Kurzkritik: LIFE OF PI – SCHIFFBRUCH MIT TIGER [2012]

Unverfilmbar sind Filme eigentlich nur, solange sie noch niemand ansprechend verfilmt hat. Wer hätte schließlich gedacht das es durchaus möglich ist Filme darüber zu drehen, wie mehrere Leute über diverse Berge wandern, um einen Ring ins Feuer zu schmeißen? Und doch hat Peter Jackson dieses Meisterwerk vollbracht. Von „Life Of Pi“ wurde das scheinbar stets das gleiche behauptet, auch wenn ich von diesem Buch vor dem Film nie etwas gehört und es dementsprechend auch noch nicht gelesen habe. Allerdings werde ich das nach Sichtung des Films auch nicht nachholen, das sei vorab schon gesagt. (Spoiler sind gekennzeichnet)

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Das wars also mit diesem 2012.

Wie schön! Wir haben das Jahr soweit überstanden, ohne dass die Welt untergegangen ist. Es war an und für sich ein ruhiges Jahr, ohne große Highlights, außer einer beruflichen Veränderung, aber das ist ja nichts neues mehr und wird nächstes Jahr wieder so sein, wie ich kurz vor Weihnachten erfahren habe.

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Serien-Shortcuts: THE NEWSROOM – Season 1; DOWNTON ABBEY – Season 1

THE NEWSROOM

Schwere Zeiten für HBO-Hasser: Wie kann man die Serie bloß schlechtreden, wenn man sich sonst immer nur über übermäßige Gewalt und unnötigen Sex aufgeregt hat? Denn „The Newsroom“ verzichtet auf beides. Es wird tatsächlich „nur“ der Alltag in einer Nachrichten-Redaktion gezeigt. Klingt ja voll langweilig. Aber: Ist es nicht. Es ist sogar recht spannend, Anchorman Will McAvoy (Jeff Daniels) dabei zuzusehen, wie er gemeinsam mit seiner Produzentin Mackenzie MacHale (zuerst gegen seinen Willen) die einzig wahre Nachrichtensendung auf die Beine stellt: Reine Fakten, keine Spekulationen der Quote willen, unangenehme Fragen an Politiker, keine Floskeln. Natürlich gehören auch die Beziehungskisten innerhalb des Teams dazu, bei denen mir Alison Pill („Scott Pilgrim gegen des Rest der Welt„) noch am besten gefallen hat. Ihre Geschichte mit Jim hat mich sogar ein wenig ans US-„The Office“ erinnert (Jim & Pam). Die Serie lebt des weiteren von den realen Geschehnisses in der Welt, bei denen „News Night“ nur objektiver berichtet als die restlichen Nachrichtensendungen, bzw.: „The Newsroom“ will zeigen, wie man mit diesen Geschehnissen hätte umgehen sollen. Das mag dem ein oder anderen sauer aufstoßen (auch, weil es viel um US-Politik geht), mir hats gefallen, auch wenn ich beispielsweise bei der „Tea Party“ nicht so im Thema bin.

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Kurzkritik: ICH BIN NUMMER VIER [2011]

Gibt es eigentlich einen Namen für dieses Genre? Teenie-Mysterie-Science-Fiction oder sowas? Also Filme mit einem möglichst attraktiven, jungen, Hauptdarsteller, möglichst mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, der es aber trotzdem nicht so leicht hat, weil ihm irgendwer an den Kragen will, oder weil sein Leben trotzdem irgendwie doof ist, wegen strengen Eltern, keine Freunde oder allgemein wegen der Liebe und so? Quasi in etwa wie „Twilight“, „Jumper“, „Red Riding Hood“ (meinetwegen auch noch „Unsichtbar“)? Diesem Genre würde „Ich bin Nummer vier“ angehören. Die Zielgruppe irgendwo bei minderjährigen Mädchen eingeordnet, die bereit sind, ihr Taschengeld in die Bücher, die DVDs und „Team John“-T-Shirts zu investieren, so dass die Filmreihe ein ähnlicher Erfolg wird wie die „Twilight“-Reihe oder „Harry Potter“.

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Kurzkritik: BATTLESHIP [2012]

Zugegeben: Wenn jemand Fan der „Transformers„-Filmreihe ist, kann ich das ja bis zu einem bestimmten Punkt nachvollziehen, spielt da doch mit Sicherheit auch ein bißchen der Nostalgie-Bonus mit hinein, weil man das von früher kennt. So etwas kann schon hilfreich sein. Doch ob so ein Nostalgie-Bonus bei der Verfilmung eines Brettspieles auch hilft darf bezweifelt werden, sprechen wir hier doch nicht von einem Spiel wie „Cluedo“, wo das Ganze vielleicht sogar noch ansatzweise möglich wäre, sondern von „Schiffe versenken“. Richtig. Dem Spiel, wo sich zwei Spieler gegenübersitzen und mit militärischen Kommandos („F7!“) gegenseitig die Plastikschiffe zerbomben. Klingt aufregend, ist es als Spiel vielleicht auch, aber als Film? Meine Erwartungen waren nicht die höchsten, aber dennoch: Ich dachte mir, dass der Film vielleicht das wäre, was „Transformers“ hätte sein können. Ein Action-Spektakel ohne den infantilen Witz der Bay-Filme, in dem es gradlinig zur Sache geht.

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Media Monday #78 – Christmas-Special

Endlich mal ein Media Monday, der bewusst erst NACH dem Montag beantwortet werden soll. So lob ich mir das! Ziemlich entspannte Fragen dieses Mal, interessant auf jeden Fall, bei den anderen mal zu schauen, was es gegeben hat, bei mir war das zwar (filmtechnisch) nicht so viel, aber das ist ok. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ja noch verdammt viel hier herumliegen hab, was noch gesehen werden muss. Ich hoffe jedenfalls, dass Ihr schöne Feiertage habt/hattet und spanne Euch nun nicht länger auf die Folter.

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Frohes Fest 2012!

Auch wenn der Weltuntergang es fast verhindert hätte: Schon wieder ist ein Jahr vergangen, und wieder ist es an der Zeit, allen Besuchern und Stammlesern für eben das zu danken: Fürs Besuchen und Lesen.

Im Zuge dessen will ich es mir auch nicht nehmen lassen, Euch allen und Euren Familien ein frohes, schneefreies Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Zum dritten Mal in Folge singt Euch auch in 2012 der Blog-Hauselch sein Ständchen: