „Na endlich!“

gotg1_01Besser spät als nie: Jetzt komme ich auch mal dazu, meinen Senf zu diesem Film abzugeben. Selten wurde einer Comic-Verfilmung skeptischer entgegengeblickt, selten wurde sie euphorischer aufgenommen. Glaubt man dem sogenannten Internet – und selbst wenn man bewusst keine Kritiken vorab liest – ist „Guardians of the Galaxy“ the Godfather of Marvel-Film. Zugegeben, ein klein wenig habe ich mich von dem Hype schon anstecken lassen (obwohl ich den Trailer jetzt gar nicht mal sooo toll fand) und mich im Vorfeld schon einmal mit der Comic-Vorlage befasst, deren Kenntnis für den Film jedoch nicht notwendig ist, dass sei hier schon mal verraten. Ob GotG den Lobeshymnen gerecht wird, will ich Euch dann mal auch jetzt verraten, zu einem Zeitpunkt, an dem Ihr ihn sowieso schon alle gesehen habt.

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Shortcuts: ONLY GOD FORGIVES [2013]; THE PLACE BEYOND THE PINES [2012]; DAS IST DAS ENDE [2013]

ONLY GOD FORGIVES [2013]
ogf_01Nicolas Winding Refn war mir vor „Drive“ – wie könnte es anders sein – kein Begriff. Ich hatte keine Ahnung, welche Art von Film mich bei ihm in der Regel erwartet, ich wusste im Anschluss nur: „Drive“ war super, keine Frage also, dass ich auch „Only God Forgives“ früher oder später gucken muss. Und dann auch wieder mit Ryan Gosling, kann ja so viel auch nicht schiefgehen, denkt man sich dann ja. Ja, denkste: „Only God Forgives“ will mit jeder Szene Kunst sein, jede Einstellung ein Postermotiv, die Bilder sollen mehr aussagen als die Dialoge – von denen es auch nicht so viele gibt. Bedeutungsschwangere Blicke, Karaoke singende Thailänder und wieder stoische Blicke. Geredet wird nicht viel, bewegt wird sich auch nicht viel, alles spielt sich exakt in der Bildmitte ab. Das soll viel aussagen, tut es aber nicht, da es zu gewollt ist. Man kann da viel reininterpretieren, muss man aber nicht. „Only God Forgives“ ist der ambitionierteste und gleichzeitig bedeutungsloseste Film den ich in der letzten Zeit gesehen habe. Schicke Bilder, gute Schauspieler, die aber über die gesamte Laufzeit nur gelangweilt in der Gegend rumgucken: Ne.
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PLANET DER AFFEN – REVOLUTION [2014]

planetderaffenrevolution_01Ja, super Wortspiele: „Prevolution“, „Revolution“ – da konnte sich mal wieder jemand selbst auf die Schulter klopfen. Sinn muss es freilich nicht zwangsläufig ergeben. „Prevolution“ war 2011 jedenfalls die Kinoüberraschung für mich, hätte ich nach Burtons Variante des Affenfilms nicht mehr damit gerechnet, noch einen guten Film über diese Thematik zu sehen. Doch das Reboot überzeugte in allen Bereichen und machte somit neugierig auf die Fortsetzung, welche nach meinen Erwartungen zwar nicht ganz so emotional werden würde, aber zumindest storytechnisch nicht enttäuschen würde. Wie gesagt, meine Erwartungen. Und wie ist es nun gekommen? (Leichte Spoiler sind zu erwarten)

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KICK-ASS 2 [2013]

KickAss2_01Ganz normale Menschen verkleiden sich als Superhelden und bekämpfen Verbrechen? Klingt nach einem guten Stoff für eine Komödie und wurde auch gut umgesetzt, damals, mit „Kick-Ass“. Das war lustig, brutal, anarchisch, kurz gesagt: Super. Eine Fortsetzung war dabei nur eine Frage der Zeit, wo es ja dank der Comic-Vorlage auch noch Stoff genug gibt. Endlich feierte also auch ich ein Wiedersehen mit Kick-Ass und Hit-Girl, doch dabei sollte es nicht bleiben: Ganz wie bei den Superhelden-Vorbildern von Marvel oder DC wird auch hier eine Vereinigung von Helden gegründet, „Justice Forever“ und somit lernen wir noch einige Helden des Alltags mehr kennen, inklusive ihres bösen Gegenspielers, dem „Motherfucker“ – der aber auch ein alter Bekannter ist.

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THOR 2 – THE DARK KINGDOM [2013]

thor2_01(Leichte Spoiler enthalten)
Wir gucken Filme zu Hause ja größtenteils synchronisiert, was viele nicht verstehen, ich aber nicht schlimm finde. So jetzt auch „Thor 2“. Und wenn man dann deutsche Fassungen guckt, werden oftmals auch englische Begriffe, die im Bild zu sehen sind, deutsch untertitelt. Und so begab es sich, dass Gott sei Dank auch dieser unsäglich englische Filmtitel „The Dark World“ untertitelt wurde – mit dem wesentlich besser zu verstehenden, rein deutschen „The Dark Kingdom“. Manchmal fragt man sich, was die Leute geraucht haben und ob man davon auch was haben kann. Andererseits kann es aber natürlich auch sein dass man sonst glauben könnte, man säße in der Asylum-Variante, weil der Film heißt ja „Kingdom“ und nicht „World“, und da ist es ja gut, dass dann auch der Titel mit eingeblendet wird, den Hein Blöd auch auf dem Poster gelesen hat. Gott sei Dank – dafür braucht man schon mal keinen höheren Abschluss.

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