Denn so steht es geschrieben.

„Sechs Jahre sollst Du Dein Feld besäen und sechs Jahre Deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln. Aber im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. Da sollst Du Dein Land nicht besäen und auch Deinen Weinberg nicht bearbeiten.“

– (3. Mose 25, 1–4)“
(Wikipedia)


Und was für Felder und Weinberge gilt, gilt für Blogs schon lange. Wir befinden uns im siebten Jahr – „Xanders Blog“ wird weder besät noch bearbeitet werden.

Die Gründe? Gegründet wurde der Blog 2008 im „Exil“, wie ja hier auch nachzulesen ist. Nach der Rückkehr aus eben diesem hat sich nicht viel geändert, doch die Beiträge wurden auch da schon spürbar weniger – Stammleser werden es noch wissen. Jetzt, mit dem Umzug, zumindest aber bisher in 2014 und wohl auch auf absehbare Zeit, ist fast gar nichts mehr los im Blog, dafür natürlich im und ums Haus um so mehr (weil wir ja jetzt spießig sind), selbst das Mitlesen auf anderen Blogs ist kaum noch drin – Mitschuld haben daran jedoch auch neue Regeln zur Internetnutzung im Beruf. Früher war halt alles besser. Und wenn man dann unter der Woche erst am frühen Abend zu Hause ist, verbringt man (oder: zumindest ich, momentan) seine Zeit mit anderen Dingen. Ich behaupte nicht, ich hätte gar keine Zeit mehr für den Blog – das wäre gelogen. Oder zumindest übertrieben.

Natürlich schaue ich weiterhin Filme und Serien. Nur der Drang, darüber zu schreiben ist zur Zeit nicht mehr ganz so ausgeprägt. Und das soll ja hier kein Zwang werde, kein „Muss“ – und so wird pausiert, ich sage absichtlich nicht das hier dicht gemacht wird, denn das wird es nicht. Durchaus werden wohl hin und wieder Beiträge erscheinen – nur sollte man nicht drauf warten. Auf die letzten drei Monate bezogen, wird sich also nicht viel ändern. Nur das es jetzt offiziell ist. Und ich nicht mehr diesem inneren Druck ausgesetzt bin, das man aber mal wieder was schreiben MUSS, weil man das ja so macht in einem Blog. Alles eine Frage der inneren Einstellung. Von daher war auch – rückblickend betrachtet – das Projekt „Film-Blogosphäre“ eigentlich zu dem Zeitpunkt auch von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Zusammfassend lässt sich sagen: In Sendungstiteln beschrieben, besteht mein Leben momentan mehr aus „Ab ins Beet“ und „Unser Traum vom Haus“ als aus „The Social Network“. Und solange es nicht so bleibt, kann das ja zur Abwechslung auch mal ganz nett sein.

7 Kommentare

  1. bullion · Mai 7, 2014

    Da ist doch eine Gratulation angebracht! Einer der alten Haudegen, die nur müde lächeln können, wenn ein neues, hippes Berliner Filmblog aus dem Boden gestapft wird…😉

    Ich bin ja wirklich extrem gespannt, was ich in einem Jahr an dieser Stelle schreiben werde. Ob ich meine Freizeit auch größtenteils ins Haus stecken werde? Ob ich überhaupt noch zum Filmeschauen komme? Sehe ich mit dir meine Zukunft?

    Immerhin bei der Internetnutzung im Job kann ich mich anschließen: das ist in meinem neuen Job auch nicht mehr so wirklich drin. Aber eher deshalb, weil ich jeden Tag gut und gern 10 Stunden arbeiten könnte, ohne dass mir langweilig werden würde. Was ich aber natürlich nicht mache, doch die 8 Stunden wollen eben produktiv genutzt werden. Das verschiebt das Freizeitbloggen natürlich komplett auf, nunja, eben die Freizeit.

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    • Xander · Mai 7, 2014

      Gratulieren hättest Du im Januar müssen – siehste, nicht mal zum Jubiläumsbeitrag hat’s gereicht😉

      Aber immerhin hast Du einen Kinder-Vorsprung und bloggst noch, dann wär’s hier vermutlich ganz vorbei…

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  2. Wulf | Medienjournal · Mai 7, 2014

    Na Hauptsache du machst nicht dicht! Verstehe ich gut, dass dich im Moment andere Dinge umtreiben als der Blog, ich habe während unseres Umzuges ja auch enorm geschwächelt und das war nur von Mietwohnung zu Mietwohnung, also kein Vergleich.

    Durch die Ankündigung ist dann jetzt bei dir auch der Druck raus, hier was fabrizieren zu müssen und wenn du dich doch mal zu Wort melden willst, werden wir ja alle über unsere Reader und Blogrolls und was-weiß-ich-nicht informiert.

    In diesem Sinne dann erst einmal viel Spaß im, mit und ums Haus😉

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    • Xander · Mai 7, 2014

      Vielen Dank. Man sagt ja, mit Haus hat man immer was zu tun und ich fürchte, das stimmt. Aber insbesondere draußen muss ja erst mal ein Anfang gemacht werden – wachsen tut’s dann von alleine😉

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  3. Florian Lieb (@Flo_Lieb) · Mai 8, 2014

    Mach uns das Paulchen Panter:

    Wer hat an der Uhr gedreht?
    Ist es wirklich schon so spät?
    Soll das heißen, ja ihr Leut´,
    mit dem Paul ist Schluss für heut´.

    Paulchen, Paulchen mach´ doch weiter.
    Jag´ das Männchen auf die Leiter.
    Säg´und pins´le bunt die Wände,
    treibe Scherze ohne Ende.
    Machst ja manchmal schlimme Sachen,
    über die wir trotzdem lachen.
    Denn du bist, wir kennen dich,
    doch nur Farb- und Pinselstrich.

    Wer hat an der Uhr gedreht?
    Ist es wirklich schon so spät?
    Stimmt es, dass es sein muss:
    ist für heute wirklich Schluss?

    Heute ist nicht alle Tage,
    ich komm wieder keine Frage!

    🙂

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  4. Pingback: Best Blog Award | Xanders Blog - Filme.TV.Sowas.
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