Kurzkritik: DAS FEST [1998]

Wer kennt sie nicht, die Familienfeste, zu denen sie alle kommen, von nah und fern, Freunde, Verwandte, Bekannte. Gute Laune ist angesagt, egal was passiert, niemand mag negative Gedanken hegen, bei Geburtstagen steht das Geburtstagskind im Vordergrund, persönliche Differenzen müssen da schon mal hinten an stehen. Egal, wie man zu dem Jubilar steht: Er hat Geburtstag, und da wird gefälligst gefeiert. Und auch die Abläufe sind jedem geläufig: Die Begrüßung – wie gehts, gute Anreise gehabt, Mensch, was seid Ihr groß geworden, ja, ist viel zu lange her, wir sollten uns öfter sehen, für mich keinen Sekt, danke. Dann gehts zu Tisch, ein Hoch auf das Geburtstagskind, die Suppe ist aber lecker, schön ist es hier, da hat er sich aber Mühe gegeben. Same procedure as every time, Familienfeiern sind doch größtenteils austauschbar, die selben Gesichter, die immer das gleiche erzählen, zu unterschiedlichen Anlässen. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt.
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Media Monday #50

Es gibt was zu feiern! Und zwar den 50. Media Monday, wieder einmal präsentiert vom Medienjournal. Und weil das so ist, und vor allem weil es was besonderes ist, läuft es diesmal ein klein wenig anders: Dieses Mal sind die Teilnehmer aufgefordert, sich Namen und Filme zu suchen, zu denen sie etwas schreiben. Was ich nicht einfacher finde. Aber wo ich trotzdem gerne dabei bin. Und so ist Luc Besson auf eine Art gleich zwei Mal und ein impotenter Mann ein Mal vertreten. Und Natalie Portman kann man sowieso gar nicht oft genug erwähnen, wenn auch dieses Mal als kleines Mädchen. Und wie man jetzt noch einen durchgedrehten Nachbarn in den Fragenkatalog einbaut, das zeige ich Euch weiter unten.

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