Media Monday #74 – AAPS-Special

Schon wieder eine Woche rum, schon wieder (nach gestern) geht’s tief in die Archive des Blogs. Das könnte irgendwie ne Art Themenwoche werden. Nichts desto trotz versuche ich mal, wahrheitsgemäß zu antworten, auch wenn es unter anderem um Beiträge geht, für die man sich evtl. schämt – was bei mir selbstverständlich gar nicht vorkommt, da natürlich (!) jeder Artikel genau so wurde, wie ich ihn haben wollte, und überhaupt… wie auch immer, freuen wir uns also auf wahnsinnige Kriegsführung, ein austreines Qualitätsmanagement und vernachlässigte Filmschaffende.

Read More

1. Allgemeine Altpapiersammlung

Da hatte der Owley ja mal (ausnahmsweise?) eine gute Idee, die ich hier der Einfachheit halber mal kopiere:

„Egal wie unterschiedlich unsere Blogs sind, und egal wieviele Klicks pro Tag mehr ein Blog als der andere hat – vor etwas ist selbst der bestbesuchte Blog nicht geschützt, da bin ich mir sicher. Nämlich vor der Vergänglichkeit der Artikel. Denn wenn ein Beitrag an den ersten paar Tagen nicht gelesen und kommentiert wird, dann ist so gut wie sicher, dass sich das auch später nicht mehr ändern dürfte, und so verschwindet der eigentlich tolle Post ungelesen in der Versenkung. […] Jeder teilnehmende Blogger [soll] zehn seiner Meinung nach unterschätzte (eigene) Posts auflisten bzw. anpreisen. Am Besten einfach einen kurzen Satz zum jeweiligen Beitrag schreiben, damit die Leser wissen, worauf sie sich einlassen.“

Und so habe ich auch mal in den Statistiken gekramt, welche Artikel bei atm völlig zu Unrecht (?) in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind und nach Aufmerksamkeit schreien. Ich gehe dabei nach der Anzahl der Klicks, erst im zweiten Schritt nach der Anzahl der Kommentare. Die Reihenfolge ist im Übrigen zufällig.

Read More

Shortcuts: TRUCKS – OUT OF CONTROL [1997]; STEPHEN KINGS DER FEUERTEUFEL [1984]

Trucks – Out Of Control

Ich kann das ja nicht beurteilen, aber: Die Vorlage von Stephen King MUSS hier besser sein, denn für den Film ist es schon spannend & bedrohlich, wenn sich ein paar Menschen in einer Tankstelle verschanzen und ein paar wildgewordene LKS drumherum im Kreis herum fahren und ab und an hupen. Die Menschen, die sich in Gefahr bringen, sind erstens IMMER selber Schuld und zweitens denkt man sich dann auch oft: Die hat’s verdient, die Sau! Erst recht, wenn derjenige sich von einem Spielzeug-LKW (!!!) töten lässt. Natürlich wäre es langweilig, wenn alle im Haus warten, bis die LKWs keinen Sprit mehr haben oder mal eben für kleine Trucks müssen. Obwohl, und das muss man dem Film zugute halten, wenn die Kudos vielleicht auch Stephen King gebühren: Das Ende ist schon cool. Irgendwie. Aber auch: Als ich den Film sah, hätte ich nie gedacht, er wäre aus dem Jahr 1997 sondern hätte ihn zehn Jahre älter eingeschätzt. Sagt ja auch schon viel aus.

Read More

Kurzkritik: DAS WAISENHAUS [2007]

Alte Häuser haben ja schon etwas Gruseliges an sich, dass zeigten ja unter anderem „Amityville“ oder auch „The Others“. Selbst bei „Halloween“ ist immer wieder von dem gruseligen „Myers-Haus“ die Rede. Wenn sie dann noch in der ländlichen Einöde liegen und es an allen Ecken und Enden knarzt und pocht und was nicht alles, kann einen das schon des Nachts etwas unruhig werden lassen. Aber nicht nur Häuser sind im Horror- oder Mystery-Genre beliebt, sondern auch Kinder. Irgendwas stimmt mit denen meist nicht, ob nun bei den ganz jungen („Rosemary’s Baby“) oder den schon etwas älteren („Das Omen“, „Orphan“ etc…) – und wenn es nur ist, dass sie mit dem Teufel im Bund sind. À propos „Orphan“: Waisenkinder sind da ja sowieso die Schlimmsten. Im Grunde war es also nur eine Frage der Zeit, bis einem die Kombination über den Weg läuft: Ein altes Haus voller Waisen – „Das Waisenhaus“, quasi. Und wer den Film noch nicht gesehen hat: Ich werde hier auf entscheidende Spoiler verzichten.

Read More