Shortcuts: ICE AGE 4 [2012]; CHERNOBYL DIARIES [2012]; DÜSTERE LEGENDEN [1998]

Ice Age 4

IceAge4_01Scrat verursacht die kontinentale Plattenverschiebung und darum wird Manni von seiner Familie getrennt. Das bedeutet mal wieder noch mehr neue Nebenfiguren, eine belangloser als die andere, selbst Sids Oma hätte man eigentlich noch „böser“ oder besser gesagt verbitterter darstellen müssen. Qualitativ von Teil 1 meilenweit entfernt, schippert „Ice Age 4“ im wahrsten Sinne des Wortes in die Belanglosigkeit. Alles wirkt wie schon mal dagewesen, die ganze Moral-von-der-Geschicht ist auch nicht gerade innovativ, die Piraten sind nervig (gabs die eigentlich schon vor der Verschiebung der Erdplatten, oder hat sich die Gang innerhalb einer halben Stunde gebildet??). Dem ganzen die Krone setzt der Abspann auf, wo wieder einmal alle Beteiligten singen und tanzen dürfen. Ja, auch die Bösen. Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.
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Chernobyl Diaries

chernobyldiaries_01Blair Witch Project“ trifft „Hostel“ & „The Hills Have Eyes„: So in etwa könnte man „Chernobyl Dairies“ beschreiben. Auch wenn die austauschbaren Hauptfiguren ohne Persönlichkeit auskommen müssen, das Auto nicht anspringt und es keinen Handyempfang gibt: Der Film ist ok, teilweise gut spannend und das Setting ist sowieso außergewöhnlich. Aus der Prämisse und der Location hätte man aber bestimmt sehr viel mehr rausholen können als einen okayen Horrorstreifen, sogar die (nicht in die Handlung involvierte) Wackelkamera hat mich nicht gestört, sondern ausnahmsweise wirkte dadurch alles noch viel unmittelbarer. Wirklich, ich wollte den Film mögen – aber das unausgegorene Ende hat dann leider nicht mehr Punkte ermöglicht:kritik

Düstere Legenden

duesterelegenden_011998? Ist der Film tatsächlich schon 15 Jahre alt? Kommt mir gar nicht so vor, und schlecht gealtert ist er auch nicht wirklich, ist die erzählte Geschichte in dem Genre doch zeitlos. Die Freunde einer Studentin werden der Reihe nach von einem Serienkiller ermordet, und trotzdem wird sie überredet auf ne Party zu gehen (was nicht handlungsentscheident ist, aber IMMER so ist in solchen Filmen). Wie man sich denken kann, hat das was mit einem Ereignis in ihrer Vergangenheit zu tun, wofür sie jetzt büßen muss. Interessante Abwechslung: Der Killer ermordet seine Opfer nach dem Vorbild moderner Legenden, was teilweise schon ziemlich kreativ ist. Zudem ist der Film heutzutage eine kleine Zeitreise zu damals beliebten Jungdarstellern, wie man sie auch in der „Scream“-Reihe fand, in „Dawsons Creek“ oder „Eiskalte Engel“. Ach, und Robert Englund, fast vergessen. Kein Highlight, aber doch ein unterhaltsamer Teenie-Slasher, der trotz seiner 15 Jahre immer noch Spaß macht.
kritik

6 Kommentare

  1. bullion · Juli 11, 2013

    Ja zu „Ice Age 4“ und ja zu „Düstere Legenden“ – fand ich damals einen wirklich soliden Slasher im Fahrwasser von „Scream“.

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  2. maloney · Juli 12, 2013

    Düstere Legenden sollte ich mir auch noch irgendwann ansehen

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