DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE (2D) [2014]

hobbit3_01Zwei Filme hatte Peter Jacksons tolle neue Kinowelt namens HFR Zeit, mich zu überzeugen. Und auch wenn ich es im zweiten Teil „Smaugs Einöde“ nicht mehr als ganz so schlimm wie noch bei „Eine unerwartete Reise“ empfand, es fiel trotz dessen negativ auf und an so etwas will ich mich dann auch nicht gewöhnen. Und da das Kino meiner Wahl einem da nicht mehr so die Wahl ließ – 3D alleine hätte ich akzeptiert, stand aber nicht zur Auswahl – dann nun mal gerne auch in 2D, was ja (wenn man ehrlich ist) auch die beste Variante ist. Und so war ich bereit für die Schlacht: Auf geht’s, Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Special Guests: zeigt mir, wie man mit den letzten paar Seiten des Buches gute 2,5 Stunden füllt. Oh ich vergaß: Der Nekromant.

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DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE (EXTENDED EDITION) [2012] + SMAUGS EINÖDE (ZS) [2013]

Das hier ist die zweite, erweiterte Fassung der Original-Kritik, welche Ihr hier nachlesen könnt.

Willkommen zurück in Mittelerde! Der Hobbit ist zurück im Heimkino, und dieses Mal durfte er sogar noch ein paar Minuten länger bleiben als mit der Kinofassung. Mittlerweile hat sich auch meine Einstellung zum Film geändert. Habe ich ihn vorher noch als direkte Umsetzung des Buches gesehen – als welche er (im Vergleich zu „Herr der Ringe„) gescheitert ist, sehe ich das ganze nun etwas lockerer – und sehe auch den Zusammenhang zu den Anhängen zu „Herr der Ringe“. Aber dennoch: Die Hauptkritikpunkte sind geblieben. Und keine Sorge: Spoiler sind gekennzeichnet.

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ZWEI WEIHNACHTSMÄNNER [2008]

zweiweihnachtsmänner_01Nachdem wir nun die bisherigen sieben Staffeln „Pastewka“ beendet haben, ohne das hier darüber gebloggt wurde (kurz gesagt: großartig!) habe ich mal geschaut, welchen Film mit Bastian Pastewka man kurzfristig nachschieben könnte. Und obwohl auf den ersten Blick alles dagegen sprach (SAT.1-Fernsehfilm, Drehbuch von Tommy Jaud) wurde es dann „Zwei Weihnachtsmänner“, denn wenn Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst die Hauptrollen spielen kann das ja vieles ausgleichen. Und wenn die Sichtung dann auch noch in die Weihnachtszeit fällt, kommt man auch direkt in weihnachtliche Stimmung. Oder so.
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DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY PART 1 [2014]

tribute31_01Die Tribute gehen in eine weitere wenn auch noch nicht letzte Runde. Während mir „The Hunger Games“ gut gefallen hat – bei der letzten Sichtung noch ein wenig mehr als zu Beginn – hat „Catching Fire“ leider in dem Moment nachgelassen, als es wieder in den Wald ging. Natürlich war dies, auf das Ende bezogen, wichtig für den weiteren Verlauf der Rebellion, aber dieser Part hätte durchaus kürzer ausfallen können. Zu vieles wurde gezeigt, was für die übergeordnete Handlung einfach völlig ohne Bedeutung war. Und über den Sinn der Neuerungen der Spiele habe ich ja damals schon nachgedacht. Jetzt also „Mockingjay“, der erste seiner Art. Spoiler sind zu erwarten.

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WARM BODIES [2013]

horrorctober14
wb1_01„Warm Bodies“ – das klingt ja eher so nach einem bestimmten Genre-Film aus einem bestimmten Milieu. Macht man sich dann über den Inhalt schlau, hat man Angst, es handelt sich um einen weichgespülten „Twilight“-Abklatsch. Wie man’s dreht und wendet: Beides keine guten Voraussetzungen, um bei mir verstärktes Interesse hervorzurufen. Aber es gibt ja noch die Neugierde, welche letztendlich siegte und dazu führte, dass ich mir den Film im Rahmen des „Horrorctobers“ einmal angesehen habe – schließlich spielen Zombies mit. Also Horror. Was sollte ein Film mit Zombies denn sonst schon sein, etwa ein Liebesfilm?? Soweit kommt’s noch…

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DO THE RIGHT THING [1989]

Ein-Film-Viele-Blogger
Erst war folgender Text schon Wochen vor seinem Termin fertig und dann bringe ich es doch glatt fertig, den geplanten Termin (28.09.14) zu verpennen. Hier jetzt also, quasi als Nachzügler, mein Beitrag zu „Do the right thing“. Viel Spaß damit…

dtrt_01Die Reihe „Ein Film – Viele Blogger“ habe ich leider nach meinem Beitrag zu „Der Elefantenmensch“ sträflichst vernachlässigt. Daher wurde es mal wieder Zeit, vor allem da ich mit Spike Lees Filmen noch nicht wirklich in Berührung gekommen bin und „Do the right Thing“ wie ein Film wirkte, mit dem man dieses Defizit aufarbeiten kann. Dabei hätte ich gewarnt sein müssen: So schlimm die Diskreminierung von Schwarzen in den USA auch war/ist – so wirkliches Interesse, cineastisch betrachtet, habe ich dafür noch nicht aufbringen können. Und mit diesem Ghetto-Getue kann ich auch nichts anfangen, wenn jemand keinen graden Satz ohne „Motherfucker“ oder „Brother“ rausbringen kann, nervt mich das schon ziemlich schnell. Das gleiche gilt übrigens auch für das deutsche „Alter!“. Ideale Bedingungen also für einen Film der in einem Schwarzenviertel spielt? Wir werden sehen…

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GUARDIANS OF THE GALAXY [2014]

„Star Lord?“
– „Na endlich!“

gotg1_01Besser spät als nie: Jetzt komme ich auch mal dazu, meinen Senf zu diesem Film abzugeben. Selten wurde einer Comic-Verfilmung skeptischer entgegengeblickt, selten wurde sie euphorischer aufgenommen. Glaubt man dem sogenannten Internet – und selbst wenn man bewusst keine Kritiken vorab liest – ist „Guardians of the Galaxy“ the Godfather of Marvel-Film. Zugegeben, ein klein wenig habe ich mich von dem Hype schon anstecken lassen (obwohl ich den Trailer jetzt gar nicht mal sooo toll fand) und mich im Vorfeld schon einmal mit der Comic-Vorlage befasst, deren Kenntnis für den Film jedoch nicht notwendig ist, dass sei hier schon mal verraten. Ob GotG den Lobeshymnen gerecht wird, will ich Euch dann mal auch jetzt verraten, zu einem Zeitpunkt, an dem Ihr ihn sowieso schon alle gesehen habt.

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FOOD FIGHT – WAS KOMMT AUF IHREN TELLER? [2008]

foodfightJa, ein klein wenig kommt es einem bekannt vor, das Cover zu „Food Fight“. Und der uninformierte Interessent (also ich) wird womöglich erst denken, dass diese Doku tatsächlich in irgendeinem Zusammenhang zu „Food Inc.“ steht. Was natürlich nicht so ist. Was sich aber wohl besser verkaufen lässt. Zumindest in Deutschland, ist das originale Cover doch ein ganz anderes. Und durch das gleiche Produktionsjahr stellt sich eh die Frage, ob oder wie man sich da gegenseitig inspiriert hat, denn inhaltlich gibt es durchaus Parallelen.

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Shortcuts: ONLY GOD FORGIVES [2013]; THE PLACE BEYOND THE PINES [2012]; DAS IST DAS ENDE [2013]

ONLY GOD FORGIVES [2013]
ogf_01Nicolas Winding Refn war mir vor „Drive“ – wie könnte es anders sein – kein Begriff. Ich hatte keine Ahnung, welche Art von Film mich bei ihm in der Regel erwartet, ich wusste im Anschluss nur: „Drive“ war super, keine Frage also, dass ich auch „Only God Forgives“ früher oder später gucken muss. Und dann auch wieder mit Ryan Gosling, kann ja so viel auch nicht schiefgehen, denkt man sich dann ja. Ja, denkste: „Only God Forgives“ will mit jeder Szene Kunst sein, jede Einstellung ein Postermotiv, die Bilder sollen mehr aussagen als die Dialoge – von denen es auch nicht so viele gibt. Bedeutungsschwangere Blicke, Karaoke singende Thailänder und wieder stoische Blicke. Geredet wird nicht viel, bewegt wird sich auch nicht viel, alles spielt sich exakt in der Bildmitte ab. Das soll viel aussagen, tut es aber nicht, da es zu gewollt ist. Man kann da viel reininterpretieren, muss man aber nicht. „Only God Forgives“ ist der ambitionierteste und gleichzeitig bedeutungsloseste Film den ich in der letzten Zeit gesehen habe. Schicke Bilder, gute Schauspieler, die aber über die gesamte Laufzeit nur gelangweilt in der Gegend rumgucken: Ne.
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