Media Monday #113

mediaEine neue Runde „Media Monday“ steht an, und da will ich die Fragen auch nicht so lange warten lassen, schließlich haben sie doch eine Antwort verdient. Im Gegensatz zur letzten Woche kehren wir dieses Mal zurück zur klassischen Variante, was ja auch mit wesentlich weniger Denkarbeit verbunden ist, was ja auch mal ganz schön ist. Und so dreht sich diese Woche alles um einen schauspielernden Wrestler, einen blinden Anwalt, der sich als Batman verkleidet, die Folgen davon, eine unerwartete Bücherschenkung, eine Anthropologin als Comic-Relief, einen auf seine Frisur reduzierten Lieblings-Schauspieler und eine logikbefreite Spaßgranate. Viel Vergnügen!


1. Pain and Gain, der neue Film von Michael Bay interessiert mich nicht so richtig. Aber im Kino gabs letztens Bierdeckel zum Film zum Mitnehmen, die machten sich beim letzten Wrestling-Abend ganz gut auf dem Tisch. Also, wegen The Rock und so.

2. Ben Affleck als neuer Batman hat ein hartes Stück Überzeugungsarbeit vor sich.

3. Wenn eine Rolle neu besetzt wird/werden muss kann das, je nach dem um welchen Film / welche Serie es sich handelt, auch mal nach hinten los gehen, da man ja immer die Vorgänger im Hinterkopf hat und es sowieso für die Glaubwürdigkeit einer Figur schädlich ist – es sei denn sie heißt James Bond.

4. Könnte ich mir das gesamte Programm eines Buch-Verlages schenken lassen, dann sicherlich dass von Knaur, weil ich davon keine Ahnung habe, aber vielleicht haben die noch Restbestände vom dritten Dexter-Band.

5. Es ärgert mich richtiggehend, dass die Serie „Bones“ von Staffel zu Staffel abbaut, weil ich das anfangs recht gerne geguckt hab. Aber die zuletzt gesehen sechste Staffel war selbst für „Bones“-Verhältnisse an Belanglosigkeit kaum zu unterbieten.

6. Das darstellerische Talent von Nicholas Cage wird meines Erachtens unterschätzt, denn er sucht sich lediglich immer die falschen Rollen aus, mit denen er seinen Gegnern dann neuen Grund zur Häme liefert.

7. Mein zuletzt gesehener Film war „Alien 4“ und der war eigentlich ganz gut, weil es bei dem Film extrem darauf ankommt, mit der richtigen Erwartungshaltung dadran zu gehen.

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12 Kommentare

  1. bullion · August 26, 2013

    Bei „Bones“ kann ich bedingt zustimmen. Ich fand die sechste Staffel ja wieder ein wenig besser, doch wirklich gut waren tatsächlich nur Staffel 1 und 2.

    Schön übrigens, dass du „Alien 4“ etwas abgewinnen konntest… 🙂

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    • Xander · August 26, 2013

      Bei „Bones“ war ich doch sehr enttäuscht davon, dass die Charaktere nur noch wie Comicfiguren spachen und agierten, die Mordfälle wirkten wie ein notwendiges Übel, die episodenübergreifende Handlung (wenn man sie denn so nennen möchte) war irgendwie aufgesetzt. Mal schauen, ob und wann die Staffel sieben gesichtet wird und wie es dann weitergeht…

      „Alien 4“ fand ich bei der Erstsichtung weitaus weniger gut, aber wenn man nicht sowas erwartet wie Teil 1 & 2 sondern „nur“ einen spaßigen, soliden SciFi-Actioner, dann ist der Film durchaus gut!

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    • bullion · August 26, 2013

      Ich glaube ich habe es schon einmal geschrieben, doch bei mir hatte „Bones“ seinen Tiefpunkt bei Staffel 3, nun immer noch nette Unterhaltung, wobei auch nichts was ich vermissen würde, wenn es abgesetzt würde.

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  2. Ralf A. Linder · August 26, 2013

    „Bones“ gefällt mir eigentlich immer noch. Natürlich ist es inzwischen ziemlich routiniert runtergekurbelt, aber die Figuren sind mir einfach ans Herz gewachsen und die wechselnden Praktikanten bringen für mich immer noch genügend Abwechslung rein.

    Schön, daß es mal jemanden gibt, dem „Alien 4“ gefällt, wenn auch erst im zweiten Anlauf. Ich fand den von jeher stark unterbewertet – auch wenn die beste Szene nur im Bonusmaterial zu sehen ist (Ron Perlmans Reaktion darauf, daß Sigourney Weaver im x-ten Anlauf tatsächlich noch den Basketballwurf schafft :D) …

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  3. Dominik · August 26, 2013

    Nic Cage ist in der Tat nicht so schlecht wie alle tun. Vll. tut er demnächst ja mal wieder einen Glücksgriff.

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    • Xander · August 26, 2013

      Wäre schön!

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    • Dominik · August 26, 2013

      In diesem Zuge erwähne ich immer wieder gerne einen meiner Lieblingsfilme (mit ihm): Next

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  4. ERGO · August 26, 2013

    Danke dass du Nicholas Cage und seine Unterschätzung erwähnst. Ich sehe das ganz genauso … und hoffe schon seit Jahren, dass er wiedermal eine seinem Talent entsprechende Rolle wählt.

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  5. Jan · August 26, 2013

    ALIEN 4 – spätestens da merkt man doch, dass die damaligen Verantwortlichen von 20th Century Fox alles daran gelegt haben, den Mythos um das Alien vollkommen zu zerstören – geschafft haben sie das erst endgültig mit den AVP-Filmen. Ganz grausig – und das obwohl das Drehbuch von Joss Whedon stammt, Jean-Pierre Jeunet Regie führt und Winona Ryder mitspielt…

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    • Xander · August 26, 2013

      <=… waren meine Gedanken nach der Erstsichtung. Und dann habe ich ihn einfach als eigenständigen Film betrachtet.

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  6. Wortman · August 26, 2013

    Im Grunde ist ja Alien 4 auch ein eigenständiger Film. Er spielt ja weit nach Ripleys Zeit sozusagen.

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    • Xander · August 27, 2013

      Die zeitlich Einordnung ist da glaub ich weniger ein Kriterium, um als „eigenständig“ zu gelten. Ripley spielt mit, die Aliens, es wird sich auf frühere Ereignisse berufen – und manches ist auch ganz einfach verständlicher im Kontext der Reihe, erst recht was die „Special Edition“ angeht.

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