Mein Leben in 10 Songs

xanderNun also mal wieder ein Stöckchen, geworfen vom bullion und er fragt nach 25 prägenden Songs aus meinem Leben. Oder weniger. Oder mehr. Der erste Gedanke: Die bekomm ich nie zusammen. Der zweite: Na, dann mal schauen was sich in der Sammlung noch so wiederfindet. Die Reihenfolge ist dabei nicht bindend – so genau ist mein Gedächtnis dann auch wieder nicht. Aber am Alter der Songs (in Klammern) lässt sich das vielleicht mehr oder weniger nachvollziehen. Und: Ich werde mich auf 10 Songs beschränken, also noch weniger wie es einst juliaL49 hat getan. Nicht, weil ich vielleicht keine 15 bwz. 25 Songs zusammenkriege – sondern damit es nicht einfach nur eine Liste mit tollen Songs wird, sondern mit wenigen besonderen Songs. So ist zumindest der Plan…

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DARK SHADOWS [2012]

darkshadows_01Tim Burton, Johnny Depp, Helena Bonham-Carter, Danny Elfman: Eine Kombination, die man so oder ähnlich schon kennt. Und zumindest wenn die zwei bis drei erstgenannten zusammen arbeiten, kommt da häufig was Gutes bei rum. Nicht immer – man denke da nur mal an „Alice im Wunderland“. Aber es kommt vor – siehe zuletzt „Sweeney Todd“. Doch kann man allen Optimisten die darauf hoffen, mit „Dark Shadows“ einen sehr guten Burton zu sehen gleich den Wind aus den Segeln nehmen: Dem ist nicht wirklich so. Immerhin ist er jedoch besser als „Alice“, was ja auch schon mal viel wert ist. Woran das liegt? Vielleicht weil ich vor der Sichtung schon völlig genervt war, weil sich bei der Blu Ray beim Filmstart das Bild-im-Bild Bonusmaterial nicht abstellen ließ, obwohl es laut Menü „aus“ war. Wem das ähnlich geht: Auch wenn es „aus“ ist, muss man’s erst „an“ stellen, um es dann wieder „aus“ zu stellen. Danke, Warner. Ging ja bestimmt nicht anders. Zurück zur Ausgangsfrage: Vielleicht lag’s aber auch am Film.

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OH BOY [2012]

ohboy_01Da sitzt man abends in seinem neu erworbenem Eigenheim auf dem Land, das Feuer lodert im Kamin, die Katze reckt sich neben einem auf dem Sofa und man schaut in Ruhe, welche Filme auf dem Festplattenreceiver noch zur Verfügung stehen. Dann entscheidet man sich für einen Film über einen jungen Mann, der mitten in Berlin eine kleine Sinnkrise durchmacht, ohne Geld, ohne Plan, ohne Kaffee. Und fragt sich, ob man da überhaupt mitreden kann. Ob man seine Sorgen nachvollziehen kann. Oder ob man ähnliches erlebt haben muss, um sich mit ihm zu identifizieren. Ob man ein Stadtkind sein muss. Und was soll ich sagen: Da sind die Sorgen relativ unbegründet. Der Weg ist das Ziel, die Vergangenheit eher nebensächlich, und solche Gedanken wie dieser junge Mann hat sich wohl schon jeder in ähnlicher Form in dem Alter gemacht. Aber noch viel mehr ist es sowieso ein Film über Berlin.

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Gut gesagt (7): Idiocracy

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„And there was a time in this country, a long time ago, when reading wasn’t just for fags and neither was writing. People wrote books and movies, movies that had stories so you cared whose ass it was and why it was farting, and I believe that time can come again!“

Aus: „Idiocracy“ (2006)

Alle bisherigen: Hier.

Media Monday #133

mediaSo, kurz vor Ladenschluss noch mal mein kleiner und in dieser Woche sehr bescheidener Beitrag zum Media Monday. Diese Woche kann ich nicht all zu viel dazu beitragen, aber solche Wochen muss es ja auch geben. Deswegen will ich mich auch gar nicht all zu lange mit dem obligatorischen Vorwort aufhalten, ich muss mir ja gleich auch noch was zu essen organisieren, sonst war’s das bald ganz mit dem Media Monday von meiner Seite, und das will ja niemand. Behaupte ich mal einfach so.

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VINCENT WILL MEER [2010]

— „Hast du mich grade Fotze genannt??“
– „Mensch, er hat Tourette!“
— „Ne, das meinte ich schon so.“

VincentwillMeer_01Komödien über kranke oder gehandicapte Menschen sind nicht einfach zu realisieren, gilt es doch die Gradwanderung zu meistern zwischen sich darüber lustig machen und nicht lustig zu sein und stattdessen die Betroffenheitsschiene zu fahren. Und selbst wenn es einem gelingt, gibt es immer noch genügend Leute die nicht darüber lachen können bzw. denen das Thema immer noch nicht sensibel genug angegangen wurde. Zuletzt hatte „Ziemlich beste Freunde“ das Problem, dass die meisten Film diesen Film lustig fanden, sich aber immer noch genügend Leute gefunden haben, die den so gar nicht zum Lachen fanden, der arme Mann. Sogar Rassismus wurde dem Film vorgeworfen, da sein Pfleger schwarz war und angeblich zu stereotyp angelegt wurde. Meine Güte. Diese Sorgen sollte „vincent will meer“ nicht haben, spielen Menschen mit anderer Herkunft hier doch kaum eine Rolle – dafür aber gleich drei junge Leute mit unterschiedlichen Krankheiten.

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