Media Monday #108

mediaHeute mal etwas kürzer als gewohnt, von wegen gutes Wetter und so, aber wenn man eh arbeiten muss, ist das ja egal. Was halt nur irgendwie blöd ist, dass ich trotz kürzerem Fragenkatalog auch noch zwei Fragen gestrichen habe, was meine Antworten auf drei beschränkt. Naja, man kann nicht alles haben. Und so geht es diese Woche um verschwitzte Kinobesucher, frische Luft und Sommerfilme, und ja, das war es auch schon. Tut mir leid. Trotzdem viel Spaß…

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Shortcuts: 21 JUMP STREET [2012]; COMMUNITY – Season 1; DAWN OF THE DEAD [2004]

21 Jump Street

21jumpstreet1_01Kino-Neuverfilmungen von Serien sind ja so eine Sache, die meistens nach hinten los geht. Viel mit der Serie haben sie meist nicht zu tun und so enttäuschen sie dann doch relativ häufig. Während der erste Teil von „Charlys Angels“ noch recht spaßig war, war der zweite Teil doch ziemlich Mist. Auch das „A-Team“ war nicht so der Überflieger. „21 Jump Street“ hat nun den Vorteil, dass ich die Serie so gut wie gar nicht kenne, von einzelnen Ausschnitten einmal abgesehen, so dass der Film für sich allein stand – was erstaunlich gut funktionierte, macht er doch keinesfalls den Fehler, sich selbst zu ernst zu nehmen, ganz im Gegenteil wird hier mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt, und sei es bei der Frage, wann denn endlich mal was explodiert. Auch die Einführung des Captains ist gelungen, wo er selber gesteht dass ihnen nichts besseres eingefallen ist als eine Neuauflage. Herrlich albern und abgedreht, aber nicht zu platt: „21 Jump Street“ habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
kritik

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Shortcuts: DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN [1968]; ANGER MANAGEMENT – Season 1; COUPLING – Season 1

Die Nacht der lebenden Toten

ndlt_01Ganz ehrlich: Welche der vielen Schnittfassungen ich da nun gesehen habe, weiß ich nicht. Es gibt so viele, und so unterschiedlich sind auch die Bewertungen des Films. Was ich weiß: Es war nicht die colorierte Fassung und manche Szenen waren in OT mit Untertitel. Vielleicht war es ja auch ne spezielle VOD Fassung, naja, jedenfalls wohl ab 16, sonst wärs nicht gegangen. Wie auch immer, das war meine Erstsichtung dieses Klassikers, und was soll ich sagen: Das waren noch richtige Zombies, nicht so wie bei „World War Z„. Spannender Film soweit, das einzige was mich richtig nervte war Barbara, dieses autistisch veranlagte Dummchen vom Dienst. Sonst – insbesondere aufgrund des Alters – zu recht ein (jedoch mehr schlecht als recht gealterter) Klassiker, vor allem das Ende ist super.
kritik

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THE WRESTLER – RUHM, LIEBE, SCHMERZ [2008]

„You know what? The only one that’s going to tell me when I’m through doing my thing is you people here.“

thewrestler_01Das „Money in the Bank“ Event ist grade vorbei, Randy Orton hat sich den Koffer gesichert, AJ Lee den Titel verteidigt. Ruhm für den Moment, doch Erfolge sind vergänglich. Sicher, der Undertaker taucht hin und wieder noch mal wieder auf, und Hulk Hogan ist bei der TNA auch noch mehr oder weniger aktiv. Aber was, wenn man den Absprung nicht rechtzeitig schafft? Wenn der Ruhm von heute verblasst ist und man nur noch in Turnhallen vor einem kleinen Publikum auftritt, wenn die Kollegen auf dem Fan-Fest bereits im Rollstuhl sitzen oder mit Urin-Beutel am Bein an ihren Tischen sitzen? Dann merkt man, dass es Zeit wird, sein Leben in den Griff zu kriegen.

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Media Monday #107

mediaWieder einmal ist es soweit, der Medienmontag steht vor der Tür. Wieder einmal präsentiert uns das Medienjournal ein Füllhorn investigativer Fragen, einen bunten Blumenstrauß an Themen. Da kann ich mit meinen schnöden Antworten natürlich nicht gegen halten, versuche es aber dennoch mit aus den „Power Rangers“ entliehenen Riesenrobotern, einem undercover ermittelnden tuckigen Piraten, Doug in action, flachen Filmen (oder Schauspielern), Büchern, die einem die Zeit zurückgeben und anderen undercover ermittelnden Polizisten. Viel Spaß dabei!

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Reality-Poster: ANTZ

Filmposter, wie auch Filmtrailer, lügen ja. Natürlich, sind sie doch nichts anderes als Werbung, die einem den Film schmackhaft machen sollen. Zur Not müssen halt die Schauspieler noch mal durch Photoshop gejagt werden, damit sie den Ansprüchen genügen. Was aber, wenn so ein Poster nichts als die Realität zeigt? Hier mal ein Beispiel:

Antz_kl

Shortcuts: ICE AGE 4 [2012]; CHERNOBYL DIARIES [2012]; DÜSTERE LEGENDEN [1998]

Ice Age 4

IceAge4_01Scrat verursacht die kontinentale Plattenverschiebung und darum wird Manni von seiner Familie getrennt. Das bedeutet mal wieder noch mehr neue Nebenfiguren, eine belangloser als die andere, selbst Sids Oma hätte man eigentlich noch „böser“ oder besser gesagt verbitterter darstellen müssen. Qualitativ von Teil 1 meilenweit entfernt, schippert „Ice Age 4“ im wahrsten Sinne des Wortes in die Belanglosigkeit. Alles wirkt wie schon mal dagewesen, die ganze Moral-von-der-Geschicht ist auch nicht gerade innovativ, die Piraten sind nervig (gabs die eigentlich schon vor der Verschiebung der Erdplatten, oder hat sich die Gang innerhalb einer halben Stunde gebildet??). Dem ganzen die Krone setzt der Abspann auf, wo wieder einmal alle Beteiligten singen und tanzen dürfen. Ja, auch die Bösen. Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.
kritik5_xb

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