AMERICAN SNIPER [2015]

americansniper1_01Neulich noch die Tatsache akzeptiert, dass ich ja doch nie ins Kino komme, schon ist es soweit. Wenn auch „American Sniper“ jetzt nicht unbedingt Priorität hatte, muss man in der Gruppe manchmal Kompromisse eingehen – und so wurde für den ersten Kinobesuch seit dem dritten „Hobbit„-Teil ein Kompromiss gefunden, der die Meinungen spaltet wie kaum ein anderer Film in der letzten Zeit. Gleichzeit mein erster Film von Clint Eastwood als Regisseur. Eine richtige Erwartungshaltung hatte ich ehrlich gesagt nicht: Seit „Duell – Enemy the Gates“ finde ich die Sniper-Thematik schon interessant, dem im Vorfeld oft bemängelten Patriotismus sah ich jedoch skeptisch gegenüber.
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AGENTEN STERBEN EINSAM [1968]

agentensterbeneinsam1_01Wenn ich es schon nicht mehr so oft ins Kino schaffe dann will ich wenigstens ein wenig die Vergangenheit aufarbeiten. Wenn ich mal so drüber nachdenke fällt mir beim Stichwort „Agentenfilm“ ja sofort James Bond ein, dabei gibt es ja noch viel mehr (z.B. „OSS 117„), unter anderem auch den hier: Ein Agentenfilm der während des zweiten Weltkriegs auf einer Burg in den Bergen spielt. Klingt schon mal super – und ist mit Clint Eastwood. Das ist ja ganz objektiv betrachtet nicht das schlechteste Zeichen.
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DIE ZWÖLF GESCHWORENEN [1957]; DIE BLECHPIRATEN – GONE IN 60 SECONDS (EXTENDED) [1974]

Die zwölf Geschworenen

12angrymen1_01Nur weil ein Film ein „Klassiker“ ist, muss ich ihn noch lange nicht gut finden. Und mit Gerichtsfilmen hab ich es ja eh nicht so. Zwei Gründe, weshalb ich die Sichtung immer weiter verschoben habe, aber letztendlich hat die Neugier dann doch gesiegt. Zwölf Geschworene müssen das Urteil über einen angeklagten vermeintlichen Mörder fällen, die Lage scheint eindeutig, bis jemand Zweifel anmeldet. Im Vorfeld klang es nicht so aufregend: Man beobachtet ca. 90 Minuten 12 Männer, die sich über die Schuldfrage streiten, dabei spielt der Film auch zu 99% in dem Raum der Jury.
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Shortcuts: CABIN FEVER [2002]; JOY RIDE 3: ROAD KILL [2014]; CHOSEN – SEASON 1

Cabin Fever

cabinfever1_01Es gibt ja so Filme, deren Ruf eilt ihnen voraus. Das sollen neue Genre-Highlights sein, voller Zitate an die Klassiker und trotzdem etwas eigenes beitragen können. Auf „Cabin Fever“ trifft das jedenfalls nicht zu. Das einzig Innovative des Films ist die Krankheit, die im Wald lauert sowie der teilweise doch eher merkwürdige Humor („Pfannkuchen“??). Fünf unsympathische stereotype Hackfressen machen Urlaub in einer Hütte im Wald und verrecken einer nach dem anderen, aber nicht mal so, dass die Bedrohung von außen kommt sondern aufgrund einer Krankheit, die sie eh nicht bekämpfen können. Spannung kommt da also eher weniger auf und so werden einfach hier und da noch ein paar Gore-Szenen eingestreut, für die Fans. Hier und da blitzt auf, was es hätte werden können (bei Dr. Mambo oder dem Gewehr im Drugstore), davon abgesehen ist es jedoch eigentlich nur ein eher unterdurchschnittlicher Genre-Vertreter. Aber vielleicht wird ja mit dem Reboot (hurra!) alles besser.
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TRANCE – GEFÄHRLICHE ERINNERUNG [2013]

trance_01Bei Danny Boyle konnte ich mich bisher immer darauf verlassen, dass seine Filme meinen Erwartungen gerecht würden. Ob „Trainspotting“, „28 Days Later“, „Sunshine“, „Slumdog Millionär“ oder „127 Hours“: Find ich alle gut bis sehr gut. Konnte also – in der Theorie – bei „Trance“ wenig schiefgehen, dämlicher deutscher Tagline zum Trotz. Das ich über den Inhalt im Vorfeld wenig wusste hat sich im Nachhinein als Vorteil erwiesen, ist dies doch einer dieser Filme die einen überraschen (wollen). Ob sich meine hohen Erwartungen erfüllt haben oder ob sich „Trance“ als die erste Enttäuschung in der mir bekannten Filmographie Boyles erweist, lest Ihr im Folgenden.

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Incomplete: TRANSFORMERS 3 – Die dunkle Seite des Mondes

tf3_01Ich bin nicht nachtragend. Ich bin ja ein netter Mensch. Vielleicht aber auch zu nett. Wenn es Filme gibt, die ich „nicht ganz so“ mag, dann bekommen ihre Fortsetzungen trotz dessen bei Gelegenheit eine Chance. Also ich würde dafür vielleicht nicht als Erster ins Kino rennen, aber ansonsten ist eine Sichtung nie ganz ausgeschlossen. Sonst hätte ich nach „Transformers“ ja auch gar nicht erst den zweiten Teil sehen dürfen. Oder aber, wie jetzt geschehen, gar den dritten! Schließlich war Teil zwei ja so grandios, dass er damals unfassbare zwei Punkte von mir bekommen hatte. Was ja Lust auf mehr macht. Mehr infantile Witzchen, mehr Sexismus, mehr Unlogik, mehr Zeitlupen. Ich freu mich!
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STAR WARS – EPISODE 1–3 [1999-2005]

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Eigentlich – zumindest war es bei mir so – war der „Krieg der Sterne“ mit der ursprünglichen Trilogie ganz gut bedient, zwingend erforderlich waren in meinen Augen irgendwelche Prequels oder Sequels nicht. Trotz dessen war die Freude natürlich groß, als George Lucas damals bekannt gab eine Vorgeschichte zu erzählen, eine Geschichte die – angeblich – schon seit damals in seiner Schublade lag, ihm aber zu der Zeit mit den damaligen Mitteln unverfilmbar erschien. Und das klang doch super, denn was verband man vor 1999 hauptsächlich mit George Lucas – abgesehen von „Howard the Duck“? Richtig, „Star Wars“ und „Indiana Jones“, beide Reihen bis dahin insgesamt super. Das die neue Trilogie – der Anfang des Kriegs der Sterne – somit in irgendeiner Weise schlecht werden würde, da hat doch keiner dran gedacht. Also ich zumindest nicht. Rückblickend muss man sagen: Die Nominierungen für die „Goldene Himbeere“ sagen in diesem Fall schon vieles aus. Aber der Reihe nach. Mit – ich sage es der Form halber – Spoilern.

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DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE (2D) [2014]

hobbit3_01Zwei Filme hatte Peter Jacksons tolle neue Kinowelt namens HFR Zeit, mich zu überzeugen. Und auch wenn ich es im zweiten Teil „Smaugs Einöde“ nicht mehr als ganz so schlimm wie noch bei „Eine unerwartete Reise“ empfand, es fiel trotz dessen negativ auf und an so etwas will ich mich dann auch nicht gewöhnen. Und da das Kino meiner Wahl einem da nicht mehr so die Wahl ließ – 3D alleine hätte ich akzeptiert, stand aber nicht zur Auswahl – dann nun mal gerne auch in 2D, was ja (wenn man ehrlich ist) auch die beste Variante ist. Und so war ich bereit für die Schlacht: Auf geht’s, Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Special Guests: zeigt mir, wie man mit den letzten paar Seiten des Buches gute 2,5 Stunden füllt. Oh ich vergaß: Der Nekromant.

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DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE (EXTENDED EDITION) [2012] + SMAUGS EINÖDE (ZS) [2013]

Das hier ist die zweite, erweiterte Fassung der Original-Kritik, welche Ihr hier nachlesen könnt.

Willkommen zurück in Mittelerde! Der Hobbit ist zurück im Heimkino, und dieses Mal durfte er sogar noch ein paar Minuten länger bleiben als mit der Kinofassung. Mittlerweile hat sich auch meine Einstellung zum Film geändert. Habe ich ihn vorher noch als direkte Umsetzung des Buches gesehen – als welche er (im Vergleich zu „Herr der Ringe„) gescheitert ist, sehe ich das ganze nun etwas lockerer – und sehe auch den Zusammenhang zu den Anhängen zu „Herr der Ringe“. Aber dennoch: Die Hauptkritikpunkte sind geblieben. Und keine Sorge: Spoiler sind gekennzeichnet.

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